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Letten it be, Porträts von Drogenkonsumierenden in Zug: Urs B., 1996


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 9094-041
BestandF_9094 Video - Ich sehe. Werkarchiv Heinz Nigg [VIDEO]
Bestandesbeschrieb

Der Videobestand des Ethnologen und Kulturschaffenden Heinz Nigg umfasst 269 Aufnahmen. Sie wurden 2021 in Zusammenarbeit mit Memoriav digitalisiert und entstanden zwischen 1966 und 2021. Etwa zwei Drittel gehören zu vier grossen Ausstellungsprojekten: • Rebel Video (2017, Landesmuseum Zürich): Porträts und Arbeiten von Exponent:innen des unabhängigen Videoschaffens in London, Basel, Bern, Lausanne und Zürich. Sie zeigen Inhalte und Wirkungen bis in die Gegenwart: https://bit.ly/483oRej • Letten it be. Eine Stadt und ihr Problem (1995, Museum für Gestaltung Zürich): Auseinandersetzung mit der offenen Drogenszene im Zürich der 1990er-Jahre. Kernstück sind acht Videoporträts von Menschen aus dem Kreis 5, die mit den Szenen am Platzspitz und Letten konfrontiert waren: https://bit.ly/47PCi2P • Da und fort. Leben in zwei Welten (1999): Oral-History-Projekt zur Immigration und Binnenwanderung in der Schweiz (1945–2000). Über 70 Migrant:innen aus Italien, Deutschland, Ungarn, der Türkei und dem ehemaligen Jugoslawien sowie Schweizer:innen aus Bergregionen erzählten in Workshops ihre Lebensgeschichten: https://bit.ly/4a7oBgS • Global Town Baden (2010, Historisches Museum Baden): 30 Videoporträts zeigen, wie eine urbane Region ihre globale Vernetzung reflektiert. Die Porträtierten stammen aus dem Ausland oder sind von Baden aus weltweit tätig: https://bit.ly/486KYAw Weitere Themen: • Urbane Bewegungen: https://bit.ly/4oPJ6n9 • Videokommunikation mit Gruppen: https://bit.ly/3XB11lc • Kulturelle Identität: https://bit.ly/49tCh5U • Zweiter Weltkrieg, Holocaust und Erinnerungskultur: https://bit.ly/3K799a9 • Musikvideos der 1980er Jahre: https://bit.ly/4ihEfbS • Herkunft und soziales Umfeld Heinz Nigg: http://bit.ly/3K34G8g Literatur: • Nigg, Heinz (Hg.): Rebel Video. Die Videobewegung der 1970er- und 1980er-Jahre, Zürich 2017. • Nigg, Heinz (Hg.): Wir wollen alles, und zwar subito! Die Achtziger Jugendunruhen in der Schweiz und ihre Folgen, Zürich 2001. • Bürer, Margrit / Heinz Nigg: VIDEO – Videoarbeit mit Kindern und Jugendlichen, Zürich 1990. • Nigg, Heinz / Graham Wade: Community Media – Community Communication in the UK, Zürich/London 1980. • Nigg, Heinz / Heller, Martin / Lichtenstein, Claude (Hg.): Letten it be. Eine Stadt und ihre Probleme, Zürich 1995. • Nigg, Heinz (Hg.): Da und fort. Leben in zwei Welten, Zürich 1999. • Nigg, Heinz et al.: Global Town Baden. 30 Porträts aus einer urbanen Region, Zürich 2010. Websites: • Rebel Video: https://www.rebelvideo.ch/ • Global Town Baden: https://oralhistory.ch/web/index.php/component/k2/item/20-globaltownbaden-ch • Da und fort: https://migrant.ch/ Weitere Bestände von Heinz Nigg im Sozialarchiv: • Videoarchiv Stadt in Bewegung: https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_Videos • Dokumentation Da und fort: https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_5021 • Fotografisches Schaffen von Heinz Nigg 2006-2017: https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_5201 Bestände von Heinz Nigg in anderen Archiven: • London Community Video Archive: https://the-lcva.co.uk. Heinz Nigg ist Mitinitiator dieses Videoarchivs. Darin sind auch Videos aus dem Bestand Rebel Video (2017) enthalten. • Videos und Filme aus dem Videofestival experiMENTAL 1991–1997: https://zhdk.medienarchiv.ch/sets/kataloge_experimental Video – I see. Heinz Nigg's work archive [VIDEO] (F_9094) The video collection of anthropologist and community artist Heinz Nigg comprises 269 recordings. They were digitised in 2021 in collaboration with Memoriav and were created between 1966 and 2021. Around two thirds belong to four major exhibition projects: • Rebel Video (2017, Swiss National Museum, Zurich): portraits and works by exponents of independent video practise in London, Basel, Bern, Lausanne and Zurich. They show content and effects up to the present day. • Letten it be. A city and its problem (1995, Museum of Design Zurich): an examination of the open drug scene in Zurich in the 1990s. At its heart are eight video portraits of people from District 5 who were confronted with the scenes at Platzspitz and Letten. • Da und fort. Leben in zwei Welten (Here and Gone. Living in Two Worlds) (1999): An oral history project on immigration and internal migration in Switzerland (1945–2000). Over 70 migrants from Italy, Germany, Hungary, Turkey and the former Yugoslavia, as well as Swiss people from mountain regions, told their life stories in workshops. • Global Town Baden (2010, Baden Historical Museum): 30 video portraits show how an urban region reflects its global connections. Those portrayed come from abroad or work worldwide from Baden. Further videos document social movements, media education projects and topics related to identity and transcultural exchange and commuinication, including: • Abbruch der Wohnsiedlung Nordstrasse? (1979) • Au du chasch Fernseh sälber mache! (1981) • Die "Westtangente" muss abspecken! (1985) • Cold Spring. Berlin of the 1940s (1992) • Community action 5im5i (2015) • entrechtet – beraubt – erinnert (2021) • Licht in die Kunstsammlung Bührle (2021) The collection is supplemented by home videos and works by other video makers. Swiss television productions and music video compilations can only be viewed in the reading room. Some videos are not available for viewing for legal reasons. For further information and other holdings by Heinz Nigg see German text above.

