| Signatur | F 9103-32 |
| Bestand | F_9103 Dokumentation DER GRÜNE BERG [VIDEO] |
| Bestandesbeschrieb | Die Nationale Genossenschaft zur Beseitigung radioaktiver Abfälle (NAGRA) plante Ende der 1980er im "Wellenberg" bei Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden ein Endlager. Fredi M. Murer dokumentierte in seinem Film "Der grüne Berg" (1990) den Widerstand der Bevölkerung und die politischen Aushandlungsprozesse. Der Film wurde 2025 digitalisiert und restauriert. In diesem Zusammenhang wurde auch das S-VHS-Kassetten vorhandene Rohmaterial der Interviews digitalisiert. Der Bestand Dokumentation DER GRÜNE BERG umfasst 57 Interviews, die Fredi M. Murer 1989 und 1990 mit der betroffenen Bevölkerung, Vertretern der NAGRA, Widerstandsgruppen, Politiker:innen und Wissenschaftler:innen führte. Das Material wurde im Rahmen eines Memoriav-Projekts und der Unterstützung des Kantons Nidwalden (Amt für Kultur) digitalisiert. Als Basis für die Erschliessung dienten schreibmaschinengeschriebene Transkripte von 1990 (oft ins Hochdeutsche übertragene Wortprotokolle), die orginal wiedergegeben werden. Zur besseren Orientierung im digitalen File wurden sie mit Timecodes versehen und mit einem Abstract ergänzt. Die Nationale Genossenschaft zur Beseitigung radioaktiver Abfälle (NAGRA) plante Ende der 1980er im "Wellenberg" bei Wolfenschiessen im Kanton Nidwalden ein Endlager. Fredi M. Murer dokumentierte in seinem Film "Der grüne Berg" (1990) den Widerstand… — mehr... |
| Abstract | Dr. Hugo Waser, 1936 in Stansstad geboren, ist seit 1982 Regierungsrat des Kantons Nidwalden. Zunächst leitete er das Volkswirtschaftsdepartement und das Ressort Energie, 1986 wechselte er zum Justizdepartement, behielt aber die Energieverantwortung. Parallel dazu arbeitet er als Rechtsanwalt für den Schindler-Konzern und führt dort den Konzernstab Recht, Steuern und Versicherungen. Privat ist Waser Familienmensch und Vater von drei Kindern. Als früherer Leistungssportler pflegt er das Rudern und sucht Erholung beim Rennen im Wald. Sein besonderes Interesse gilt der Energiepolitik: Er präsidiert seit 1982 das Elektrizitätswerk Nidwalden, seit 1986 ausserdem die Kraftwerk Engelberg AG. Im eigenen Wohnhaus hat er eine Wärmepumpe installiert, um den Energieverbrauch zu senken. Darüber hinaus engagiert er sich kulturell und sozial: als Sekretär der Schindler-Kulturstiftung, als Stiftungsrat der Leopold Meier-Stiftung für Behinderte, in der liberalen Wohnbaugenossenschaft und in der Mittelschulstiftung. Sein Wunsch für Nidwalden ist ein vorurteilsfreier Dialog innerhalb der Bevölkerung. Er appelliert, Emotionen behutsam zu diskutieren und die intakte Landschaft, Umwelt und die bestehenden Institutionen zu bewahren, damit ihr Kanton auch künftig lebenswert bleibt. |
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| Copyright | Murer, Fredi M. |
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| Geopolitik | |
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| Detailinformation | Hugo Waser, Regierungsrat, Stansstad
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| Zitationsvorschlag | Video: Murer, Fredi M./F 9103-32 |