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"Treffpunkt" vom 28.03.1991; "Heimliche Panik: Alle wollen alt werden - niemand will alt sein", Jubiläumssendung (500. Ausstrahlung)

SignaturF 9045-023
BestandF_9045 Pro Senectute [FILM]
Bestandesbeschrieb

Die rund vierzig Filmbeiträge der Pro Senectute sind in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen zwischen 1979 und 2005 entstanden. Gesendet wurden die Filme hauptsächlich in zwei Gefässen: Unter der Rubrik „…ausser man tut es“ konnte sich die Pro Senectute ab 1979 in Kurzporträts von rund fünf Minuten vorstellen. (Die Sendung steht ZEWO-kontrollierten Organisationen offen, die in der Schweiz Spendengelder sammeln.) Die Pro Senectute nutzte die Sendezeit, um ihre Angebote vorzustellen, etwa den Mahlzeitendienst oder das Altersturnen. Ausserdem wies man mit Themen wie Einsamkeit oder der eingeschränkten Mobilität im Alter auf spezifische Probleme dieses Lebensabschnitts hin. Tendenziell verschiebt sich auch hier – wie es bereits beim Videobestand augenfällig wurde – der Fokus im Verlauf der Zeit von primär hilfsbedürftigen Alten zu Senioren und Seniorinnen, die noch aktiv am Leben teilhaben wollen und können, sei es durch den Besuch eines Handykurses oder mit der Arbeit als freiwillige Klassenhilfen in der Volksschule. „…ausser man tut es“ wechselte 1990 den Namen und ist seither unter dem Titel „mitenand“ auf Sendung. Viel ausführlicher sind die Filme der Sendung „Treffpunkt“. Man erinnert sich vielleicht noch an das Aushängeschild Eva Mezger, die die Sendung moderierte. In den 1980er und frühen 1990er Jahren produzierte die Pro Senectute zusammen mit dem Schweizer Fernsehen rund ein Dutzend filmische Beiträge mit einem breiten thematischen Spektrum. Der „Treffpunkt“ informierte über innovative Wohnprojekte für Seniorinnen und Senioren im In- und Ausland, erklärte die Sozialwerke der Schweiz und thematisierte auch heikle Themen wie Suchtgefährdung im Alter oder Sterbehilfe. Zusätzlich zu den mit SRF produzierten Filmen konnte auch der Imagefilm "Eines Tages" / "Un certain jour" von 1958 digitalisiert werden. Sämtliche Filme sind Bestandteil eines Sicherungsprojekts, das der Stiftungsrat der Pro Senectute zusammen mit dem Schweizerischen Sozialarchiv mit der Unterstützung von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes in der Schweiz, durchgeführt hat. Übersicht Teilbestände Pro Senectute: Ar 504: Pro Senectute, Stiftungsarchiv F_5107: Pro Senectute, Tonbildschauen F_9045: Pro Senectute, Filme F_9046: Pro Senectute, Videos

Die rund vierzig Filmbeiträge der Pro Senectute sind in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen zwischen 1979 und 2005 entstanden. Gesendet wurden die Filme hauptsächlich in zwei Gefässen: Unter der Rubrik „…ausser man tut es“ konnte sich… — mehr...

AbstractDer Film beleuchtet die im Titel postulierte These aus verschiedenen Perspektiven. Einerseits äussern sich ältere und alte Leute zu ihrem Befinden und ihrem Umgang mit dem Alter. Andererseits kommen Vertreter und Vertreterinnen verschiedener kommerzieller Unternehmen zu Wort, deren Zielgruppe die Alten sind. Ein Sprechchor kommentiert das Gezeigte mit Ausschnitten aus "ALT - ein Manifest" von Esther Vilar.
Urheber
  1. Meisner Wismer, Zuzana
  1. Pro Senectute
  1. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Copyright
Schlagwörter
  1. soziale Fragen
  2. Bevölkerung
  3. Bevölkerungsaufbau
  4. Altersgliederung
  5. älterer Mensch
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1991-2000
  5. 1991
Verleger
  1. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
weitere Beteiligte
  1. Bernhard, Urs (Studioregie)
  1. Lehmann, Benjamin (Ton)
  1. Memoriav (Projektmitfinanzierung)
  1. Roudnicka, Vendula (Schnitt)
  1. Schatzmann, Reinhard (Kamera)
  1. Steiger, Renata (Sprecherin)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
Sprache
  1. deutsch
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:00 500. Treffpunkt-Sendung, Anmoderation von Eva Mezger-Häfeli

00:02:23 Silwano Good, Zauberer, 65jährig

00:03:39 Titel „Heimliche Panik: Alle möchten alt werden – niemand will alt sein“

00:04:14 Sprechchor

00:06:02 Ausschnitt Werbung „Oil of Olaz“, Statement Hans Ulrich Schweizer, Direktor Wirz Werbeberatung AG über Jugendkult und Älterwerden

00:08:11 Statement Christian Prack, Marktforschungsinstitut Scope

00:09:05 Statement Franz Hänsli, Leiter Scope

00:09:27 Sprechchor

00:09:38 Fitnesscenter, Zeitungsausrisse Stellengesuche nicht mehr ganz junger Leute

00:10:23 Statements Caroline Weber, Personalberaterin; Rainer Müller, Pressesprecher Sony

00:11:40 Beatrice Hertig, Buchhändlerin, 40jährig

00:14:33 Sprechchor

00:15:54 Werner Herde, 51jähriger Manager, bei der Kosmetikerin; Heidi Attinger, Kosmetikerin

00:18:27 Ada Hecht singt

00:19:13 Modeshooting für Beyeler-Katalog

00:20:46 Statement Renate Buth, Werbeassistentin, ehemaliges Fotomodell

00:21:41 Statement Alex G. Meyer, Direktor Beyeler: Zielgruppe Katalog ist für „die Frau ohne Alter“ (!)

00:22:54 „Seniorenmarkt“: Kaufkraft der Alten steigt und ist reichlich vorhanden

00:24:07 Sprechchor

00:24:59 Institut „Dreikönige“ in Zürich: Therapiezentrum für Revitalisierung

00:27:32 Sprechchor

00:27:42 Busbahnhof: Potenzial der Alten für die Tourismus- und Reisebranche; Reiseunternehmen Geriberz; Konnotationen des Begriffs „Senior“: hilfsbedürftig, inaktiv

00:31:49 Fitness im Thermalbad

00:32:13 Sprechchor

00:32:27 Auftragsfilmer Georg Valko, 67jährig, und sein Kompagnon Raymond Schlosser

00:34:25 Psychiatrische Klinik Münsingen, Musiktherapie

00:34:55 Statement Dr. Jean-Pierre Pauchard, Direktor Klinik Münsingen

00:35:48 Statements Dr. Susanne Bischoff, Leiterin geriatrische Abteilung Münsingen

00:38:47 Sprechchor

00:40:04 Krematorium, Statement Robert Eugster, Angestellter

00:41:43 Sprechchor

00:41:53 nochmals Zauberer und Statements ältere Frauen im Publikum

00:43:54 Ende

ArchivbezugPro Senectute Schweiz, Stiftungsarchiv
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