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Radio LoRa, 13.11.1984: Interview mit dem ehemaligen österreichischen Bundeskanzler Bruno Kreisky, Ergänzung und Schluss


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1063-032B
BestandF_1063 Nachlass Christoph Lindenmaier (1953-2009) [TON]
Bestandesbeschrieb

Christoph Lindenmaier (1953-2009) war ein Schweizer Radiopionier. Er hinterlässt wichtige Dokumente (Audios, Photos, schriftliche Unterlagen) zur Geschichte der schweizerischen und europäischen Community Medien. Der Bestand enthält Radiosendungen, Unikate (respektive Originalaufnahmen) und kommerzielle vertriebene Musikaufnahmen, die im Rahmen von Solidaritätskampagnen des Comité européen pour la défense des réfugiés et immigrés (C.E.D.R.I), der Fédération européenne des radios libres (FERL) und der Anti-Apartheid Kampagne von Radio LoRa frei zur Verfügung gestellt wurden. 2022 schenkte die Witwe Kathi-Hahn-Lindenmaier den Nachlass von Christoph Lindenmaier dem Schweizerischen Sozialarchiv. Im gleichen Jahr lancierte Hannes Lämmler, langjähriger Freund und Zeitzeuge, ein Memoriavprojekt für die Erhaltung und Erschliessung der Audios mit dem offiziellen Titel "Christoph Lindenmaier, Radio Pirat aus Leidenschaft: Alternative Medienprojekte und internationale Solidarität, Demokratie und Medien im Übergang von analog zu digital". Lämmler sorgte für die Erschliessung der Aufnahmen. Das Nachlassprojekt begleiteten ausserdem Thomas und Brigitte Busch-Windhab, Klaus Hinkeldein und Helmut Peissl.

Christoph Lindenmaier (1953-2009) war ein Schweizer Radiopionier. Er hinterlässt wichtige Dokumente (Audios, Photos, schriftliche Unterlagen) zur Geschichte der schweizerischen und europäischen Community Medien. Der Bestand enthält Radiosendungen,… — mehr...

Abstract032 B) Interview mit Bruno Kreisky, Fortsetzung von 032 A) Thema: Marshall-Plan für die Dritte Welt. Teilnehmende Bruno Kreisky (BK), Christoph Lindenmaier CL), Hannes Lämmler (HL). Die ersten Worte von Bruno Kreisky fehlen auf dem Archivband.
Urheber
  1. Radio LoRa, Zürich
Personen
  1. Kreisky, Bruno (1911-1990)
Objektträger
  1. Kompaktkassette
Detailinformation

00:00:00 BK : Eine Marshall-Plan ähnliche Entwicklungshilfe wäre lächerlich wenig im Vergleich zu den 800 Milliarden Dollar Schulden der Dritten Welt und insbesondere der 1000 Mia., die für Rüstung im kommenden Jahr ausgegeben werden. Vorschlag: In den nächsten 5 bis 7 Jahren 500 Mia. dafür aufzuwenden, andernfalls wird daraus eine Dauerkrise

00:46:00 CL: Ihr Vorschlag eines Marshall-Planes für die Dritte Welt, der von den westlichen Industrienationen auf die Beine zu stellen ist, muss berücksichtigen, dass in diesen Ländern häufig Befreiungsbewegungen aktiv sind. Wie sehen sie diese Problematik, denn in diesen Ländern setzt das auch eine politische Einigung voraus, die erst eine konstruktive Nord-Süd-Zusammenarbeit erlauben würde

00:01:34 BK: Ich habe mit zahlreichen Ländern diebezüglich verhandelt und finde nur Zustimmung. Kritik kommt einzig von Industriestaaten. Es sollten daher mit einigen gleichgesinnten Ländern Versuche zur Realisation von Modellen gestartet werden, um eine praktikable Methode aufzuzeigen

00:03:05 CL: Danke für das Gespräch

00:03:11 Ende Aufzeichnung

ZitationsvorschlagTonaufnahme: Radio LoRa, Zürich/F 1063-032B
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