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"Vous avez dit lynx?", 1986

SignaturF 9001-116
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractDieser Dokumentarfilm beschäftigt sich mit der Wiederansiedlung des Luchses in der Schweiz. Am Beispiel eins Luchses im Val d’Hérens im Wallis wird gezeigt, wie dieser gefangen und anschliessend mit einem Senderhalsband ausgerüstet wird. Zudem erfährt man auch, wie die Überwachung und der Schutz des Luchses in der Schweiz funktioniert.
Urheber
  1. Strobino, Michel (Regie)
Copyright
Schlagwörter
  1. Umwelt
  2. natürliche Umgebung
  3. natürliche Umwelt
  4. Tierwelt
  5. Luchs
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Tierwelt
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
  3. Wallis
  4. Brig-Glis
  1. Europa
  2. Schweiz
  3. Wallis
  4. Mase
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1981-1990
  5. 1986
Personen
  1. Breitenmoser, Urs
  1. Haller, Henry
  1. Mayoraz, George
  1. Seppey, Narcisse
  1. Sierro, Denis
  1. Strobino, Michel
weitere Beteiligte
  1. Pidoux, Gil (Kommentar)
  1. Sommerer, Marcel (Ton)
  1. Strobino, Michel (Regie)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Sprache
  1. französisch
Detailinformation

00:00:04 Luchs in einem Wald

00:00:09 „Vous avez dit lynx?“

00:00:33 Luchs liegt im Wald

00:00:42 Zwei Männer (Urs Breitenmoser und Henry Haller) studieren eine Landkarte

00:00:50 Narcisse Seppey, Chef Dienststelle Jagd Wallis

00:00:55 George Mayoraz, Wildhüter, Mittelwallis

00:01:00 Denis Sierro, Wildhüter, Fallen-Spezialist

00:01:07 Jagdhund von Georges Mayoraz

00:01:14 Regisseur des Films (Michel Strobino)

00:01:29 Luchs mit Jungtieren im Gebüsch

00:02:16 „Wildpark Langenberg“, Ort wo man die Luchse gefilmt hat

00:04:05 Hirschkuh beim Fressen; Luchse im Wald

00:05:14 Alpweide mit Kühen

00:05:36 Weide und Wald im Schlierental

00:05:44 Luchs schleicht durch den Wald; unterbrochen durch verschiedene Landschaftsaufnahmen

00:09:07 Aufnahme Grimselpass

00:09:13 Narcisse Seppey, Chef Dienststelle Jagd Wallis, in seinem Büro

00:09:30 Narcisse Seppey spricht über den Luchs

00:10:45 Aufnahme Sion

00:10:52 Diavortrag von Urs Breitenmoser und Henry Haller in Sion

00:11:17 Aufnahme Brig

00:11:26 Ein gefangener Luchs mit Senderhalsband in der Nähe von Brig

00:11:31 Landschaft im Val d’Hérens

00:11:49 Georges Mayoraz findet im Wald ein Hirschhorn; sein Hund sucht die Gegend ab und findet ein Hirschskelett

00:12:58 Georges Mayoraz ruft Henry Haller in Schwyz an

00:13:36 Kirche von Mase

00:13:46 Regisseur packt in Eile seine Sachen, um einen allfällige Luchsfang zu filmen

00:13:59 Georges Mayoraz und Denis Sierro in Mase; Bärentatze an ein Haus genagelt

00:14:16 Ankunft von Henry Haller in Mase

00:14:36 Material für die Falle wird verteilt und getragen; dann wird die Falle installiert

00:15:29 „Tennis de table – A Göteborg – Les Chinois en démonstration (…)“

00:17:21 Kabel für den Funkkontakt zur Falle wird gelegt, dann wird gewartet

00:17:47 Sonnenuntergang über den Berneralpen

00:17:57 Funkkontakt zur Falle am Abend

00:18:08 Luchs in der Falle

00:18:13 Luchs wird mit Spritze betäubt und die Beine werden stillgelegt

00:18:59 Luchs wird transportiert

00:19:15 Luchs wird untersucht, gewogen und ausgemessen

00:19:26 Das Luchsweibchen wird mit einem Sender ausgestattet

00:20:35 Das Gegengift wird gespritzt, damit der Luchs aufwacht

00:21:00 Die Männer entfernen sich vom Luchs

00:21:09 Weinflasche wird geöffnet und es wird getrunken

00:21:28 Luchs erwacht

00:21:43 Der Ort am nächsten Morgen

00:22:23 Zwei Männer (Henry Haller und Urs Breitenmoser) tragen Senderdaten auf eine Landkarte ein

00:22:43 Griments im Val d’Anniviers

00:22:54 Gerissenes Rehkitz und Henry Haller und Urs Breitenmoser beim erneuten Stellen einer Falle, dieses Mal mit einem Funksender, der einen Fang meldet

00:24:25 Hütte im Val d’Anniviers, wo man die Nacht auf einen Fang wartet, allerdings ohne Erfolg

00:25:06 Wasserrad einer Sägerei, Arbeit in einer Sägerei

00:25:49 früher Morgen vor Sonnenaufgang im Val d’Anniviers, mit Aussicht aufs Weisshorn

00:25:57 Männer verlassen das Chalet, um die Falle wegzuräumen

00:26:45 Männer auf Skis und mit viel Gepäck

00:26:56 Grimentz unter einer Schneedecke am Morgen

00:27:02 Material wird in Fahrzeug verladen

00:27:09 Der erste gefangene Luchs wird geortet

00:27:30 Luchs im Wald

00:28:08 Schluss

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