00:00:08 lesbische Begegnungsorte in Bern; hat sie Bars in Zürich oder Genf besucht?
00:00:48 «In Bern gab es nichts. Man konnte nach Basel […] oder in den Barfüsser.»
00:01:10 Aus wem bestand die Clique von Gische [Künstlerszene in Bern]? Eher private Gruppe, die nicht oft lesbische Bars oder sonstige Begegnungsorte besuchte; May [Fasnacht] wird wiederholt erwähnt
00:02:08 Netzwerk in der Lesbenszene: Liva Tresch, Annemie Fontana und ihre Freundin Madeleine Gränacher, Barbara, Bea
00:02:49 Quick-Bar, Commerce als Treffpunkte
00:03:39 Besuch der Jazz-Keller in Bern, die Gische sehr interessierten; unter anderem ein Jazz-Keller in der Kramgasse
00:04:14 Sie hat die Jazz-Szene genauso gelebt wie die Lesbenszene, die es noch nicht in formalisierter Form gab
00:05:03 Wurde die Sexualität aber untereinander thematisiert?
00:05:20 Wie sie ihre lesbische Identität gelebt hat als Jugendliche und junge Frau; erste Liebesbeziehung mit einer Freundin aus der Sekundarschule
00:08:04 Wie lernte Gische den Kreis um May und ihren anderen Freundinnen kennen?
00:10:10 Ausgehverhalten der Clique; von der Beiz in den Keller
00:11:04 Beispiel eines Kellers an der Junkerngasse, den sie besuchte und der später zum Ursus Club wurde
00:11:37 Beziehung zu Bob Steffen
00:12:31 Bob Steffens Beschreibung der Künstlerszene: sehr offen und bisexuell
00:13:40 Ausserhalb der Künstlerszene versteckten viele ihre queere Identität weiterhin
00:15:16 Relativ offener Umgang von Gische mit ihrer Sexualität
00:16:35 Ihre Schwierigkeit, sich in Gruppen, die nicht ihre Clique waren, wohl zu fühlen; Existenz in diesen Gruppen als «Randfigur»
00:17:00 Ihr Kleidungsstil; «Ich habe so schnell wie möglich Hosen angelegt»
00:17:48 Geschichte einer Freundin von Gische, die in der Schule nicht Hosen anziehen durfte (bis dieses Verbot aufgehoben wurde)
00:19:07 Strikte Trennung zwischen Mädchen und Jungen in der Schule
00:20:28 Berufswunsch und Schwierigkeiten, eine berufliche Ausbildung als Grafikerin anzugehen; 10. Schuljahr in der Kunstgewerbeschule
00:22:10 Kleidercodes und Veronikas Erfahrung bei einer Vernissage mit Esther Altorfer
00:22:46 Vergleich von Esthers Kleidungsstil zu jenem ihrer Kolleginnen in der Kunstszene (May Fasnacht, Meret Oppenheim, Suzanne Baumann und auch von Gische selbst)
00:24:20 «Esther hat ihre innere Welt auch gegen aussen manifestiert»
00:25:05 Esther als Avantgarde der Hippie-Kultur?
00:25:44 Esthers Wohngemeinschaft mit Meret Oppenheim
00:26:17 Gespräch über Meret Oppenheims Wohnungen und Lebensabschnitte
00:28:09 Esthers Jüngerinnen und Nachahmerinnen
00:29:16 Gab es die Butch-Femme Unterscheidung auch in Bern?
00:30:55 Unterschied zwischen Butch und der Mode, die Gische und ihren Freundinnen gefallen hat; Kleidungsstil nicht als direkte Nachahmung der Männermode
00:32:36 Butch-Femme als Kodex, der früher gelebt werden musste; Gab es diesen Kodex auch in Bern? Kannte Gische Menschen in Bern, die sich dementsprechend verhielten?
00:33:08 Besuch des Café Bali, einem wichtigen Treffpunkt für Lesben in den 1970er und 1980er Jahren; mit Barbara war sie oft dort
00:36:15 Was hat sie am Butch-Auftreten von einigen Lesben gestört?
00:37:25 Prozess der lesbischen Selbstfindung
00:39:28 Freundschaftliche Beziehung mit Jacques Blumer, mit dem sie zusammengewohnt hat
00:40:48 luzide Träume und Interpretation dieser Träume führte Gische dazu, ihr Verhältnis mit Jacques zu beenden
00:42:27 schwierige Situation bei der Arbeit, da sie im selben Büro (Atelier 5) gearbeitet haben
00:43:32 Liebesbeziehungen in der Berner Szene; Kennt Gische noch Lesben, die früher in dieser Szene dabei waren?
00:45:53 Andauernde Freundschaft mit jenen Frauen, mit welchen sie lange Liebesbeziehungen führte
00:47:15 Schnitt
00:47:16 Gische spricht von einer Freundin/Bekannten, die mit einem Mann verheiratet war und sich später scheiden liess und eine Frauenbeziehung wollte
00:47:55 Kann man sich auch in heterosexuelle Frauen verlieben? Anekdoten von Gische
00:52:19 Freundschaften mit den Arbeitskolleginnen und Arbeitskollegen im Atelier 5
00:54:44 Literarische und filmische Vorbilder («Jules et Jim», «Panzerkreuzer Potemkin», «M»)
00:57:19 Vorliebe für das französische Kino
00:57:30 Gab es für sie lesbische Identifikationsfiguren in der Kunst und Kultur?
00:58:21 Politisches Engagement zu dieser Zeit beschränkte sich auf Frauenthemen und schwappte nicht auf ein Engagement für homosexuelle Menschen über
00:59:45 Konflikte mit Angestellten und vor allem Männer, die Gisches Rolle als Vorgesetzte nicht ertragen haben
01:00:18 gute Erfahrungen mit den Arbeitshierarchien auf den Baustellen
01:00:57 Anekdote eines Projekts, wo ein Bauunternehmer ihr in den Rücken gefallen ist
01:02:37 Ende