Datenbank Bild + Ton

mehr Suchoptionen…Hilfe

Werkarchiv Heinz Nigg, Videokommunikation mit Gruppen und Bewegungen: Giro – Is this the modern world?, 1985


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 9094-140
BestandF_9094 Video - Ich sehe. Werkarchiv Heinz Nigg [VIDEO]
Bestandesbeschrieb

Der Videobestand des Ethnologen und Kulturschaffenden Heinz Nigg umfasst 269 Aufnahmen. Sie wurden 2021 in Zusammenarbeit mit Memoriav digitalisiert und entstanden zwischen 1966 und 2021. Etwa zwei Drittel gehören zu vier grossen Ausstellungsprojekten: • Rebel Video (2017, Landesmuseum Zürich): Porträts und Arbeiten von Exponent:innen des unabhängigen Videoschaffens in London, Basel, Bern, Lausanne und Zürich. Sie zeigen Inhalte und Wirkungen bis in die Gegenwart: https://bit.ly/483oRej • Letten it be. Eine Stadt und ihr Problem (1995, Museum für Gestaltung Zürich): Auseinandersetzung mit der offenen Drogenszene im Zürich der 1990er-Jahre. Kernstück sind acht Videoporträts von Menschen aus dem Kreis 5, die mit den Szenen am Platzspitz und Letten konfrontiert waren: https://bit.ly/47PCi2P • Da und fort. Leben in zwei Welten (1999): Oral-History-Projekt zur Immigration und Binnenwanderung in der Schweiz (1945–2000). Über 70 Migrant:innen aus Italien, Deutschland, Ungarn, der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien sowie Schweizer:innen aus Bergregionen erzählten in Workshops ihre Lebensgeschichten: https://bit.ly/4a7oBgS • Global Town Baden (2010, Historisches Museum Baden): 30 Videoporträts zeigen, wie eine urbane Region ihre globale Vernetzung reflektiert. Die Porträtierten stammen aus dem Ausland oder sind von Baden aus weltweit tätig: https://bit.ly/486KYAw Weitere Themen: • Urbane Bewegungen: https://bit.ly/4oPJ6n9 • Videokommunikation mit Gruppen: https://bit.ly/3XB11lc • Kulturelle Identität: https://bit.ly/49tCh5U • Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Erinnerungskultur: https://bit.ly/3K799a9 • Musikvideos der 1980er Jahre: https://bit.ly/4ihEfbS • Herkunft und soziales Umfeld Heinz Nigg: http://bit.ly/3K34G8g Literatur: • Nigg, Heinz (Hg.): Rebel Video. Die Videobewegung der 1970er- und 1980er-Jahre, Zürich 2017. • Nigg, Heinz (Hg.): Wir wollen alles, und zwar subito! Die Achtziger Jugendunruhen in der Schweiz und ihre Folgen, Zürich 2001. • Bürer, Margrit / Heinz Nigg: VIDEO – Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen, Zürich 1990. • Nigg, Heinz / Graham Wade: Community Media – Community Communication in the UK, Zürich/London 1980. • Nigg, Heinz / Heller, Martin / Lichtenstein, Claude (Hg.): Letten it be. Eine Stadt und ihre Probleme, Zürich 1995. • Nigg, Heinz (Hg.): Da und fort. Leben in zwei Welten, Zürich 1999. • Nigg, Heinz et al.: Global Town Baden. 30 Porträts aus einer urbanen Region, Zürich 2010. Websites: • Rebel Video: https://www.rebelvideo.ch/ • Global Town Baden: https://oralhistory.ch/web/index.php/component/k2/item/20-globaltownbaden-ch • Da und fort: https://migrant.ch/ Weitere Bestände von Heinz Nigg im Sozialarchiv: • Videoarchiv Stadt in Bewegung: https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_Videos • Dokumentation Da und fort: https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_5021 • Fotografisches Schaffen von Heinz Nigg 2006-2017: https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_5201 Bestände von Heinz Nigg in anderen Archiven: • London Community Video Archive: https://the-lcva.co.uk. Heinz Nigg ist Mitinitiator dieses Videoarchivs. Darin sind auch Videos aus dem Bestand Rebel Video (2017) enthalten. • Videos und Filme aus dem Videofestival experiMENTAL 1991–1997: https://zhdk.medienarchiv.ch/sets/kataloge_experimental Video – I see. Heinz Nigg's work archive [VIDEO] (F_9094) The video collection of anthropologist and community artist Heinz Nigg comprises 269 recordings. They were digitised in 2021 in collaboration with Memoriav and were created between 1966 and 2021. Around two thirds belong to four major exhibition projects: • Rebel Video (2017, Swiss National Museum, Zurich): portraits and works by exponents of independent video practise in London, Basel, Bern, Lausanne and Zurich. They show content and effects up to the present day. • Letten it be. A city and its problem (1995, Museum of Design Zurich): an examination of the open drug scene in Zurich in the 1990s. At its heart are eight video portraits of people from District 5 who were confronted with the scenes at Platzspitz and Letten. • Da und fort. Leben in zwei Welten (Here and Gone. Living in Two Worlds) (1999): An oral history project on immigration and internal migration in Switzerland (1945–2000). Over 70 migrants from Italy, Germany, Hungary, Turkey and the former Yugoslavia, as well as Swiss people from mountain regions, told their life stories in workshops. • Global Town Baden (2010, Baden Historical Museum): 30 video portraits show how an urban region reflects its global connections. Those portrayed come from abroad or work worldwide from Baden. Further videos document social movements, media education projects and topics related to identity and transcultural exchange and commuinication, including: • Abbruch der Wohnsiedlung Nordstrasse? (1979) • Au du chasch Fernseh sälber mache! (1981) • Die "Westtangente" muss abspecken! (1985) • Cold Spring. Berlin of the 1940s (1992) • Community action 5im5i (2015) • entrechtet – beraubt – erinnert (2021) • Licht in die Kunstsammlung Bührle (2021) The collection is supplemented by home videos and works by other video makers. Swiss television productions and music video compilations can only be viewed in the reading room. Some videos are not available for viewing for legal reasons. For further information and other holdings by Heinz Nigg see German text above.

