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Pressekonferenz während dem 3. FERL Kongress in Wien 16.-20.Mai 1991 (Teil 2/2)


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1063-085B
BestandF_1063 Nachlass Christoph Lindenmaier (1953-2009) [TON]
Bestandesbeschrieb

Christoph Lindenmaier (1953-2009) war ein Schweizer Radiopionier. Er hinterlässt wichtige Dokumente (Audios, Photos, schriftliche Unterlagen) zur Geschichte der schweizerischen und europäischen Community Medien. Der Bestand enthält Radiosendungen, Unikate (respektive Originalaufnahmen) und kommerzielle vertriebene Musikaufnahmen, die im Rahmen von Solidaritätskampagnen des Comité européen pour la défense des réfugiés et immigrés (C.E.D.R.I), der Fédération européenne des radios libres (FERL) und der Anti-Apartheid Kampagne von Radio LoRa frei zur Verfügung gestellt wurden. 2022 schenkte die Witwe Kathi-Hahn-Lindenmaier den Nachlass von Christoph Lindenmaier dem Schweizerischen Sozialarchiv. Im gleichen Jahr lancierte Hannes Lämmler, langjähriger Freund und Zeitzeuge, ein Memoriavprojekt für die Erhaltung und Erschliessung der Audios mit dem offiziellen Titel "Christoph Lindenmaier, Radio Pirat aus Leidenschaft: Alternative Medienprojekte und internationale Solidarität, Demokratie und Medien im Übergang von analog zu digital". Lämmler sorgte für die Erschliessung der Aufnahmen. Das Nachlassprojekt begleiteten ausserdem Thomas und Brigitte Busch-Windhab, Klaus Hinkeldein und Helmut Peissl.

Christoph Lindenmaier (1953-2009) war ein Schweizer Radiopionier. Er hinterlässt wichtige Dokumente (Audios, Photos, schriftliche Unterlagen) zur Geschichte der schweizerischen und europäischen Community Medien. Der Bestand enthält Radiosendungen,… — mehr...

Abstract085 B) Pressekonferenz vom 18.Mai 1991, aufgezeichnet während dem 3. Kongress der Fédération Européenne des Radios Libres - FERL - in Wien, vom 16. bis 20.Mai 1991, der unter der Schirmherrschaft des Europarates stand. Der Schlussbericht ist in einer Broschüre vom Universitätsverlag Wien für die Europäische Föderation freier Radios gedruckt worden. Fazit: Eine demokratische Gesellschaft muss nichtkommerziellen Medien einen gebührenden Platz einräumen.
Urheber
  1. Radio LoRa, Zürich
Objektträger
  1. Kompaktkassette
Detailinformation

00:00:00 Aufnahme setzt ein – Fortsetzung Redebeitrag

00:00:02 Es drohen billige Massenproduktionen aus den USA und aus Japan

00:01:45 Das Beispiel Albanien

00:03:18 Redebeitrag über die Mediensituation in Österreich

00:04:12 Die FERL möchte nicht, dass das bestehende öffentlich-rechtliche Monopol durch ein Monopol der kommerziellen Sender ersetzt wird

00:05:37 Die FERL unterstützt die Klage von «Radio Agora» beim EGMR

00:08:03 Zweiter Redebeitrag über die Mediensituation in Österreich

00:09:57 Soziale, kulturelle und politische Minderheiten werden von den Massenmedien ignoriert

00:13:21 Die Rolle freier Theater in Österreich

00:14:19 Das öffentlich-rechtliche Monopol im Rundfunkbereich wird im Interesse der kommerziellen Medien aufgebrochen

00:17:41 Ergänzender Redebeitrag zur Mediensituation in Italien

00:18:54 Redebeitrag: In einem von Christoph Lindenmaier geleiteten Universitätsseminar wurde das Konzept eines studentischen Radios ausgearbeitet

00:23:45 Ergänzender Redebeitrag über das Projekt eines studentischen Radios in Österreich

00:25:06 Ergänzender Redebeitrag zum fehlenden Zugang von Minderheiten zu den Massenmedien – die Summe aller Minderheiten bildet die eigentliche Mehrheit

00:28:46 Die FERL betreibt eine Programmbörse mit derzeit 850 Sendungen

00:34:11 Redebeitrag über den Austausch mit nichtkommerziellen kulturellen Initiativen in Wien

00:36:34 Fragerunde

00:36:38 Frage zur Klage von «Radio Agora» beim EGMR (und Antwort)

00:37:53 Frage zur Medienpolitik der EG (und Antworten)

00:46:13 Schlusswort – seit fünf Jahren produziert die FERL zusammen mit «Le Monde diplomatique» eine monatliche Sendung für die freien Radios

00:47:12 Aufnahme bricht ab

ZitationsvorschlagTonaufnahme: Radio LoRa, Zürich/F 1063-085B
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