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"Humpbacks - the gentle giants" (Teil 2 von Sozarch_F_9001-130), 1978

SignaturF 9001-131
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractDer zweite Teil des Films "Buckelwale sanfte Giganten" folgt den Walen nach Alaska. Wieder sind die Meeresbiologen Sylvia Earl und Roger Payne zu sehen. Der Film entstand im Zusammenhang mit der Kampagne "The Seas Must Live" / Das Meer muss leben.
Schlagwörter
  1. Umwelt
  2. natürliche Umgebung
  3. natürliche Umwelt
  4. Tierwelt
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Tierwelt
  5. Jagdvorschrift
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Umweltpolitik (speziell)
  4. Umweltorganisation
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1971-1980
  5. 1978
Personen
  1. Boynton (Payne), Katharine (Katy) (1937-
  1. Earle, Sylvia (1935-
  1. Payne, Roger(1935-
Verleger
  1. Buxton, Aubrey (Produktion)
  1. Survival Anglia LDT
weitere Beteiligte
  1. Giddings, Al (Kamera)
  1. Hay, Mike (Prokuktionskontrolle)
  1. Nicklin, Charles (Kamera-Assistent)
  1. Riddle, Nelson (Musik)
  1. Schofield, Peter (Post-Produktion)
  1. Sklair, Sam (Musik)
  1. Spooner, Ted (Tonmischung)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Sprache
  1. französisch
Detailinformation

00:00:03 „Survival part two“

00:00:07 Wal in einer Bucht; Sprecher erläutert, dass die Wale Hawaii verlassen und nach Nordamerika schwimmen

00:01:41 Karten mit Hawaii, dem Beringmeer, Alaska und der Route der Walwanderung

00:02:01 Karte Glacier Bay (Alaska)

00:02:03 Glacier Bay; Kalben; verschiedene Wasservögel

00:04:08 Schiff mit Meeresbiologen (u.a. Sylvia Earle) erreicht die Bucht

00:04:31 Ein Wal in der Bucht

00:05:31 Die Forscher beobachten ihn von einem Boot

00:05:58 Eine Eisscholle dreht sich

00:06:19 Der Wal nähert sich einem grösseren Passagierschiff; der Wal schlägt seine Fosse auf das Wasser

00:07:53 Forscher auf einem Ruderboot nähert sich Walen

00:08:43 Ein weiteres Schiff passiert

00:08:55 Ein Wal lässt sich auf das Wasser fallen und schlägt mit der Rückenflosse auf die Wasseroberfläche

00:10:04 Tonaufnahmen mit Mikrophon

00:11:00 Die Forscher lassen ein Netz ins Wasser und holen es wieder ein

00:11:28 Die Forscher füllen den Inhalt (u.a. Plankton) des Netzes in ein Glas mit Wasser

00:12:11 Die Forscher nähern sich mit ihrem Schlauchboot einem Wal und notieren ihre Beobachtungen

00:13:41 Die Forscher sind wieder auf einem grösseren Schiff (Ginjur) und notieren die Route der beobachteten Wale

00:15:57 Die Forscher begeben sich wieder auf das Schlauchboot; Ein Wal macht einen grossen Sprung mit einer Drehung

00:17:03 Der Sprecher gibt Informationen über die Nahrungsaufnahme; Wale bei der Nahrungsaufnahme

00:21:18 Roger Payne auf dem Schlauchboot am Beobachten

00:24:40 Raketenstart

00:24:56 Zwei Wale am Wasser geben Töne von sich

00:25:10 Satellit im Weltraum

00:25:40 Sprecher erläutert, dass der moderne Mensch zwar komplizierte Maschinen konstruieren kann, aber nicht die Wale schützen

00:25:55 Abspann

00:26:39 Schluss

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