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"Tiger Tiger", 1974

SignaturF 9001-052
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractDieses Werk des bekannten französischen Tierfilmers Christian Zuber widmet sich dem Tiger und seinem Lebensraum in Indien. Leider fehlt die Kommentarspur. Die Gefährdung von Raubtieren wird mit Aufnahmen illegaler Marktstände in indischen Städten illustriert, an denen oft Felle von Tigern etc. verkauft werden.
Urheber
  1. Zuber, Christian
Schlagwörter
  1. Landwirtschaft (allgemein)
  2. landwirtschaftliche Produkte
  3. tierisches Erzeugnis
  4. Tierhaut und Fell
  1. Umwelt
  2. natürliche Umgebung
  3. natürliche Umwelt
  4. Tierwelt
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Tierwelt
  1. Wirtschaft
  2. Industrie
  3. Textil- und Lederindustrie
  4. Lederindustrie
  5. Pelz- und Fellindustrie
Geopolitik
  1. Asien
  2. Indien
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1971-1980
  5. 1974
Verleger
  1. World Wide Fund For Nature (WWF)
weitere Beteiligte
  1. Zuber, Christian (Kamera)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Detailinformation

00:00:06 „Tiger Tiger“

00:00:24 Tiger schaut in die Kamera

00:01:01 Tiger bei der Körperpflege

00:01:32 Tiger läuft durch Wald und wetzt seine Krallen an einem Baum

00:02:16 Menschen transportieren Holz durch dichtes Gestrüpp

00:02:41 Holzlager und Holztransport

00:02:56 Kühe weiden auf einer trockenen Wiese

00:03:12 älteres Foto von Elefantenkarawane

00:03:23 älteres Foto eines Jägers mit einem erlegten Tiger; Gruppenfotos mit erlegten Tigern; verschiedene Fotos mit erlegten Tigern

00:03:42 aufgehängte Tigerfelle; zwei tote Tiger liegen auf dem Boden

00:04:00 Tigerfallen; Tiger der in Falle gerät

00:04:42 Männer reiten auf Elefanten durch ein Waldstück

00:04:56 Mann mit Gewehr und Elefanten

00:05:22 Gemalter Tiger auf einem grossen Plakat in einer Stadt; Stadtleben

00:05:50 Mann an einem Marktstand; er findet Stücke von Fell von Tigern etc.

00:06:16 Enge Gassen einer indischen Stadt; Felle aufgespannt auf Holz

00:06:32 Tierpräparator beim Präparieren eines Tigerkopfes

00:06:51 Tigerköpfe aus Lehm; Tigerfell; Mann in Uniform und mehreren Tierfellen

00:08:07 Frau überprüft Dokumente

00:08:14 Zwei Personen mit Akten an einem Tisch

00:08:44 Häuser an der Küste; Männer (Polizisten) in einem Haus mit aufgestapelten Tierfellen

00:09:55 zwei Männer auf einer Veranda im Wald; Mann hält Tigerschädel in der Hand

00:10:58 Männer laufen an einem Fluss entlang

00:11:27 Reh im Gebüsch; Männer mit Kamera warten am Fluss

00:11:59 Leopard auf einem Ast

00:12:07 Herde von Hirschen (o.ä.) auf einer Wiese

00:12:18 zwei Männer untersuchen einen Termitenhügel und suchen etwas im Wald; sie finden Kratzspuren an einem Baum

00:13:42 kleiner Wasserlauf mit Bäumen; Männer sind weiter am Suchen; Spuren im Sand

00:14:24 kleiner Flusslauf im Wald; Vegetation; Spinnennetz

00:14:51 Männer laufen durch trockenes Gras und durch Gebüsch; Tigerspuren; Mann weist auf Spuren hin

00:16:24 gerissenes Tier im Gebüsch; Mann erklärt etwas

00:17:00 Geier sitzt auf einem Ast

00:17:17 Tiger beim Fressen; Rabe frisst Kadaver; Geier steht im Gras; Füchse warten ebenfalls

00:17:55 Tiger wartet unter einem Baum und läuft weg und holt sich ein totes Tier; Füchse laufen weg; Tiger zieht Beute in den Wald

00:19:25 Tiger in einer Falle

00:19:46 Schluss

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