Der Videobestand des Ethnologen und Kulturschaffenden Heinz Nigg umfasst 269 Aufnahmen. Sie wurden 2021 in Zusammenarbeit mit Memoriav digitalisiert und entstanden zwischen 1966 und 2021. Etwa zwei Drittel gehören zu vier grossen Ausstellungsprojekten:… — mehr...

Serientitel
  1. Letten it be
AbstractEin von Heinz Nigg geführtes Interview mit dem Drogenkonsumenten Urs B., das begleitend zum 1995 initiierten Projekt "Zuger Opiat Abgabe" (ZOPA) entstand. Thematisiert werden sein Weg in die Abhängigkeit, sein Umgang mit Drogen, das Strapazieren freundschaftlicher und familiärer Beziehungen wegen der Abhängigkeit, seine Erfahrungen am Letten, sein Einstieg in das ZOPA, sein Heroinentzug, die Meinung der Bevölkerung gegenüber Drogenabhängigen sowie seine Erfahrungen mit der Suchtbekämpfung und dem Umgang mit Sozialarbeiter:innen.
Urheber
  1. Nigg, Heinz, AV-Produktionen
Copyright
Schlagwörter
  1. soziale Fragen
  2. Gesundheit
  3. Gesundheitspolitik
  4. Drogenpolitik
  1. soziale Fragen
  2. Leben in der Gesellschaft (allgemein)
  3. soziales Problem
  4. Drogenhandel
  1. soziale Fragen
  2. Leben in der Gesellschaft (allgemein)
  3. soziales Problem
  4. Sucht
  5. Drogenabhängigkeit
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
  3. Zug, Kanton
  4. Zug, Stadt
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1991-2000
  5. 1996
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Video
  3. MiniDV
Sprache
  1. deutsch
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:00 Vorspann, Urs B.

00:00:15 in Meilen aufgewachsen, ältere Geschwister, mit 17 politisch aktiv, 20/21 Ausbildung als Buchhändler in Zürich begonnen, mit 21 erster Kontakt mit Heroin, mit 23 erste Abhängigkeit

00:02:19 «Ein schlechtes Mass mit Drogen», mit 15/16 Alkohol, rauchen und selten LSD; Erlebnis mit Drogen

00:05:07 Aufnahme Bilder an der Wand

00:05:18 Gelegenheits- und Genusskonsumenten der Sucht gegenübergestellt

00:07:22 Uhr ohne Zeiger

00:07:33 Strapazieren freundschaftlicher und familiärer Beziehungen wegen der Sucht

00:09:17 «Mein Absturz in die offene Drogenszene am Letten in Zürich», Erfahrungen, von Trip zu Trip

00:10:49 Drogenabgabe mindert den Suchtdrang, Erfahrungen vergangener sauberer Zeiten, diverse Therapien, Qualität des nüchternen Lebens

00:13:08 «Einstieg ins Heroinabgabeprogramm ZOPA»; Eingeständnis, dass man nicht nüchtern leben kann; ZOPA hat Veränderungen gebracht; Junkie sein ist nicht erstrebenswert

00:15:05 Erlebnis eines Trips, Zusammenspiel aus Kokain- und Heroinsucht

00:17:25 Heroinentzug

00:18:28 «Ich kann nicht ewig Rückendeckung und Rückhalt haben, ich muss selbst für mich schauen», «symbiotische» Beziehungen ohne alleiniges Eigenleben, Ziele fürs Berufsleben

00:21:33 «Die Meinung von einem Fixer gilt eigentlich nichts», Erfahrungen mit der Polizei, Veränderungen in der Politik, nicht ernst nehmen von Fixern, Grundrespekt als Mensch trotz Sucht, positive Erfahrungen mit Suchtbekämpfung und SozialarbeiterInnen

00:25:17 Bild mit Engeln

00:25:28 Abspann

00:25:46 Ende

ZitationsvorschlagVideo: Nigg, Heinz, AV-Produktionen/F 9094-041
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