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"Viguna", um 1980

SignaturF 9001-173-174
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractIm Mittelpunkt des Tierfilmes stehen Vikunjas und seine nahen Verwandten, wie das Alpaka oder das Guanako. Der Film schweift aber immer wieder ab und stellt die Kultur Südamerikas und die Entstehung von Nationalparks (z.B. Nationalpark Lauca) vor. Der Film erwähnt auch Projekte des WWF, wie zum Beispiel die Unterstützung von Parkwächtern.
Urheber
  1. Hirsch, Udo
Schlagwörter
  1. Umwelt
  2. natürliche Umgebung
  3. natürliche Umwelt
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Pflanzenwelt
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Tierwelt
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutzgebiet
  5. Nationalpark
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Umweltpolitik (speziell)
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Umweltpolitik (speziell)
  4. Umweltorganisation
Geopolitik
  1. Amerika
  2. Südamerika
  3. Bolivien
  1. Amerika
  2. Südamerika
  3. Chile
  1. Amerika
  2. Südamerika
  3. Peru
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1971-1980
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1981-1990
Verleger
  1. World Wildlife Fund Film Unit
weitere Beteiligte
  1. Cassagne, Michel (Kommentar)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Sprache
  1. französisch
Detailinformation

00:00:33 Luftaufnahme von bergigem Gebiet

00:00:43 Schneebedeckter Berg und Fluss

00:00:59 Regenwald

00:01:13 Wüstenhaftes Gelände

00:01:27 Angepasste Pflanzen und Menschen; hartes Klima

00:01:54 Guanako; Lama; Alpaka

00:02:27 Indios; Kultur

00:02:42 Machu Picchu

00:02:52 Südamerikanische Kunst

00:03:00 Vikunjas am überqueren eines Flusses; halten sich im Gelände auf; Sprecher gibt Grundinformationen

00:05:06 Vikunjas grasen

00:05:20 Vikunjas laufen

00:06:15 Vikunjas kämpfen

00:07:20 Vikunjas im Regen; Wolkenbruch

00:07:51 Salz in Fluss

00:08:11 Vikunjas grasen

00:08:30 Vikunjas am Sandbaden

00:09:00 Anzahl Vikunjas

00:09:23 WWF-Mitarbeiter spricht vor einheimischen Bauern

00:10:40 Vikunja vor Haus mit Familie; Frauen spinnen

00:11:04 Gespendet vom WWF; Biologie-Station; bewaffnete Wächter gehen auf Patrouille

00:11:29 Dorf von Einheimischen; Wächter begrüssen Dorfeinwohner

00:11:58 Wächter beobachten mit Ferngläsern

00:12:33 Andenkondor am Fliegen

00:12:52 Andenkondore fressen

00:13:33 Andenkondor jagt

00:13:48 Andenkondore fressen

00:13:58 Wächter kehren zur Station zurück

00:14:39 Abzeichen und Ausrüstung der Wächter

00:14:44 konfiszierte Kleider und Pelze

00:15:04 Vikunja wird geschoren

00:15:36 Bolivien; La Paz; Markt

00:16:22 Tiahuanaco

00:16:48 Terrassenkultivierung

00:17:21 Kartoffeln werden zerstampft zwecks Konservierung

00:17:59 Schneebedeckte Berge und Ebene mit Vikunjas

00:18:24 Fluss mit Insel und Kormoranen

00:18:38 Vögel

00:18:53 Flamencos

00:19:19 Alpakas

00:19:38 Naturschutzgebiet Ulla Ulla; WWF unterstützt Wachdienst; Wächter auf Patrouille mit Pferden

00:20:35 Alpakas und Vikunjas

00:22:16 Nationalpark an der Küste

00:22:45 Steinbilder auf Hügel

00:22:55 Höhenvegetation

00:23:28 Guanako

00:23:44 Kaktus

00:23:46 Terrassen; Bauern am Arbeiten; Oregano-Anbau

00:24:26 Prähistorische Malereien

00:24:35 Schneebedeckter Berg

00:24:42 See mit Flamencos und vielen anderen Vögeln

00:25:32 Alpakas beim See

00:25:52 Verlassene Stadt in der Hochebene

00:26:26 Viscachas

00:27:30 Nationalpark Lauca; Parkwächter mit Pferden

00:29:09 Pflanze unter der Erde

00:29:30 Lago Chungará am Vulkan Chungará mit diversen Vogelarten

00:31:37 Nandus

00:32:10 Vikunjas

00:32:35 Abspann

00:33:04 Schluss

ZitationsvorschlagVideo: Hirsch, Udo/F 9001-173-174
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