00:00:10 Ursula zeigt Fotos von ihren Modeschauen sowie Zeitungs- und Magazinausschnitte, ihr persönliches Archiv
00:06:40 Beginn des Interviews an sich
00:06:47 Veronika erzählt Anekdote einer Kollegin, die in Bern ein Festival für die moderne Huren-Bewegung organisiert hat
00:08:47 Prostituierte mit Charisma, die sich nicht von der Szene trennen wollen
00:09:20 Die Ausstrahlung von Irene Staub («Lady Shiva») und Kostüme, die Ursula für sie gestaltet hat
00:10:19 Irene Staub, eigentlich eine sehr scheue Person
00:10:38 (Un-)Wissen über Irenes Drogenkonsum
00:10:53 Einladung von Irene ans Cannes Film Festival und dortige Erfahrung
00:11:50 Buch von Roswitha Hecke («Liebes Leben», in welchem Irene das Subjekt ist); Ursula meint, dass Roswitha kein Gespür für Irene hatte und versteht nicht, weshalb das Buch so beliebt ist
00:13:09 Ulrike Ottinger hat einen Film gedreht, in dem Irene vorkommt; Ursula meint, es hält sich um «Madame X – Eine absolute Herrscherin»
00:14:02 Ursula über Irene: «Irene war wie zwei Personen» - Ursulas Erfahrungen mit Irene an der Schofelgasse
00:15:18 Irenes Klientel – von Perversen bis Professoren
00:15:44 Anekdote von Veronika über die versteckten Triebe von Freiern; «je biederer, desto verrückter» gemäss Ursula
00:17:25 Irene ausschliesslich als Domina; schlechter Ruf von Irene im «Dorf» Zürich
00:18:33 Irene konnte aufgrund ihrer Art Frauen beeindrucken, so wie Catherine Deneuve; Besuch von Ursula und Irene bei Catherine Deneuve in Paris
00:20:14 Irenes Minderwertigkeitskomplexe
00:21:21 Irenes Arbeit als Scheinkind von reichem Ehepaar in Zürich
00:22:39 Irenes ausgestorbene Stammkundschaft (gut situierte alte Herren) und wie sich ihr Verhalten als Prostituierte verändert hat; Freier verlassen die Zürcher Altstadt
00:24:57 Ende dieser Ära der Prostitution?
00:26:07 Gab es viele Lesben unter den Prostituierten?
00:26:38 Diskussion über Zunahme von Lesben in Fernsehfilmen und die Abnahme von Prostituierten
00:27:13 Gespräch über Shirley Maclaine und ihre Filme
00:28:55 Lesbenszene in Zürich; Ursula kennt sich in der Szene nicht aus
00:29:18 «Ausgesprochen lesbische Lokale habe ich nicht gerngehabt»
00:29:57 Die Penetranz der Lesben in diesen Lokalen, die jenen von Männern ähnelt, hat Ursula dazu geführt, sie zu meiden
00:30:54 Wann fand Ursula zu ihrer lesbischen Identität? Modevorlieben als Kind
00:32:27 «Ich wäre viel lieber ein Bub gewesen»
00:32:29 Vorliebe für alles, das schön ist, und Bewunderung für ihre Mutter
00:34:00 Aufwachsen in einer völlig anderen Lebenswelt als jene von Zürich (Beiz beim Hallwilersee)
00:34:41 Verlassen der Heimat und erste (gescheiterte) Berufswege als Kindergärtnerin und in der Textilindustrie
00:35:40 Ausbildung in London am London College of Fashion
00:35:59 Rückkehr in die Schweiz; Idee, einen Laden zu eröffnen und Eröffnung ihrer Boutique «Thema Selection»
00:36:58 Nebenerwerb mit Beratungen für grosse Unternehmen (z.B. Migros)
00:37:14 Einladung der Vogue; Thema Selection erreicht die Schweizer Öffentlichkeit
00:37:39 Ursulas Privatleben zu dieser Zeit
00:38:18 «Ich bin nicht auf die lesbische Situation gestanden»; Ursulas Interesse an Frauen, die mit Männern zusammen sind
00:39:24 Frauen erscheinen Ursula weniger interessant; sie verbringt weniger Zeit in Bars und «auf der Gasse», vor allem seit dem Tod von Irene
00:39:59 Keine Lust mehr auf die Modewelt und nun mehr Austausch mit der Kunstszene
00:40:41 Langjährige Beziehung mit Irene
00:41:02 Beziehungsprobleme aufgrund Ursulas Selbständigkeit
00:41:50 Aufenthalt in Paris bei Dreharbeiten des Films «8 Femmes»; Verhältnis mit Catherine Deneuve
00:43:52 Gemäss Ursula macht die Bisexualität der Darstellerinnen die Erotik des Films aus
00:44:44 Welches sind die besten erotischen Szenen in Filmen? Kurzgespräch über «The Hunger»
00:46:10 Problem in der Modeindustrie, dass schwule Designer kein Gespür für Frauen haben
00:47:07 «Ein Hetero begreift besser, Kleider für Frauen zu machen, als ein Schwuler»
00:47:14 Untervertretene Frauen in verschiedensten Berufsfeldern
00:48:30 Verletztes männliches Ego, wenn mit stärkeren Frauen konfrontiert
00:49:12 Die Möglichkeit, auch mit Männern Beziehungen zu führen, nicht nur sexuell, sondern vor allem gefühlsmässig
00:51:19 Ursulas abenteuerliches früheres Leben; erste lesbische Beziehung
00:52:00 Trennung aufgrund politischen Engagements ihrer Freundin; «schöne» Mode und linke Politik (ihrer Freundin) passten nicht zusammen; Wiedervereinigung der beiden und diese Freundin ist auch Ursulas aktuelle Partnerin
00:53:28 Ursula scheut sich vor Abenteuer (z.B. mit verheirateten Frauen, die sie verführen möchten); sie möchte in einer Beziehung nicht mehr zusammenwohnen
00:54:53 Beziehungen ermüden Ursula, vor allem da sie oft ihre Partnerinnen motivieren musste («Ich hätte gerne jemanden gehabt, der mich mitzieht»)
00:55:42 Rückzug aus Zürich und Thema Selection um 1986; Unstimmigkeiten bei Thema Selection
00:56:54 Grösster Fehler von Ursulas Leben war, Thema Selection zu verlassen
00:57:26 Ursulas Drang, neue Sachen zu erleben in anderen Branchen; Langeweile bei Thema Selection
01:00:30 Wiedereinstieg ins Modebusiness in Zürich; Schwierigkeiten, in Zürich etwas aufzuziehen im Modebereich und Nachteile für kleine Modelabels
01:02:34 Ende