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„Taubstumme Kinder in der Anstalt und Berufslehre" – Aufnahmen für die Landesausstellung (1939)


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 9070-002
BestandF_9070 Sonos - Schweizerischer Verband für Gehörlosen- und Hörgeschädigten-Organisationen [FILM]
Bestandesbeschrieb

Der Schweizerische Hörbehindertenverband Sonos wurde 1911 von Eugen Sutermeister als «Schweizerischer Fürsorgeverein für Taubstumme» gegründet. Ein Jahr später wurde der Verein Träger der 1907 ebenfalls von Sutermeister gegründeten «Schweizerischen Taubstummenzeitung». 1933 schloss sich der Verein mit der «Schweizerischen Vereinigung für Bildung taubstummer und schwerhöriger Kinder» zum «Schweizerischen Verband für Taubstummenhilfe» zusammen. Im Jahr 1954 übernahm der Verband die Trägerschaft der Berufsfachschule für Lernende mit Hör- und Kommunikationsbehinderung (BSFH) in Zürich-Oerlikon. In den Jahren 1960 und 1978 folgten weitere Umbenennungen des Verbandes zu «Schweizerischer Verband für Taubstummen- und Gehörlosenhilfe» bzw. «Schweizerischer Verband für das Gehörlosenwesen», bis im Jahr 2002 der Namenswechsel zu «Sonos» stattfand – dannzumal allerdings noch mit dem Namenszusatz «Schweizerischer Verband für Gehörlosen- und Hörgeschädigten-Organisationen». Im November 2017 übernahm Sonos die Plattform «hearZONE», eine Firma von Menschen mit einer Hörbehinderung, die seit 2013 Sensibilisierungskampagnen und Öffentlichkeitsarbeit im Interesse von Menschen mit einer Hörbehinderung leistet. Mit der Übernahme folgten wichtige Änderungen im Dachverband und seit dem Beschluss der ausserordentlichen Delegiertenversammlung im Januar 2018 heisst der Verband «Sonos – Schweizerischer Hörbehindertenverband». Der Bestand umfasst fünf Filme, die zwischen 1939 und 1990 entstanden sind, und die sich mit der Situation gehörloser und hörgeschädigter Menschen befassen. Insbesondere werden die Herausforderungen dargestellt, mit denen gehörlose und hörgeschädigte Menschen in Alltagssituationen mit (verständnislosen) Hörenden konfrontiert werden und die Schwierigkeiten, die sich bei der Berufswahl und der Stellensuche stellen. Die Interessensorganisationen unterstützen die Betroffenen mit Therapien, bei der Suche nach Schul- und Ausbildungsplätzen und mit Freizeitangeboten.

Der Schweizerische Hörbehindertenverband Sonos wurde 1911 von Eugen Sutermeister als «Schweizerischer Fürsorgeverein für Taubstumme» gegründet. Ein Jahr später wurde der Verein Träger der 1907 ebenfalls von Sutermeister gegründeten «Schweizerischen… — mehr...

AbstractDieser Stummfilm aus den 1930er Jahren bringt das Leben von Hörbehinderten Kindern und Jugendlichen näher. Beginnend bei spielerischen Übungen im Kindergarten, über Sprech- und Bewegungsübungen in der Schule, bis hin zu Arbeiten in der Schulwerkstatt gibt der Film einen Einblick in die Entwicklung von Gehörbehinderten in auf sie ausgerichteten Schulen. Es folgen Bilder aus dem Alltag und von Ausflügen einer Einrichtung für Hörbehinderte. Danach liegt der Fokus auf den Möglichkeiten zur Erlernung und Ausübung eines Berufs.
Urheber
  1. Unbekannt
Copyright
Schlagwörter
  1. Bildung (allgemein)
  2. Unterrichtswesen (allgemein)
  3. berufliche Bildung
  4. Lehre
  1. Bildung (allgemein)
  2. Unterrichtswesen (allgemein)
  3. Schule
  1. soziale Fragen
  2. sozialer Schutz
  3. Sozialpolitik
  4. Behinderte/r
  5. Körperbehinderte/r
  6. Hörbehinderte/r
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1901-1950
  4. 1931-1940
  5. 1939
Verleger
  1. keine Angabe
weitere Beteiligte
  1. keine Angabe
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
Sprache
  1. stumm
Detailinformation

