| Signatur | F 9049-189 |
| Bestand | F_9049 Videoladen Zürich [Video] |
| Bestandesbeschrieb | Das Archiv des Videoladens Zürichs umfasst rund 180 Videos, die in Zusammenarbeit mit Memoriav 2016-2018 digitalisiert wurden. Der Bestand umfasst den Zeitraum zwischen 1976 und 2002. Mit Abstand am meisten Videomaterial ist aus den frühen 1980er Jahren erhalten. Der Videoladen übernahm damals die Rolle eines Chronisten der Jugendbewegung in Zürich. Demonstrationen, Vollversammlungen, Polizeieinsätze und das Leben im Autonomen Jugendzentrum (AJZ) wurden aufgenommen. Weitere Themenschwerpunkte sind diverse Häuserbesetzungen und das kulturelle Leben in der Roten Fabrik. Es handelt sich fast ausschliesslich um Rohmaterial, das für verschiedene Produktionen verwendet wurde, u.a. auch für "Züri brännt". Mit diesem Video erreichte der Videoladen 1981 ein grosses Publikum auch über die Landesgrenzen hinaus. Das Archiv des Videoladens Zürichs umfasst rund 180 Videos, die in Zusammenarbeit mit Memoriav 2016-2018 digitalisiert wurden. Der Bestand umfasst den Zeitraum zwischen 1976 und 2002. Mit Abstand am meisten Videomaterial ist aus den frühen… — mehr... |
| Abstract | 1923 wollte er bei Sulzer eine kaufmännische Lehre machen. Musste zuerst ein Jahr als Laufbursche arbeiten. Danach begann er eine Lehre bei einem Malermeister. Bei einem Arbeitsauftrag wurde er von der Polizei verhaftet, weil er gestohlen haben soll, was sich im Nachhinein als falsch herausgestellt hat. Machte seine Lehrabschluss-Prüfung als bester seiner Klasse. In den 1930er Jahren engagierte er sich für arbeitslose Arbeiter und organisierte Nahrungsmittel, Kleider und Mittagstische. Er war Gründer und Sekretär dieser Hilfsorganisation. Nach zwei Jahren wurde er von SP-Politikern als Kommunist verleumdet, obwohl er damit noch nichts zu tun hatte. Danach wurde er schikaniert und er gab leider zu früh auf, wie er selber sagt. - Er liest aus den Einladung der Vereinigung vor, wie Arbeiter etwas Geld sparen und an die Arbeitslosen weitergeben können («einer für alle und alle für einen») - Ziel Völkerverständigung und Weltfrieden. Danach verlor er seine Arbeit. Musste sich beim Arbeitsamt für Arbeitsdienst melden. Der erste Kontakt mit «echten» Kommunisten fand in einer Hütte von Naturfreunden statt. Er stellte den Kommunisten ein separates Zimmer zur Verfügung, wo sie Flugblätter drucken und sich treffen konnten. Er trat dann auch der PdA bei und war für Mitgliederanwerbung zuständig und auch für die Sozialberatung. Ein Arbeiter wurde beschuldigt, Meerschweinchen gestohlen zu haben. Brack besuchte ihn im Gefängnis und schaffte es, einen Freispruch zu erwirken. Seine meisten Beratungen fanden in seinem Wohnzimmer statt. Er liest vor, in welchen Fragen er die Leute beraten hat. Hat sich mit dieser zusätzlichen Arbeiten in der Freizeit regelrecht aufgerieben. Mitte der 1940er Jahre hatte die PdA ziemlichen Zulauf. Wegen Verleumdungen schmolz der Mitgliederbstand aber wieder zusammen. Ab 1964 selbständige Tätigkeit. Obwohl bekannt war, dass er ein Kommunist ist, florierte sein Geschäft. |
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| Copyright | Videoladen: Zürich |
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| Zitationsvorschlag | Video: Videoladen: Zürich/F 9049-189 |