
| Signatur | F Oc-0001-072 |
| Bestand | F_7003 Sammelbestand Objekt |
| Bestandesbeschrieb | Der Sammelbestand Objekt umfasst über 1700 Pins, Abziehbilder, Transparente, Fahnen, Wimpel und andere objekthafte Dinge. Der Bestand konstitutiert sich aus zweierlei Quellen: Einerseits aus der nach pertinenten Gesichtspunkten angelegten Objektsammlung, die zwischen den späten 1970er Jahren und 2002 angelegt wurde. Diese Sammlung entstand (zumindest zu einem Teil - genaueres lässt sich nicht mehr eruieren), indem Objekte aus den Archivablieferungen herausgelöst und in speziellen Themenschachteln abgelegt wurden. Andererseits wächst der Sammelbestand auch heute noch kontinuierlich (wenn auch sehr langsam), weil Objekte ohne nachweisbare Provenienz oder Kleinstablieferungen diesem Bestand zugeordnet werden. Der Sammelbestand Objekt umfasst über 1700 Pins, Abziehbilder, Transparente, Fahnen, Wimpel und andere objekthafte Dinge. Der Bestand konstitutiert sich aus zweierlei Quellen: Einerseits aus der nach pertinenten Gesichtspunkten angelegten Objektsammlung,… — mehr... |
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| Detailinformation | Nicht abgebildet: Tomate patentiert? Uhrwerk patentiert - Kein Unterschied? Es ist Zeit zu handeln. Bei patentierten Pflanzen verlieren die Bauern das Recht, aus der Ernte eigenes Saatgut zu gewinnen. Keine Patente auf Leben! Postkartenserie von: Erklärung von Bern, Swissaid, Greenpeace, terre des hommes, WWF und Pro Natura Text: Keine Patente auf Leben! - In den nächsten Jahren werden wir darüber entscheiden, ob wir Pflanzen, Tiere oder Teile des Menschen in unserem Recht gleich behandeln wie Registrierkassen und Uhrwerke. Im Rahmen der Revision des Schweizerischen Patentgesetzes ist vorgesehen, Patente auf Leben im Gesetz zu verankern. Auch auf europäischer und globaler Ebene stehen diesbezügliche Grundsatzentscheide bevor. Zahlreiche Staaten des Südens fordern, die Patentierung von Leben aus den Verträgen der Welthandelsorganisation (WTO) zu streichen. Sie werden dabei von Bauern-, Umwelt-, Entwicklungs- und Konsumentenorganisationen aus der ganzen Welt unterstützt. Die Ungerechtigkeit ist offensichtlich: Obwohl die Länder des Südens den überwiegenden Teil der weltweiten biologischen Ressourcen beherbergen und bewahren, oder, im Falle von Nutzpflanzen entwickelt haben, sind es die Firmen des Nordens, welche eben jene Ressourcen mittels Patenten monopolisieren. Fordern sie [sic] mit der beiliegenden Postkarte unseren Bundesrat auf, Gegensteuer zu geben. Geistige Eigentumsrechte müssen so gestaltet sein, dass sie ethische Prinzipien ernst nehmen, eine faire Entwicklung des Südens unterstützen, die Forschung und Züchtung neuer Sorten nicht mit Patenten behindern und die Umsetzung der Biodiversitätskonvention ermöglichen. |
| Zitationsvorschlag | Bild: Urheber:in unbekannt/F Oc-0001-072 |