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Dokumentationsmaterial zum Film «Katzenball» von Veronika Minder: Interview von Veronika Minder und Katrin Barben mit Johanna Berends, Teil 3


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 9086-020
BestandF_9086 Katzenball (Veronika Minder, 2005): Rohmaterial und Dokumention [VIDEO]
Bestandesbeschrieb

Die Berner Regisseurin Veronika Minder hat von 1999-2005 für den Film «Katzenball» ausgiebige Recherchen unternommen. Kern des Materials sind die auf Video aufgezeichneten Oral History Interviews mit Protagonistinnen (und wenigen Protagonisten) der queeren Szene in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Schweiz. Die Erkenntnisse aus den Aufnahmen beeinflussten die Auswahl der dann interviewten Personen und die Themensetzung im Film "Katzenball". Die ausführlichen Interviews bieten darüber hinaus aber eine Fülle von zeitgeschichtlichen und szenespezifischen Informationen. Minder filmte für die Recherche hauptsächlich auf MiniDV und VHS. Die Aufnahme wurden mit Unterstützung von Memoriav digitalisiert.

Die Berner Regisseurin Veronika Minder hat von 1999-2005 für den Film «Katzenball» ausgiebige Recherchen unternommen. Kern des Materials sind die auf Video aufgezeichneten Oral History Interviews mit Protagonistinnen (und wenigen Protagonisten)… — mehr...

AbstractIm dritten Teil des Interviews von Veronika Minder und ihrer Recherchekollegin Katrin Barben mit Johanna Berends, welcher zu einem anderen Zeitpunkt aufgenommen wurde als die anderen zwei Teile, stehen die lesbischen Treffpunkte der Westschweiz im Zentrum. Neben Gesprächen über die Genfer Lesbenbars in den 1980er Jahren («chez Gaston», «chez Lilly», …) und die Vertretung von Lesben in feministischen Organisationen dreht sich das Interview auch um Johannas Familie, ihre Beziehung zu Mutterschaft und Kinderkriegen und um ihr Verhältnis zu prominenten (nicht offen lesbischen) Frauen wie Marie-Claude Lebergue und Gertrude Girard-Montet.
Urheber
  1. Minder, Veronika: Bern
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Video
  3. digitale Videoaufnahme
Detailinformation

00:00:00 Johannas Worte über Marie-Claude Leburgue (bekannt als «La Pape de Lesbos»), die kurz vor der Aufnahme verstorben ist und ihre Beziehung mit Marie-Claude

00:02:11 Unterdrückung der Diskussion über die eigene Sexualität, unter anderem auch bei Marie-Claude Leburgue

00:03:31 Kenntnis der politischen Orientierung von Johanna innerhalb der feministischen Organisationen, in denen sie aktiv war

00:05:40 Vertretung von Lesben in feministischen Organisationen in der Romandie?

00:05:54 Lesbische Treffpunkte in der Romandie

00:08:46 Altersunterschiede in lesbischen Beziehungen und Männer, die sich eine Beziehung mit einer jüngeren Frau vorstellen

00:12:09 Schnitt im Interview und der Aufnahme

00:12:35 Veronika organisiert eine mögliche professionelle Aufnahme mit Johanna, Katrin filmt die Bücher im Bücherregal

00:13:33 Veronika fragt, ob sie Johannas Fotosammlung anschauen kann

00:15:18 Aufnahme von der Todesanzeige von Johannas Partnerin, Irène Magnan

00:15:43 Aufnahme der Innenausstattung, während Johanna und Veronika über die Familie von Johanna sprechen

00:17:09 Kamera zeigt wieder Johanna; sie spricht über den Einbürgerungsprozess ihrer Tochter

00:18:52 Frauen, die bereuen, ein Kind gehabt zu haben und Gründe fürs Kinderkriegen («das gehört zur Ehe»); die Mutterschaft hält nicht ein, was sie verspricht

00:20:36 Johanna fragt Veronika über das Ziel ihres Projekts

00:20:56 Johannas Probleme mit Foto- und Videoaufnahmen von ihr im erhöhten Alter

00:23:48 Besucht Johanna die Pride?

00:25:05 Der Umgang mit dem Altern

00:26:25 Johannas Engagement in den Niederlanden für eine Gruppe von Eltern homosexueller Kinder

00:27:35 Veronika erwähnt, dass sie in Sion möglicherweise noch Carole Roussopoulos, Regisseurin des Films «Debout! Une histoire du mouvement de libération des femmes 1970-1980», besuchen kann

00:28:53 Schnitt

00:28:54 Johanna spricht über ihr mögliches Verhältnis mit Gertrude Girard-Montet, einer ehemaligen Nationalrätin, in 1986; es wurde keine Beziehung daraus, da Johanna das Aussehen von Gertrude nicht gefiel

00:31:40 Schnitt

00:31:41 Gespräch über Lilly aus Genf (von Johanna beschrieben als «vulgaire et bistroquette», gemäss Veronika «elle a l’air d’une bibliothécaire»)

00:32:05 Kannte Johanna Gaston? Einmal hat sie die Bar von Gaston besucht

00:32:50 Besuchte Johanna «La Bretelle»?

00:33:08 Johanna erwähnt die Künstlerin Mireille Fulpius, die in die Führung von «La Bretelle» verwickelt war

00:34:44 Schnitte in der Aufnahme

00:34:57 Johanna besucht «La Bretelle» nicht, da sie mit den Eltern von Mireille befreundet war und Mireille entsprechend bereits seit ihrer Geburt kennt («ça fait fou»)

00:35:17 Drama in Mireilles Familie

00:36:41 Schnitt

00:36:58 Konkurrenz in der lesbischen Club- und Barszene von Genf, welche einen Treffpunkt für Lesben bot, aber gleichzeitig ein kommerzielles Gewerbe war; Verhältnis von Gaston und Lilly

00:38:44 Waren alle lesbischen Lokale in Paquis?

00:39:03 Schnitt

00:39:05 Wie Johanna Gastons Bar erlebte

00:39:44 Schnitt

00:39:52 Ende

ZitationsvorschlagVideo: Minder, Veronika: Bern/F 9086-020
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