00:00:05 Zwischentitel: „8000 Taubstumme zählt die Schweiz. In 15 Schulen und Anstalten werden die taubstummen Kinder aufs Leben vorbereitet. Aufnahmeprüfung“, hörbehindertes Kind beim spielerischen Lernen

00:00:51 Zwischentitel „Vor dem Bilderbuch im Kindergarten für Taubstumme“, Kindergarten für Hörbehinderte: Zwei Kinder schauen Bilderbuch an; Mädchen bei Nachahmeübungen;Junge bei spielerischen Übungen

00:01:47 Zwischentitel „Erste Klasse. Die Kinder lernen laut sprechen und andern Leuten vom Mund ablesen“; Schule für Hörbehinderte: Lautes Sprechen üben; Übungen mit Kerze; Fühlen von Vibrationen auf dem Kopf; Verbindung von Sprech- und Bewegungsübungen

00:02:48 Zwischentitel „Vorübung für die Laute F und B“

00:03:12 Zwischentitel „Die Vibrationen des ‚i‘ werden auf dem Kopf gefühlt“

00:03:42 Zwischentitel „Silbenspiele: Verbinden wir das Sprechen mit Bewegung, so wird die Aussprache fliessender, natürlicher“

00:04:05 Zwischentitel „Baden, Turnen, Rhythmik spielen eine wichtige Rolle im Erziehungsprogramm für Taubstumme“; Rhythmik und Turnen als Teil des Erziehungsprogramms für Hörbehinderte; Mädchen und Jungen beim gemeinsamen Tanzen im Freien

00:04:37 Zwischentitel „Der Gongschlag gibt den Takt durch Licht und Vibrationsübertragung“

00:05:01 Zwischentitel „Übung der Hand: Erziehung zum tüchtigen Arbeiter ist für den Taubstummen so wichtig wie geistige Schulung. Schulwerkstätten für Taubstumme sind ein Segen“; Schulwerkstätten für Hörbehinderte: Nähen und stricken, schustern, schneidern, hobeln

00:06:20 Zwischentitel „Im Handfertigkeitsunterricht machen wir…“

00:06:36 Zwischentitel „Aus dem Anstaltsleben: Freude, viel Freude wohnt auch in einer Taubstummen-Anstalt. Unser Hausorchester“; Anstalt für Hörbehinderte; Hausorchester: Kinder beim Musizieren

00:07:21 Anstalt für Hörbehinderte; Kinder in Alltagssituationen: Morgenroutine, Speisesaal, Küchendienst, Waschen, Putzen

00:09:31 Zwischentitel „Taubstumme wandern gern. Wanderwoche im Bündnerland“; Ausflüge der Anstalt für Hörbehinderte; Wanderwoche im Bündnerland und Skilager auf dem Stoss

00:11:22 Zwischentitel „Weihnachten in der Taubstummen-Anstalt“; Krippenspiel

00:11:55 Zwischentitel „In der Lehre – Taubstumme werden Gärtner“; Hörbehinderte in der Lehrausbildung als Gärtner, Schneider, Lederarbeiter

00:13:55 Nach der Berufsausbildung: Hörbehinderter als Graveur

00:15:00 Nach der Berufsausbildung: Hörbehinderte im Büro an der Setzmaschine und Vervielfältigungsmaschine“

00:16:03 Nach der Berufsausbildung: Hörbehinderter als Bildhauer

00:16:20 Nach der Berufsausbildung: Hörbehinderter als Töpfer

00:17:13 Zwischentitel „Taubstumme lernen sprechen. Taubstumme können bei richtiger Ausbildung einen Beruf erlernen. Sie sind imstande sich ohne fremde Hilfe durchs Leben zu bringen.“

00:17:29 Ende

ArchivbezugAr621
ZitationsvorschlagVideo: unbekannt/Signatur: Sozarch_F_9070-002
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