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"Bobcat", 1976 (im Rahmen des Formats: "Wild, Wild World of Animals - A New Series About Animal Behavior And Survival")

SignaturF 9001-118
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractDieser Dokumentarfilm von 1976 berichtet vom nordamerikanischen Luchs im Südwesten der USA. Gezeigt werden Luchse auf der Jagd nach verschiedenen Beutetieren in ihrer natürlichen Umgebung. Auch die Aufzucht junger Tiere und die Bedrohung der Tiere ist Thema dieses kurzen Films. Die 1984 für den WWF angefertigte französische Version enthält am Schluss im Kommentar kurze Bemerkungen zur Situation des Luchses in der Schweiz.
Urheber
  1. Obst, Sharon
  1. Obst, Wolfgang
Schlagwörter
  1. Umwelt
  2. natürliche Umgebung
  3. natürliche Umwelt
  4. Tierwelt
  1. Umwelt
  2. natürliche Umgebung
  3. natürliche Umwelt
  4. Tierwelt
  5. Luchs
Geopolitik
  1. Amerika
  2. Nordamerika
  3. USA
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1971-1980
  5. 1976
Verleger
  1. Obst, Sharon
  1. Obst, Wolfgang
  1. Time-Life Television
weitere Beteiligte
  1. Conrad, William (Erzähler)
  1. Kearney, Philip (Montage)
  1. Obst, Sharon (Kamera)
  1. Obst, Wolfgang (Kamera)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Sprache
  1. französisch
Detailinformation

00:00:01 Elefantenherde

00:00:05 „Wild, Wild World of Animals"

00:00:14 „A new Series about Animal Behavior and Survival"

00:00:35 Luchs auf der Jagd

00:01:20 "Bobcat"

00:01:24 Landschaft in den USA und Luchse

00:02:44 Luchs auf der Jagd nach einer Taube

00:04:37 Luchs jagt einen Hasen

00:07:33 Paarungsverhalten von Luchsen

00:08:53 Luchsweibchen kommt mit Jungen aus ihrem Bau

00:11:02 Luchsweibchen wiederum auf Taubenjagd auf einem Baum

00:12:11 Schlange als Feind des jungen Luchs; Muttertier und Junges draussen

00:15:09 Abenddämmerung

00:15:47 Junger Luchs verlässt Muttertier

00:16:00 Luchs beobachtet eine Schlange

00:17:11 Luchs markiert sein Revier und frisst Gras

00:18:00 Luchs versucht zu jagen

00:19:32 Eichhörnchen als Nahrung für Luchse

00:20:10 Luchs beim Verfolgen seiner Beute

00:21:00 Luchs in der Abendsonne

00:22:20 Ende

ZitationsvorschlagVideo: Obst, Sharon /Obst, Wolfgang/F 9001-118
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