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"Arrêtez le massacre", 1962

SignaturF 9001-110
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractDieser kurze Film von Christian Zuber zeigt verschiedene Szenen einer Hetzjagd (Parforcejagd) in Frankreich. Die Begründungen von Befürwortern der Hetzjagd werden kritisch hinterleuchtet. Der Ablauf einer Hetzjagd wird detailliert wiedergegeben, bis hin zur Tötung der Tiere.
Urheber
  1. Zuber, Christian
Copyright
Schlagwörter
  1. soziale Fragen
  2. Leben in der Gesellschaft (allgemein)
  3. Freizeit
  4. Jagd
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Tierwelt
  5. Jagdvorschrift
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Tierwelt
  5. Tierschutz
Geopolitik
  1. Europa
  2. Frankreich
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1961-1970
  5. 1962
weitere Beteiligte
  1. Boyer, Bernard (Kamera)
  1. Laubreaux, Michel (Kamera)
  1. Sistel, Jacques (Kamera)
  1. Zuber, Christian (Kamera)
  1. Zuber, Christian (Regie)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Sprache
  1. französisch
Detailinformation

00:00:07 „Arrêtez le massacre“

00:00:12 „Ce film a été tourné en France. Un certain nombre de séquences ont été filmées avec des caméras cachées.“

00:00:25 Reiter auf einer Strasse

00:00:51 Hunde, Menschen und Pferde in einem Wald versammelt, bereit für die Hetzjagd

00:01:36 Männer besteigen Pferde

00:02:09 Autos und Schaulustige

00:02:36 Reiter im Wald

00:02:45 Hirsch rennt gehetzt durch den Wald

00:03:28 Hunde zum Hetzen des Wilds werden freigelassen

00:03:56 Hirsch wird eingezingelt und erschossen

00:04:47 Zuschauer mit betroffenen Gesichtern

00:04:58 Hirsch wird verladen und weggefahren

00:05:15 Ein Hirsch schwimmt in einem See

00:05:38 Hunde werden ins Wasser geworfen, um den Hirsch zu jagen

00:07:02 Toter Hirsch wird wegtransportiert

00:07:28 Hirsch wird ausgeweidet; Leute als Zuschauer

00:08:25 Toter Hirsch wird den Hunden und dem Publikum präsentiert

00:08:43 Eingeweide werden den Hunden überlassen, bis nur noch das Skelett des Hirschs übrigbleibt

00:09:05 Hirschskelette liegen im Gras

00:09:29 Verschneiter Wald; Hunde, die auf einer verschneiten Wiese und im Wald einen Hirsch jagen

00:10:29 Hunde und Hirsch auf einem zugefrorenen See

00:12:00 Hirsch wird aus Sumpf gezogen

00:12:33 Hirsch auf einer Strasse fortgeschleift

00:12:46 Gruppe von Leuten vor einem Schloss und Hunde mit getötetem Hirsch

00:13:33 Hirsch rennt durch den Wald und wird in einem See getötet

00:14:30 Raum voller Hirschtrophäen

00:14:40 Schluss

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