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C.E.D.R.I, 04.08.1986, Ouagadougou, Thomas Sankara


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1063-033B
BestandF_1063 Nachlass Christoph Lindenmaier (1953-2009) [TON]
Bestandesbeschrieb

Christoph Lindenmaier (1953-2009) war ein Schweizer Radiopionier. Er hinterlässt wichtige Dokumente (Audios, Photos, schriftliche Unterlagen) zur Geschichte der schweizerischen und europäischen Community Medien. Der Bestand enthält Radiosendungen, Unikate (respektive Originalaufnahmen) und kommerzielle vertriebene Musikaufnahmen, die im Rahmen von Solidaritätskampagnen des Comité européen pour la défense des réfugiés et immigrés (C.E.D.R.I), der Fédération européenne des radios libres (FERL) und der Anti-Apartheid Kampagne von Radio LoRa frei zur Verfügung gestellt wurden. 2022 schenkte die Witwe Kathi-Hahn-Lindenmaier den Nachlass von Christoph Lindenmaier dem Schweizerischen Sozialarchiv. Im gleichen Jahr lancierte Hannes Lämmler, langjähriger Freund und Zeitzeuge, ein Memoriavprojekt für die Erhaltung und Erschliessung der Audios mit dem offiziellen Titel "Christoph Lindenmaier, Radio Pirat aus Leidenschaft: Alternative Medienprojekte und internationale Solidarität, Demokratie und Medien im Übergang von analog zu digital". Lämmler sorgte für die Erschliessung der Aufnahmen. Das Nachlassprojekt begleiteten ausserdem Thomas und Brigitte Busch-Windhab, Klaus Hinkeldein und Helmut Peissl.

Christoph Lindenmaier (1953-2009) war ein Schweizer Radiopionier. Er hinterlässt wichtige Dokumente (Audios, Photos, schriftliche Unterlagen) zur Geschichte der schweizerischen und europäischen Community Medien. Der Bestand enthält Radiosendungen,… — mehr...

Abstract033 B) Thomas Sankara redet. Er spricht über die schwierige Lage von Burkina Faso, über die Ziele der revolutionären Regierung von Burkina Faso – ein wirtschaftliches, kulturelles, politisches und militärisches aber friedfertiges und humanes Programm
Urheber
  1. Radio LoRa, Zürich
Objektträger
  1. Kompaktkassette
Detailinformation

00:00:01 Aufnahme setzt ein – (in frz. Sprache) Thomas Sankara spricht über die schwierige Lage von Burkina Faso

00:01:02 Die Ziele der revolutionären Regierung von Burkina Faso – ein wirtschaftliches, kulturelles, politisches und militärisches Programm

00:02:15 Über den Bau von Schulen und Wohnungen, den nötigen Umbau der Wirtschaftsstruktur und die Beteiligung der Bevölkerung an der Verteidigung

00:03:42 Das Volk muss das Selbstvertrauen erlangen, über sein eigenes Schicksal entscheiden zu können

00:04:50 Bemerkungen zur Bedeutung von Amilcar Cabral

00:06:30 In Europa stirbt man am Mangel menschlicher Nähe, in Burkina Faso, weil es an Medikamenten fehlt

00:07:42 Über die Folgen der Berliner Konferenz von 1884–1885 (Kongokonferenz) und des europäischen Imperialismus in Afrika

00:08:48 Man muss den Imperialismus und die Apartheid aufheben

00:09:02 Der europäische Imperialismus zog in Afrika willkürliche Grenzen

00:10:23 Afrika wurde die Unterentwicklung zugunsten der europäischen Kolonialmächte aufgezwungen

00:13:16 Die europäische Darstellung der Afrikaner:innen dient dazu, Befreiungskämpfe zu ersticken und den Kolonialismus zu legitimieren

00:17:39 Man muss die Folgen des Kolonialismus aufzeigen

00:18:04 Hinweis auf naive, paternalistische Haltungen bezüglich einer Wiedergutmachung

00:18:48 Man muss ebenso die Folgen des Kolonialismus in Europa aufzeigen und die Gemeinsamkeiten der Kämpfe erkennen

00:20:16 Unsere Befreiung richtet sich nicht gegen die Bevölkerung Europas, sondern gegen die Bourgeoisie

00:20:57 Die Probleme Burkina Fasos gründen nicht nur im europäischen Kolonialismus, sondern ebenso in der vorherigen einheimischen Gesellschaft – es gab eine Abfolge von unterdrückerischen Regimes

00:21:40 Diskussionen über die Emanzipation der Frauen in Burkina Faso

00:22:33 In der Regierung Burkina Fasos (Conseil national pour la révolution CNR) sind drei Ministerinnen vertreten

00:24:00 Aufnahme bricht ab

ZitationsvorschlagTonaufnahme: Radio LoRa, Zürich/F 1063-033B
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