00:00:38 Peter erwähnt Konversation mit Erasmus [Walser]
00:01:58 Lesben- und Schwulenmilieus als Parodie der bürgerlichen Gesellschaft
00:03:28 Oberschicht kreiert ihre eigenen (schwulen und lesbischen) Kreise
00:04:25 Warst du ein Prolet? Schwierigkeit aus dieser sozialen Klasse und den dazugehörigen Stigmata auszubrechen
00:05:50 Peters Position in der Berner Gesellschaft (zwischen den Milieus)
00:07:05 Peter sucht in seinem Laden ein Bild von ihm als Tänzer; Katrin filmt das Antiquariat; Peter spricht über etwas, das schwierig zu verstehen ist
00:08:16 Kunden betreten das Antiquariat
00:08:28 Schnitt; Aufnahmen von Büsten und Gemälden im Antiquariat
00:08:51 Rückkehr zum Interview; Gesprächsthema nicht auszumachen; Peter sucht eine Sitzgelegenheit
00:10:37 Peters Netzwerk und sein Kontakt mit lokalen «Legenden»
00:11:52 Lokale «Legenden», die «einfache» Menschen war
00:14:07 Gab es eine schwule oder lesbische solche Figur?
00:14:42 Eigenartige Position von Schwulen innerhalb Jenischer und Fahrender Gemeinschaften
00:15:40 Peters frühe Verinnerlichung des Inbegriffs von schwul sein
00:17:09 Sozialisierung von Buben; vor allem in der Arbeiterklasse fällt schnell auf, wenn jemand «anders» (schwul) ist
00:18:17 Schnitt; Katrin filmt Gegenstände im Antiquariat, unter anderem das «Berner Adressbuch 1960», welches Peter bereits angesprochen hatte
00:19:30 Kennt Peter ein lesbisches Paar, das einen Schuhladen betrieb? Geschichte von Frau Meikler [?], welche öffentlich als lesbisch galt
00:22:30 Vulgäre Ausdrücke und Redewendungen über Schwule und Lesben, welche früher geläufig waren (für sowohl Schwule als auch Lesben wurde der Begriff «warm» benutzt)
00:24:55 Lesbische Frauen als tödliches Gift für gewisse heterosexuelle Männer
00:25:45 Öffentlicher Umgang mit Lesben in der Kulturgeschichte: eher Missachtung als Bestrafung
00:26:25 Peters erste Begegnung mit der Berner Lesbenszene als Kellner im Hotel zum Wilden Mann
00:27:45 Kundschaft des Wilden Manns
00:29:26 Peters Abstinenz vom Rauchen und Kaffeetrinken
00:30:18 Details über den Wilden Mann
00:31:19 Solidarität vom Café Bali mit der Schwulen- und Lesben-Community und wie der Besitzer (Brunner) seine Kundschaft physisch in Schutz genommen hat
00:31:48 Schnitt
00:32:00 Rückkehr zur Kundschaft des Wilden Manns
00:33:04 Geldsorgen und Sprung von einer Anstellung in die Andere
00:33:40 Peters Kindheit und Jugend; wie er aufgrund seines Interesses am Ballett sofort als schwul abgestempelt wurde
00:35:22 Rückkehr zum «Hexenkessel» der Kundschaft im Wilden Mann; Lesben im Prostituierten-Milieu
00:36:18 Schwierigkeit von Veronika, die ältere Generation von Schwulen und Lesben aufzuspüren; Peter erwähnt Recherche von Erasmus [Walser], der die gleichen Schwierigkeiten erlebte
00:37:15 Künstlerszene in Bern, welche gemäss Peter für Bern «typisch» war und wo diverse Lesben dazugehörten
00:38:00 Peter erwähnt Else Hausin, u.a. eine Tänzerin, Malerin, die in Bern wohnhaft und lesbisch war, aber sehr verarmt; sie betrieb ein Tanzinstitut in der Marktgasse in den 1930er Jahren
00:41:59 Kannten Lesben wie Meret Oppenheim und May Fasnacht Else Hausin?
00:42:35 Gespräch über die Ausdruckstänzerin Valeska Gert, eine prominente Lesbe
00:46:20 Flüsterkneipen in Bern?
00:47:04 Rückkehr zum Bern der Nachkriegszeit und Else Hausin; Peter sucht nach ihr im Adressbuch
00:48:40 Peters Begegnungen mit Else Hausin und seine Erfahrungen im Theater und in der Pantomime
00:51:40 Peters Problem mit dem von Veronika benutzten Begriff «prominente Lesben»
00:52:27 Esther Altorfers Auftreten
00:54:03 Peter und sein Bruder, die Initiatoren von Spitznamen, unter anderem für Rolf Meier, einen Betreiber des Berner Puppen Theaters (Rolf Meier hat bei Else Hausin sein Handwerk gelernt)
00:55:55 Reisen als Schwule nach Paris zum Gender-Twist Kabarett «Madame Arthur»
00:56:48 Diskussion über Trans-Identität anhand des Beispiels von Coccinelle, einer Kabarettistin im «Madame Arthur»
01:00:16 Schnitt; Gespräch über Bob Steffen
01:02:00 Peter erwähnt Trudi Schoop
01:02:30 Ende