Der Videobestand des Ethnologen und Kulturschaffenden Heinz Nigg umfasst 269 Aufnahmen. Sie wurden 2021 in Zusammenarbeit mit Memoriav digitalisiert und entstanden zwischen 1966 und 2021. Etwa zwei Drittel gehören zu vier grossen Ausstellungsprojekten:… — mehr...

Serientitel
  1. Videokommunikation in Gruppen
Abstract"Giro – Is this the modern world?" – ein Stück Punk-Fernsehen des Birmingham Film and Video Workshop (1980er-Jahre). Die Produktion entstand in Zusammenarbeit mit der Gruppe arbeitsloser Jugendlicher "Dead Honest Soul Searchers" aus Telford, die Antworten auf Fragen zur Arbeitslosenversicherung und zu ihren Zukunftsaussichten suchten.
Der Film enthält unter anderem Interviews mit Ken Livingstone (Greater London Council), Michael Meacher (Labour MP), dem Millionär Robert Beckman und Peter Ashby (Basic Income Research Group).
Urheber
  1. Birmingham Film and Video Workshop
Copyright
Schlagwörter
  1. soziale Fragen
  2. sozialer Schutz
  3. Sozialversicherung
  4. Arbeitslosenversicherung
Geopolitik
  1. Europa
  2. Grossbritannien
  3. England
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1981-1990
  5. 1985
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Video
  3. MiniDV
Sprache
  1. englisch
Detailinformation

00:00:00 Start Teil 1

00:00:11 Ausblick

00:00:27 Intro

00:02:37 Beobachtung durch die DHSS

00:03:59 Arbeitslose sprechen über ihr Leben und über Arbeit und Arbeitslosigkeit

00:05:18 Zwang zur Teilnahme in einem «Rehabilitationszentrum»

00:06:00 «The Work Ethic»; immer zur Arbeit gehen, selbst wenn einem diese nicht gefällt

00:06:31 «We want to do something we enjoy»

00:06:40 Einreden von Schuldgefühlen, «Some people do things they don’t want to do—just for the money.» – «Sometimes I think we’ve been programmed to work.» – «Soon all the factory jobs will be done by robots.» – «I wouldn’t wish my job on anyone — let alone a robot!» – «We want to do something we enjoy and get paid for it!»

00:07:20 viele Leute arbeiten nicht (zumindest werden sie nicht entlohnt); ‘Ja es existieren Jobs auf dem Arbeitsmarkt, aber die will man nicht machen’

00:08:34 «The card that gets you nowhere»

00:08:44 Wie wird die ‘Dole’ (Arbeitslosenunterstützung) berechnet?

