00:00:12 Die lesbische Identität als etwas privat Gelebtes; geringer Austausch mit den damaligen Lesbenszenen in Genf und Lausanne
00:01:08 Mitgliedschaft beim «Centre Femmes»; Abwesenheit von solchen Organisationen in der Nachkriegszeit, als sie eine junge Lesbe war
00:01:28 Ihre Beziehungen bevor sie als rund 35-jährige Frau begann, lesbische Bars zu besuchen
00:02:26 «La Vie en Rose» als Treffpunkt für Frauen, auch wenn nicht eine Lesbenbar
00:02:50 Der Einfluss von «Gaston» als Referenzpunkt für das lesbische Nachtleben und die Eröffnung ihrer eigenen Bar 1978 («Bar L»)
00:03:50 Wie Männer von der Bar ferngehalten wurden; Lillys Wunsch, eine Bar nur für Frauen zu machen
00:05:08 Der Barfüsser in Zürich zum Vergleich (aber schwieriger Vergleich, denn der Barfüsser war auch eine Schwulenbar; in Genf wäre der bessere Vergleich zum Barfüsser «L’Hippocampe»)
00:05:56 Feste und Events für Lesben, z.B. vom «Centre Femmes», das Bälle organisierte
00:06:42 Der Zusammenhang der Frauenbewegung mit der Lesbenszene
00:07:45 Lillys Netzwerk mit anderen Lesben
00:08:18 Das Problem im Lesbenmilieu: Jene, die Single sind, gehen aus, und jene in einer Beziehung gehen nicht aus
00:09:10 Mobilität von Lesben in andere Schweizer Städte
00:10:06 Rückkehr zu Diskussion über Lillys Netzwerk mit anderen Lesben
00:10:48 Politische Meinungsunterschiede zwischen Lilly und anderen Frauen in ihrem Netzwerk (Lilly als «zu feministisch, zu lesbisch»)
00:14:48 «Je sens pas mon âge»
00:15:03 Biografische Fragen; Lillys unruhige Kindheit
00:16:41 Wann begann Lilly, ihre lesbische Identität als solche zu empfinden? Im Familienkreis wurde das Thema nicht thematisiert und gesellschaftlich unterdrückt
00:18:27 Lillys Erfahrungen mit Männern, als sie noch jung war
00:18:56 Ihre lesbische Selbsterkenntnis
00:19:45 Aufeinandertreffen mit Lesben, als sie in einer Brasserie arbeitete; eine davon wurde später ihre erste Freundin
00:21:45 Lillys (destruktive) Beziehung mit ihrer zweiten Freundin; wie lesbische Paare einander kennenlernten
00:23:13 Die lesbische «Familie» in den einzelnen Deutschschweizer Städten, in der jeder sich kannte; war dies in der Romandie auch der Fall?
00:24:25 Unterschiede zwischen Männern und Frauen zeigen sich auch in Bars, welche von Männern viel mehr aufgesucht werden als von Frauen
00:25:24 Lillys wirtschaftliche Unabhängigkeit
00:27:02 Der offene Umgang mit der Sexualität heutzutage und Lillys Hoffnung, dass dies sich weiter öffnet
00:27:40 Erlebte sie Diskriminierung als Lesbe bei der Arbeit?
00:29:55 Hosen für Frauen und die Kleidervorgaben bei der Arbeit
00:32:25 Die «butch-femme»-Unterscheidung und wie Lilly diese lebte
00:33:30 Lilly bietet Veronika und Katrin an, Fotos zu zeigen
00:34:29 Schnitt und sie schauen sich Fotos an
00:35:14 Schnitt und Rückkehr zu Interview; Lillys Leseverhalten und Diskussion über lesbische Literatur
00:37:27 Schnitt; Lilly sucht «The Well of Loneliness» in ihrem Bücherregal; Die Erscheinung von «butch»-Frauen bereits in der Vorkriegszeit (z.B. in «The Well of Loneliness»)
00:39:10 Lilly zeigt ihnen auch «Dusty Answer» von Rosamond Lehmann (veröffentlicht 1927) sowie weitere andere Bücher, in denen männlich gekleidete Frauen vorkommen
00:41:11 Rückkehr zum Interview; Kannte sie Annemarie Schwarzenbach?
00:41:43 Diskussion über eine Theater-Aufführung zu Annemarie Schwarzenbach
00:42:38 «La comédie c’est devenue le lieu lesbien de Genève»
00:43:13 Veronika rollt einen Joint (nicht im Bild)
00:43:38 Schnitt
00:44:04 Die internen Barrieren in der lesbischen Community
00:46:14 Schnitt; Fotos von der «Bar L», welche Lilly zwischen 1978 und 1990 betrieb
00:46:43 Lesbische Sexualität als etwas Natürliches, Angeborenes
00:47:58 Hatte Lilly jemals das Gefühl, dass sie aufgrund ihrer Sexualität in die Therapie müsse? (dies war früher unter lesbischen Frauen verbreitet, da es als Krankheit angesehen wurde); wie sie dank ihrer Kuriosität und ihres Interesses an der Literatur und der Psychologie sich selbst und ihre Sexualität verstehen konnte
00:51:04 «Je suis célibataire dans l’âme»
00:51:11 Polygamie vs. Monogamie?
00:52:23 Berufswünsche und die Berufsaussichten für ein junges Mädchen aus der Arbeiterklasse
00:53:54 Der gesellschaftliche Wandel in der Offenheit im Umgang mit der Sexualität von den 1960er und 1970er Jahren bis heute
00:55:02 Paris als Referenz für den gesellschaftlichen Wandel in Genf (der Einfluss Frankreichs)
00:56:37 Veronika erzählt von ihren Schwierigkeiten, die lesbischen Kulturen in der Deutschschweiz und in der Romandie in Verbindung zu bringen (genau aufgrund diesen unterschiedlichen Bezugsregionen)
00:57:03 Berlin als Zentrum der Homosexualität?
00:58:06 Gespräch über den Film «Paris Was a Woman» (1996) und andere Filme, Serien und Bücher
01:00:00 Queen Victorias Meinung zur weiblichen Homosexualität
01:00:32 Schnitt; Bücher aus Lillys Sammlung: «L’Homosexualité de la Femme», «La Femme Frigide»
01:01:22 Lilly zeigt ihr Poster von Annemarie Schwarzenbach
01:01:44 Ende