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Treffpunkt vom 21.01.1988; "Hochbetagte"

SignaturF 9045-022
BestandF_9045 Pro Senectute [FILM]
Bestandesbeschrieb

Die rund vierzig Filmbeiträge der Pro Senectute sind in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen zwischen 1979 und 2005 entstanden. Gesendet wurden die Filme hauptsächlich in zwei Gefässen: Unter der Rubrik „…ausser man tut es“ konnte sich die Pro Senectute ab 1979 in Kurzporträts von rund fünf Minuten vorstellen. (Die Sendung steht ZEWO-kontrollierten Organisationen offen, die in der Schweiz Spendengelder sammeln.) Die Pro Senectute nutzte die Sendezeit, um ihre Angebote vorzustellen, etwa den Mahlzeitendienst oder das Altersturnen. Ausserdem wies man mit Themen wie Einsamkeit oder der eingeschränkten Mobilität im Alter auf spezifische Probleme dieses Lebensabschnitts hin. Tendenziell verschiebt sich auch hier – wie es bereits beim Videobestand augenfällig wurde – der Fokus im Verlauf der Zeit von primär hilfsbedürftigen Alten zu Senioren und Seniorinnen, die noch aktiv am Leben teilhaben wollen und können, sei es durch den Besuch eines Handykurses oder mit der Arbeit als freiwillige Klassenhilfen in der Volksschule. „…ausser man tut es“ wechselte 1990 den Namen und ist seither unter dem Titel „mitenand“ auf Sendung. Viel ausführlicher sind die Filme der Sendung „Treffpunkt“. Man erinnert sich vielleicht noch an das Aushängeschild Eva Mezger, die die Sendung moderierte. In den 1980er und frühen 1990er Jahren produzierte die Pro Senectute zusammen mit dem Schweizer Fernsehen rund ein Dutzend filmische Beiträge mit einem breiten thematischen Spektrum. Der „Treffpunkt“ informierte über innovative Wohnprojekte für Seniorinnen und Senioren im In- und Ausland, erklärte die Sozialwerke der Schweiz und thematisierte auch heikle Themen wie Suchtgefährdung im Alter oder Sterbehilfe. Zusätzlich zu den mit SRF produzierten Filmen konnte auch der Imagefilm "Eines Tages" / "Un certain jour" von 1958 digitalisiert werden. Sämtliche Filme sind Bestandteil eines Sicherungsprojekts, das der Stiftungsrat der Pro Senectute zusammen mit dem Schweizerischen Sozialarchiv mit der Unterstützung von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes in der Schweiz, durchgeführt hat. Übersicht Teilbestände Pro Senectute: Ar 504: Pro Senectute, Stiftungsarchiv F_5107: Pro Senectute, Tonbildschauen F_9045: Pro Senectute, Filme F_9046: Pro Senectute, Videos

Die rund vierzig Filmbeiträge der Pro Senectute sind in Zusammenarbeit mit dem Schweizer Fernsehen zwischen 1979 und 2005 entstanden. Gesendet wurden die Filme hauptsächlich in zwei Gefässen: Unter der Rubrik „…ausser man tut es“ konnte sich… — mehr...

AbstractDie Sendung thematisiert den steigenden Anteil an Hochbetagten und die Frage, wie sich die daraus entstehenden Probleme (hauptsächlich Pflege und Wohnsituation) lösen lassen. Private und institutionelle Ansätze werden ohne Wertung vorgestellt. Die Dienstleistungsangebot der Pro Senectute fliesst diskret in den Beitrag ein.
Urheber
  1. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Copyright
Schlagwörter
  1. soziale Fragen
  2. Bevölkerung
  3. Bevölkerungsaufbau
  4. Altersgliederung
  5. älterer Mensch
  1. soziale Fragen
  2. sozialer Schutz
  3. Sozialhilfe
  4. private Hilfe im Inland
  1. soziale Fragen
  2. sozialer Schutz
  3. Sozialhilfe
  4. Sozialeinrichtung
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1981-1990
  5. 1988
Verleger
  1. Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
weitere Beteiligte
  1. Memoriav (Projektmitfinanzierung)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
Sprache
  1. deutsch
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:00 altes Paar spaziert in einem Park; off-Kommentar thematisiert die Überalterung der Gesellschaft und den neuen Begriff „Hochbetagte“

00:01:08 der 92jährige Karl Huber beim Skizzieren im Park

00:02:18 Interview mit Karl Huber im Altersheim Weiherweg in Basel

00:06:01 Karl Huber mit seiner neuen Freundin aus dem Altersheim in der Cafeteria

00:07:51 Interview mit einer 91jährigen Frau über ihre Beweggründe, nicht in ein Altersheim zu ziehen

00:08:34 Haushalthilfe der Pro Senectute

00:09:38 Mahlzeitendienst der Pro Senectute

00:10:04 Nachbarschaftshilfe

00:10:20 Pflege von Hochbetagten durch die nächsten (weiblichen) Angehörigen; Interview mit einer pensionierten Sozialarbeiterin (Frau Vetterli), die ihre Mutter betreut: Modell der privaten Altenpflege

00:15:49 Mutter Vetterli verlässt das Haus und geht zum Coiffeur

00:16:51 „Werden die Hochbetagten zum einem Prüfstein unserer humanitären Einstellung? Oder werden im Jahr 2000 Roboter das fehlende Pflegepersonal ersetzen müssen?“

00:17:14 Ende

ArchivbezugPro Senectute Schweiz, Stiftungsarchiv
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