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Trafipro Ruanda: Einheimischer bei der Kaffeelese, 1962/1963

SignaturF 5102-Da-042
BestandF_5102 Ulrich, Richard (1910-1980)
Bestandesbeschrieb

Richard Ulrich wurde 1962 als Berater für Fiskalpolitik nach Ruanda entsandt. Die Dias aus seinem Nachlass dokumentieren hauptsächlich die ruandische Genossenschaft "Trafipro" (zusammengesetzter Begriff aus den Wörtern "Travail", "Fidélité" und "Progrès"). Sie funktionierte als Produzenten- und Konsumentengenossenschaft, die den Kaffeebauern ihren Kaffee zu Existenz sichernden Preisen abkaufte und Läden mit einem einfachen Sortiment an Nahrungsmitteln und Ausrüstungsgegenständen unterhielt. In den 1960er Jahren wurde die Genossenschaft "Trafipro" zum Kernstück der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit mit Ruanda. Ziel des schweizerischen Engagements war es, die Genossenschaft zu reorganisieren und weiter auszubauen. Die Leitung der Trafipro wurde für einige Jahre von Schweizer Experten übernommen, welche auch ruandisches Personal ausbildeten, das später die Führung der Genossenschaft übernehmen sollte . Zudem wurden Waren und Transportfahrzeuge finanziert.

Richard Ulrich wurde 1962 als Berater für Fiskalpolitik nach Ruanda entsandt. Die Dias aus seinem Nachlass dokumentieren hauptsächlich die ruandische Genossenschaft "Trafipro" (zusammengesetzter Begriff aus den Wörtern "Travail", "Fidélité"… — mehr...

Schlagwörter
  1. internationale Politik (allgemein)
  2. internationale Beziehungen
  3. Entwicklungszusammenarbeit
  1. Landwirtschaft (allgemein)
  2. landwirtschaftliche Produkte
  3. pflanzliches Erzeugnis
  4. tropische Pflanze
  5. Kaffee
  1. Wirtschaft
  2. Wirtschaftsleben
  3. wirtschaftliche Entwicklung (allgemein)
  4. wirtschaftliche Entwicklung (speziell)
  5. Entwicklungsland
Geopolitik
  1. Afrika
  2. Ruanda
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1961-1970
  5. 1962
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1961-1970
  5. 1963
Objektträger
  1. stehendes Bild
  2. Fotografie
  3. Positiv
  4. Diapositiv
DetailinformationDie ruandische Genossenschaft "Trafipro" (zusammengesetzter Begriff aus den Wörtern "Travail", "Fidélité" und "Progrès") wurde ab 1956 vom belgischen Pater Louis Pien aufgebaut. Sie funktionierte als Produzenten- und Konsumentengenossenschaft, die den Kaffeebauern ihren Kaffee zu Existenz sichernden Preisen abkaufte und Läden mit einem einfachen Sortiment an Nahrungsmitteln und Ausrüstungsgegenständen unterhielt. In den 1960er Jahren wurde die Genossenschaft "Trafipro" zum Kernstück der schweizerischen Entwicklungszusammenarbeit mit Ruanda. Ziel des schweizerischen Engagements war es, die Genossenschaft zu reorganisieren und weiter auszubauen. Die Leitung der Trafipro wurde für einige Jahre von Schweizer Experten übernommen, welche auch ruandisches Personal ausbildeten, das später die Führung der Genossenschaft übernehmen sollte . Zudem wurden Waren und Transportfahrzeuge finanziert. Richard Ulrich wurde 1962 als Berater für Fiskalpolitik nach Ruanda entsandt.
ArchivbezugUlrich, Richard (1910-1980)
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