00:09:16 Anruf beim Amt für Arbeitslosenunterstützungen selbst

00:10:08 erfolgloser Versuch sich mit dem lokalen Repräsentanten in Verbindung zu setzen

00:10:30 Versuch sich mit Tony Newton (Minister for Social Security) in Verbdingung zu setzen

00:11:49 Treffen mit dem MP Michael Meacher (Repräsentant der Labour-Party für Soziale Sicherheit) im House of Commons

00:13:28 Matthew Parris (Tory-MP), der unter Thatcher agierte, wurde dazu herausgefordert, nur von der Dole zu leben. Er scheiterte nach einer Woche.

00:15:00 Abspann Teil 1

00:15:16 Start Teil 2

00:15:30 Gespräch mit Prof. Patrick Minford (Wirtschaftsberater der Regierung) über die Dole: Menschen machen das, was ihnen am besten ins Leben passt; es hätte genügend Jobs, aber zu viele sind auf einem zu tiefen Lohnniveau

00:17:48 Gespräch mit Jimmy Summerfill, der 4 Jahren von der DOLE lebte

00:20:17 Fortsetzung Gespräch mit Prof. Patrick Minford: ‘Warum schuldet die Regierung und die Gesellschaft einem Geld, wenn man arbeitslos ist?’

00:22:32 «Tax Payers Guide to Home Economics for the Unemployed»: komödiantischer Sketch

00:25:12 «Modern World – New Technology?» Fortsetzung Gespräch mit Jimmy Summerfill: Technology sollte langweilige, eintönige Arbeit ersetzen, somit Personen mehr Freizeit haben

00:27:20 Gespräch mit Ken Livingstone (Greater London Council): Das UK ist keine arme Nation, aber es nutzt seinen Reichtum falsch; MPs wissen gar nicht, wie ‘normale’ Menschen leben; vereinfachte Einholung von Sozialhilfe

00:31:57 Gespräch mit Robert Beckman (Millionär, Investor, Autor): Wohlfahrt sollte sich an die Leute richten, die sie auch benötigen; «Means Tests»

00:33:25 «But means tests mean more snoops»

00:33:37 kurze komödiantische Sketches und ein Kurzinterview: «invading our privacy» – «checking up who we’ve got sharing our flats» – «making sure we’re not earning any money on the side» – «we’re only allowed to earn £4 a week on the dole» – «if we earn more than £4 they take it off us»

00:35:30 Gespräch mit Peter Ashby («Basic Income Research Group»): arbeitende Leute können sich mehr Vorteile durch Abzüge erschaffen und trotzdem Geld verdienen, als arbeitlose mit der Dole; Idee: Grundeinkommen

00:37:42 Fortsetzung Gespräch mit Robert Beckman: Er selbst war sehr arm als Kind, aber arbeitet, seit er 7 Jahr alt war und wurde so reich, «Jeder kann das machen»

00:38:23 Personen, die von der Dole leben, dürfen nichts nebenbei verdienen und können also nicht ständig arbeiten;

00:38:33 Situation in Japan – Gespräch mit Kazuko und Kazumi («The Frank Chickens»): Hingabe zur Firma, Leistungsgesellschaft, Angst zu demonstrieren, traditionelle Geschlechterrollen

00:41:16 komödiantischer Sketch über die Unmöglichkeit eines schönen Abends im Restaurant, wenn man von der Dole lebt

00:42:05 Abspann Teil 2

00:42:12 Start Teil 3

00:42:13 Pharo – Jungleman Sound System

00:42:54 Geschichte einer Person, die versuchte, von der Dole zu leben

00:43:45 Zwang, sich einen Job zu suchen

00:44:25 «If you don’t want one You shouldn’t be forced to go on one»

00:44:29 Margaret Thatcher (MP)

00:44:56 Fortsetzung Gespräch mit Ken Livingstone (Greater London Council): Regierung versucht Gewerkschaften und Lohnungerechtigkeit mit dem YTS zu untergraben; Menschen sollten studieren, lehren, experimentieren und sich entwickeln dürfen

00:47:10 Arbeiterlied, Heimweg

00:47:45 Vorschlag, um angenehm von der Dole leben zu können und gerechte Löhne zu erhalten

00:48:54 Vier Forderungen: 1. Put Benefits Up, 2. Jobs Worth Doing, 3. Proper Training, 4. Rubbish Jobs for the Robots

00:49:23 Abspann

00:52:15 Ende

ZitationsvorschlagVideo: Birmingham Film and Video Workshop/F 9094-140
Hinweise auf unvollständige oder fehlerhafte Objekt- und Bildinformationen nehmen wir gerne entgegen. Senden Sie uns mit folgendem Link via E-Mail ihre