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"'Lieber erneuerbare Energien. - Ja zu Strom ohne Atom.' - Giuse Togni, dipl. Physikerin ETH - Am 18. Mai 2003, Strom ohne Atom, 2 x Ja" - im Zusammenhang mit der Volksinitiative 'Strom ohne Atom - Für eine Energiewende und schrittweise Stilllegung der Atomkraftwerke (Strom ohne Atom)' vom 18.05.2003; Foto von Giuse Togni ein rotes Tuch mit Blumen haltend und mit geschlossenen Augen; dreiteilig

SignaturF Pe-1275-B
BestandF_5103 Greenpeace Schweiz
Bestandesbeschrieb

1984 bildete sich Greenpeace Schweiz als gemeinnützige Stiftung mit dem Zweck, „die öffentliche Wohlfahrt durch Bestrebungen im Natur-, Umwelt und Tierschutz zu fördern“. Seither kämpft Greenpeace Schweiz für Umweltanliegen – diskret und hartnäckig, aber öfters auch mit spektakulären bis umstrittenen Aktionen. 1986 ketteten sich Aktivisten in Crans-Montana an Bäume, um gegen die Abholzung für die Ski-WM zu protestieren. Es folgten Transparent-Aktionen gegen die Blechlawine am Gotthard, Blockaden von Atomtransporten, Kühlturm-Besteigungen beim AKW Leibstadt und Aktionen gegen Genmais-Versuche. Die meisten Greenpeace-Aktivitäten sind aber weniger medienwirksam. Sie bestehen aus Lobby-Arbeit, Schreiben von Vernehmlassungsantworten, Recherchen zu Umweltthemen, Unterstützung von Schwester-Organisationen (zum Beispiel Greenpeace Afrika beim Schutz der kongolesischen Regenwälder) oder gerichtlichen Verfahren (etwa zur umweltgerechten Sanierung der Chemie-Deponie von Bonfol JU). 1986, im Jahr der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl, stieg der Mitgliederbestand von Greenpeace Schweiz von etwa 3000 auf über 10‘000 Mitglieder massiv an. 1991 besass die Organisation bereits 125‘000 Mitglieder und Gönner, 2011 waren es 168‘000. Phasen des Mitgliederwachstums und der Expansion führten immer wieder zu einer hohen zeitlichen Belastung von Angestellten und Ehrenamtlichen und – daraus resultierend – zu einem Bedürfnis nach stärkerer Professionalisierung. Zusätzliche Stellen wurden geschaffen. Klare Strukturen sollten die effiziente Zusammenarbeit im vergrösserten Team gewährleisten, ein extensives Fundraising den Ausbau finanzieren. Diese Massnahmen brachten oft Konflikte innerhalb der Organisation und des Büroteams mit sich, da sie im Widerspruch zum ursprünglichen Charakter von Greenpeace Schweiz als aktivistischer Basisorganisation standen. Seit der Gründung entwickelte sich Greenpeace Schweiz so von einer aus der Umweltbewegung hervorgegangenen Gruppierung zu einer professionellen NGO mit eigenen Fundraising- und Medienabteilungen. Greenpeace Schweiz hat auch international Gewicht: 2011 war die Schweiz unter den 29 Greenpeace-Organisationen in 40 Ländern das drittwichtigste Geberland. Der Bildbestand umfasst rund 350 Fotos, Plakate, Drucksachen und Objekte.

1984 bildete sich Greenpeace Schweiz als gemeinnützige Stiftung mit dem Zweck, „die öffentliche Wohlfahrt durch Bestrebungen im Natur-, Umwelt und Tierschutz zu fördern“. Seither kämpft Greenpeace Schweiz für Umweltanliegen – diskret und hartnäckig,… — mehr...

Copyright
Schlagwörter
  1. Energie
  2. Elektrizitäts- und Kernkraftindustrie
  3. Kernenergie
  4. Ausstieg aus der Atomenergie
  1. Energie
  2. Energiepolitik (allgemein)
  1. Energie
  2. sanfte Energie
  3. erneuerbare Energie
  1. politischer Rahmen
  2. Wahlen und Abstimmungen
  3. Volksabstimmung
  4. Volksinitiative
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 21. Jh.
  3. 2001-2050
  4. 2001-2010
  5. 2003
Personen
  1. Togni, Giuse
Objektträger
  1. stehendes Bild
  2. Druck
  3. Druck grösser als A4, Plakat
Sprache
  1. deutsch
ArchivbezugGreenpeace Schweiz
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