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80 www.sozialarchiv.ch/80 Wir wollen alles, und zwar subito!

SignaturF Ob-0001-187
BestandF_7003 Sammelbestand Objekt
Bestandesbeschrieb

Der Sammelbestand Objekt umfasst über 1700 Pins, Abziehbilder, Transparente, Fahnen, Wimpel und andere objekthafte Dinge. Der Bestand konstitutiert sich aus zweierlei Quellen: Einerseits aus der nach pertinenten Gesichtspunkten angelegten Objektsammlung, die zwischen den späten 1970er Jahren und 2002 angelegt wurde. Diese Sammlung entstand (zumindest zu einem Teil - genaueres lässt sich nicht mehr eruieren), indem Objekte aus den Archivablieferungen herausgelöst und in speziellen Themenschachteln abgelegt wurden. Andererseits wächst der Sammelbestand auch heute noch kontinuierlich (wenn auch sehr langsam), weil Objekte ohne nachweisbare Provenienz oder Kleinstablieferungen diesem Bestand zugeordnet werden.

Der Sammelbestand Objekt umfasst über 1700 Pins, Abziehbilder, Transparente, Fahnen, Wimpel und andere objekthafte Dinge. Der Bestand konstitutiert sich aus zweierlei Quellen: Einerseits aus der nach pertinenten Gesichtspunkten angelegten Objektsammlung,… — mehr...

Schlagwörter
  1. politischer Rahmen
  2. politisches Leben (allgemein)
  3. politische Bewegung
  4. Jugendbewegung
  1. Sicherheitspolitik
  2. öffentliche Sicherheit
  3. öffentliche Ordnung
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
  3. Zürich, Kanton
  4. Zürich, Stadt
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1971-1980
  5. 1980
Objektträger
  1. stehendes Bild
  2. Druck
  3. Abziehbild
DetailinformationEin Buch- und Internetprojekt vom Limmat Verlag, dem Schweizerischen Sozialarchiv und dem Ethnologen Heinz Nigg
Text (von Heinz Nigg): Das Buch- und Internetprojekt "Wir wollen alles, und zwar subito! Die achtziger Jugendunruhen in der Schweiz und ihre Folgen" ist eine Auseinandersetzung mit Bewegungsgeschichte. Durch Interviews mit AktivistInnen - 11 erscheinen in der WoZ - und durch direktes Mitwirken der damals Beteiligten an einem Internet-Biografie-Workshop rücken die damaligen Ereignisse und Geschichten wieder ins Zentrum. Was bedeutete für die Bewegten die damalige Aufbruchstimmung, und wo stehen sie heute persönlich, politisch und kulturell? Wie wurden die oft traumatischen Folgen der unruhigen Zeit, die Erfahrungen mit gesellschaftlicher Repression, Ausgrenzung und Selbstisolierung, verarbeitet? Was damals die Herzen höher schlagen liess, soll nicht vergessen werden. Auf der Web-Site www.sozialarchiv.ch/80 können Erinnerungstexte deponiert und mit denen anderer verglichen werden. Ebenfalls auf der Web-Site zu finden ist eine Chronologie der wichtigsten Ereignisse. Die Chronologie wird im Laufe dieses Jahres mit Bild-, Ton- und Textdokumenten zu einer Archivausstellung über die achtziger Bewegung ausgebaut. Wenn alles glückt, erscheinen im Frühjahr 2001 im Limmat Verlag eine Auswahl der Internet-Erinnerungstexte, eine bebilderte Chronologie der Ereignisse, eine Reihe von Porträts und Fachbeiträge. So sollen die achtziger Jugendunruhen und ihre Folgen umfassend dokumentiert und in einen weiteren gesellschaftlichen Zusammenhang gestellt werden. Dieses Oral History Projekt hat neben der kritischen Selbstreflexion ein weiteres Ziel: Die heutige junge Genenation soll Einblick erhalten in eines der jüngsten Kapitel der Schweizer Geschichte. Ihnen ist dieses Sachbuch gewidmet.
ZitationsvorschlagBild: Urheber:in unbekannt/F Ob-0001-187
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