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"Sonnenenergie", 1982

SignaturF 9001-132
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractDer Film, der 1982 im Auftrag der Schweizerischen Vereinigung für Sonnenenergie entstanden ist, versucht, ausgehend von der Ölkrise, auf die Vorteile der Sonnenenergie hinzuweisen. Dabei weist er zunächst auf die sinkenden Ölreserven hin. Danach zeigt der Film eine Strassenumfrage, in der sich die Befragten positiv zur Sonnenergie äussern. Es folgt ein Teil, in dem die verschiedenen Arten, die Herstellung und die Montage von Sonnenkollektoren vorgestellt werden. Gegen Ende des Films kommen Besitzer von Solaranlagen zu Wort.
Urheber
  1. Fred Hufschmid
  2. Meinrad Ballmer
Schlagwörter
  1. Energie
  2. Energiepolitik (allgemein)
  3. Energiepolitik (speziell)
  4. Energiebilanz
  5. Energiebedarf
  1. Energie
  2. Energiepolitik (allgemein)
  3. Energiepolitik (speziell)
  4. Energiebilanz
  5. Energieerzeugung
  1. Energie
  2. Energiepolitik (allgemein)
  3. Energiepolitik (speziell)
  4. Energiebilanz
  5. Energienutzung
  1. Energie
  2. Energiepolitik (allgemein)
  3. Energiepolitik (speziell)
  4. Energiebilanz
  5. Energiereserven
  1. Energie
  2. Energiepolitik (allgemein)
  3. Energiepolitik (speziell)
  4. Energiebilanz
  5. Energieverbrauch
  1. Energie
  2. Energiepolitik (allgemein)
  3. Energiepolitik (speziell)
  4. Energieforschung
  1. Energie
  2. sanfte Energie
  3. Sonnenenergie
  1. Energie
  2. sanfte Energie
  3. Sonnenenergie
  4. Solararchitektur
  1. Energie
  2. sanfte Energie
  3. Sonnenenergie
  4. Solarzelle
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1981-1990
  5. 1982
Personen
  1. Ginsburg, Theo
Verleger
  1. Hufschmid Film
  1. Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie (SSES)
    Regionalgruppe für Sonnenenergie Basel (RESOBA)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Sprache
  1. französisch
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:14 Ton: Ölkrise 1974; Bild: Autobahn und Öltanks

00:01:14 Energiequellen der Schweiz

00:01:37 Energiebezüger in der Schweiz

00:03:33 Weltweite Erdölreserven ab 1982

00:03:50 Strassenumfrage Sonnenenergienutzung auf dem Bundesplatz

00:05:29 Beispiele für die „Kraft der Sonne“

00:07:21 Ölförderung 1850 bis 2050

00:07:33 Dr. Theo Ginsburg ETH Zürich

00:07:55 Verlust von Ressourcen durch Müll (Müllhalde)

00:08:13 Dr. Theo Ginsburg ETH Zürich

00:08:29 Wasserkraftwerk

00:09:08 Häuser mit Sonnenkollektoren

00:10:00 Wärmeisolation bei Häusern

00:11:33 Animation Funktionsweise Sonnenkollektoren

00:11:44 Herstellung von Sonnenkollektoren

00:12:35 Montagemöglichkeiten

00:13:05 Modell Warmwasserkreislauf

00:13:52 Modell Parabolspiegel

00:14:50 Thermische Pumpe

00:15:10 Karten mit Sonnennutzung

00:15:20 Graphik mit Anzahl Installationen von Sonnenkollektoren

00:15:27 Besitzer einer Anlage berichtet über seine Anlage

00:16:08 Ein weiterer Besitzer einer Anlage berichtet über seine Anlage

00:16:08 Eine weitere Besitzerin einer Anlage berichtet über ihre Anlage

00:16:57 Ein weiterer Besitzer einer Anlage berichtet über seine Anlage

00:17:29 Ein weiterer Besitzer einer Anlage berichtet über seine Anlage

00:17:45 Solaranlage des Schwimmbads in Köniz und der Primarschule Niederwangen

00:18:27 Solaranlage des Stadions des FC Grenchen; Hans Peter Preising (Chef Hochbau Stadt Grenchen)

00:19:02 Ing. Hans Steinemann vom SSES (Schweizerische Vereinigung für Sonnenenergie) über Wirtschaftlichkeit von Solaranlagen

00:20:10 Zeitungen aus aller Welt mit Artikeln über Sonnenenergie

00:20:43 Prof. Pierre Fornallaz, ETH Zürich

00:21:30 Zukunftsziele/Zusammenfassung

00:22:07 Abspann

00:23:18 Schluss

ZitationsvorschlagVideo: Fred Hufschmid; Meinrad Ballmer/F 9001-132
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