00:01:55 Veronika erklärt Filmprojekt und ihr Interesse an Berner Kunstszene der 1950er und 1960er Jahre
00:02:28 Bobs Feste in der Kunstszene
00:02:54 Verfügt er noch über Fotos aus dieser Zeit?
00:03:17 Seit wann lebte Bob schwul? Erkenntnis der Sexualität
00:05:02 Bobs tollste Zeit als schwuler Mann war im Alter zwischen 40 und 60 Jahren
00:06:23 Kindheit mit einer strengen Mutter und einem Vater, der sich nicht um seine Kinder kümmerte
00:07:10 Aufwachsen seiner Mutter im Kloster in Deutschland; Beziehung zu einer (vermutlich) lesbischen Oberin im Kloster
00:08:18 Erste schwule Beziehung mit einem älteren Mann («er hat ausgesehen wie Heinrich Gretler») als 16-Jähriger
00:08:54 Konfrontation mit seiner Mutter, als sie die Beziehung in Erfahrung brachte
00:10:25 Polizei wurde aufgrund der Beziehung eingeschaltet; seine Mutter hat Bob in Schutz genommen
00:12:25 Weisheiten seiner Mutter und ihre Ansichten über die kleinen Schritte von Sympathie bis Liebesbeziehung
00:13:21 Bobs unterstützender Freundeskreis; sodass ein Coming-Out nie notwendig war
00:14:20 Berufliche Ausbildung und mögliche Berufswünsche (Theater, Coiffeur, …)
00:14:48 Wie er zum Dekorateur wurde und die sexuellen Abenteuer, die dazu beitrugen
00:17:13 Sie sprechen über ihre Sternzeichen
00:17:55 Lehre als Dekorateur bei der EPA
00:20:05 Arbeit beim Loeb und schneller Aufstieg
00:20:32 1953 hat er sich selbständig gemacht und an diversen Ausstellungen gearbeitet
00:21:50 Schnitt; Bob zeigt alte Fotos der Ausstellungen, die er während seines Lebens mitgestaltet hat (mit dazugehörenden Zeitungsausschnitten)
00:24:40 Schnitt; Bob zeigt weiterhin seine Fotos
00:25:33 Rückkehr der Konversation zur Berner Kunstszene
00:26:11 Drogenkonsum in der Szene; Auswirkungen auf die Gesundheit von Bob
00:27:33 weitere prominente Berner Lesben
00:28:07 Rivalitäten und Konflikte innerhalb der Gruppe von Künstlern (Lisa Hofmann und May Fasnacht haben Bob schlecht geredet)
00:29:52 Sein lesbisches Umfeld im Theater
00:30:23 Die erste Party, die Bob organisiert hat (anwesend waren unter anderem Meret Oppenheim, Walter «Pips» Vögeli, …)
00:31:00 «Kätle Senn» - eine Kollegin, die sich konstant in die Beziehungen von anderen einmischte («eine Soumätz» gemäss Bob); Klatsch und Tratsch in den Beziehungskreisen
00:32:28 Konfrontation mit «Kätle», als sie sich in eine seiner Beziehungen einmischte
00:33:01 Ausgehverhalten der schwulen Männer damals (vor allem im Café Bali)
00:34:00 Schnitt
00:34:01 Schwierigkeiten, in der Schweiz eine längere Beziehung zu finden («Hausfraumentalität» unter Schwulen)
00:34:47 Gab es überhaupt in Bern eine schwule oder lesbische Subkultur? Nein, aber in der Künstlerszene waren Homo- und Bisexualität völlig normal
00:35:24 Bobs Verlobung mit einer Baslerin als 18-Jähriger; seine Beziehungen mit Frauen
00:37:15 Reise nach Ascona ins Haus von Jack Menn mit seiner Verlobten
00:38:15 Schrittweise Trennung («in Frieden auseinander»)
00:38:58 Befreite Zeit in der Künstlerszene; Veronika erwähnt die Probleme mit dem Coming-Out, die interviewte Frauen erwähnt haben
00:39:16 Bobs Besuch eines Vortrags über Coming-Out im Gaskessel (ca. 1985) und seine entsetzte Reaktion über die junge Generation, die enorm verschlossen mit der eigenen Sexualität umgeht
00:40:14 Gab es Unterschiede zwischen den 1950er und 1960er Jahren? Verklemmtere 1950er Jahre, aber Besuch von Künstlerbällen in Zürich
00:41:04 Diskussion über die Künstlerbälle und darüber, dass diese fast exklusiv Schwule anlockten
00:42:00 schwuler Untergrund und Subkulturen, die nicht von Bob frequentiert wurden («Wieso sollte ich damit [seiner Sexualität] ‘Versteckis’ spielen?»)
00:43:04 Die Schwulenszene und die Freizügigkeit der Szene hat ihn teils angeekelt
00:45:28 Rückkehr zum Gespräch über die Künstlerszene und die dort prominenten Frauen (May Fasnacht, Suzanne Baumann, Esther Altorfer)
00:45:39 Veronika sagt, dass Suzanne Baumann sich für den Film nicht zur Verfügung stellen wollte, da ihr ihre lesbische Sexualität ihr Leben lang geschadet hat; zum Unverständnis von Bob
00:46:23 «Von mir aus gesehen ist jeder Mensch bi[sexuell]»
00:46:48 Gespräch über Veronikas Beziehungen
00:48:05 Diskussionen ohne fixes Thema
00:49:26 Der Jazz-Keller in den 1950er Jahren und die Party, die Bob dort organisiert hat
00:50:30 Beziehungen in der Künstlerszene und bisexuelle Tendenzen
00:51:44 «Es ist viel gelaufen damals!»; in den 1960er Jahren mehr Toleranz und eine viel lebendigere Künstlerszene
00:53:46 Schnitt; Anekdote über Esther Altorfer, als sie in Meret Oppenheim verliebt war
00:55:38 Existierte ein sozialer Druck innerhalb der Künstlerszene, bisexuell zu sein (damit man nicht als schwul oder lesbisch gilt)?
00:57:26 «Ich habe nie ein Blatt vor den Mund genommen»
00:57:58 Anekdote über eine Lernende, die sich bei Bob über seine Sexualität erkundigte
00:58:35 Weshalb lebten viele eine Doppelexistenz (waren «offiziell» verheiratet, aber lebten offen bisexuell oder pflegten homosexuelle Beziehungen)? Anekdote über einen Kollegen (Martin Siegner [?]), den Bob in den 1960er Jahren kennengelernt hat
01:02:25 Ende