
| Signatur | F Pb-0003-046 |
| Bestand | F_7001 Sammelbestand Druck |
| Bestandesbeschrieb | Der Sammelbestand Druck umfasst fast 4000 Postkarten, Plakate aller Formate und sonstige Druckerzeugnisse. Der Bestand konstitutiert sich aus zweierlei Quellen: Einerseits aus der nach pertinenten Gesichtspunkten angelegten Plakatsammlung, die zwischen den späten 1970er Jahren und 2002 angelegt wurde. Diese Sammlung entstand (zumindest zu einem Teil - genaueres lässt sich nicht mehr eruieren), indem Plakate aus den Archivablieferungen herausgelöst wurden. Andererseits wächst der Sammelbestand auch heute noch kontinuierlich (wenn auch sehr langsam), weil Postkarten und Plakate ohne nachweisbare Provenienz oder Kleinstablieferungen diesem Bestand zugeordnet werden. Der Sammelbestand Druck umfasst fast 4000 Postkarten, Plakate aller Formate und sonstige Druckerzeugnisse. Der Bestand konstitutiert sich aus zweierlei Quellen: Einerseits aus der nach pertinenten Gesichtspunkten angelegten Plakatsammlung,… — mehr... |
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| Geopolitik | |
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| Detailinformation | In Kleindruck: "Skins schlagen zu - die Polizei schaut zu... Und die Justiz wäscht den Neonazis die braune Weste wieder felckenlos weiss. Alle Schwarzmalerei? Nein: - Im Juni 1985: Tamile in Brugg von "Skins" brutal zusammengeschlagen. Nichts geschieht. - 28. September 1985: Schlägerei provoziert von "Skins". Zehn Personen zum Teil schwer verletzt. Die Polizei lässt die Verletzten einsammeln. Nichts geschieht. - November, Dezember 1985: "Skins" prügeln an Konzerten in der Roten Fabrik. Nichts passiert. - 30. November 1985: "Skins" veranstalten Schlägerei bei einem Turnfest des SATUS in Dietikon. Die Polizei kommt nicht, obwohl sie gerufen wird. Nichts geschieht weiter. - 19. Dezember 1985: In Basel stürmen "Skins" die Tribüne des Grossen Rates und verkünden faschistische Parolen. Nichts geschieht. - 21. Dezember 1985: "Skins" verletzen einen Türken schwer mit 6 Messerstichen in Beine und Hüfte. Er muss ins Spital eingeliefert werden. Die Polizei schaut nicht weit entfernt zu, greift nicht ein und lässt die "Skins ungehindert an sich vorbei. Die Polizei weiss anschliessen[d] von nichts. Wenn mal ein neofaschistischer "Skin" festgenom[m]en wird, so hat er nichts zu befürchten, denn er kommt bald schon wieder frei. "Man kann ihm nichts nachweisen", die Begründung - in Winterthur sitzt ein Linker schon über ein Jahr im Knast, ohne dass man ihm was nachweisen kann. Aber eben, es ist ein Linker... Es ist traurige Wahrheit und nicht etwa eine blosse Behauptung: Die Justiz und Polizei gibt den "Skins" und anderen neofaschistischen Gruppierungen vollen Schutz. Kein Wunder: Die Absegnung für rassistisches Verhalten wird von der "Eisernen (-Skin-) Lady" Kopp im Bundesrat gewährleistet. Nicht nur das: das Schweizer Fernsehen gibt auch noch die Tribüne für massenhafte Propaganda, wie etwa der Auftritt von Oberfaschist Le Pen im Westschweizer Fernsehen oder der Gruppenauftritt der "Skins" der "Jugen[d]szene" Schweiz. Die Behörden, den Justiz- und Polizeiapparat oder bürgerliche Politiker um mehr Schutz, Rechtstaatlichkeit und Demokratie zu bitten, wird denen nicht mehr als ein müdes Lächeln oder beschwichtigende Worte entlocken. Es liegt an uns aktiv zu werden gegen Rechts. Kommunistischer Jugendverband. |
| Archivbezug | Partei der Arbeit der Schweiz PdAS, Parti suisse du Travail PST, Partito svizzero del lavoro PSL |
| weiterer Archivbezug | Partei der Arbeit des Kantons Zürich PdAZ |
| Zitationsvorschlag | Bild: Urheber:in unbekannt/F Pb-0003-046 |