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"The New Ark, Part II", 1963

SignaturF 9001-048
BestandF_9001 World Wide Fund For Nature (WWF) [FILM]
Bestandesbeschrieb

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti darf nicht sterben“ den Durchbruch. Der Film über Leben und Sterben im tansanischen Tierreservat gewann sogar einen Oscar. Seither befriedigen unzählige Filme unser Verlangen nach der Schönheit von Flora und Fauna in letzten verbliebenen Paradiesen. Die Faszination und Attraktion wilder Tiere machte sich der WWF bei der Gründung 1961 schon mit der Wahl seines Wappentiers zu Nutze: Der Panda eignet sich dank seiner Knuddligkeit, Exotik und dem Bedrohungsstatus vorzüglich als universell einsetzbares, positiv besetztes Logo. Das Medium Film setzte der WWF Schweiz ab Mitte der 1960er Jahre ein, vorerst um Spenden zu sammeln: 1966 beispielsweise zeigte der WWF eine Spezialvorstellung des Kassenschlagers „Born Free“ (auf deutsch: „Die Geschichte der Löwin Elsa“) und verband den Anlass mit einer Tombola. Als Hauptpreis stifte das Reiseunternehmen Kuoni eine Safari nach Ostafrika… In den Folgejahren baute der WWF eine kleine Filmothek auf. Er kaufte Kopien von Tier- und Naturfilmen und vertrieb sie ab 1975 in einem eignen Filmverleih, der die lokalen WWF-Sektionen bediente, vor allem aber in unzähligen Schulstuben landauf landab benutzt wurde und die Kampagnen zur Wiederansiedlung des Luchses, zum Schutz der einheimischen Fledermäuse oder zur Rettung der Tiger begleiteten. Meistens setzte der WWF auf Fremdproduktionen. Britische und kanadische Fernsehstationen lieferten qualitativ hochwertiges Material, das wenn nötig mittels Anpassung der Kommentarspur für hiesige Verhältnisse adaptiert werden konnte. Viele dieser Filme folgten dem gängigen Strickmuster des Genres: atemberaubende Landschaftsaufnahmen, verbunden mit den in Harmonie mit der Natur lebenden Wildtieren, die in ihrer Existenz bedroht sind. Ab 1975 konnte der WWF für ein knappes Jahrzehnt mit Hans A. Traber und dem Schweizer Fernsehen zusammenarbeiten. Der enthusiastische Natur- und Tierfilmer Traber gehörte damals zu den Stars vom Leutschenbach. Er bescherte dem WWF unter anderem Werke über Fledermäuse, Schleiereulen und den Schutz der Hecken, die nach ihren TV-Premieren vom WWF kräftig ausgewertet wurden. - Spätestens mit dem Aufstieg von Videos nahmen die WWF-internen Zweifel, ob sich ein eigener Filmverleih lohne, überhand. Der Verleih wurde ins Schweizerisches Schul- und Volkskino (SSVK) ausgelagert und dann ganz eingestellt. Die Zukunft gehörte den VHS-Kassetten. Der digitalisierte Filmbestand des WWF Schweiz umfasst 57 Filme aus drei Jahrzehnten. Den grössten Anteil stellt der didaktische Tierfilm, der eine Spezies (oder ein Naturreservat) porträtiert und dabei möglichst viel naturwissenschaftliches Wissen mit spektakulären Bilder verbindet. Eher schwach vertreten ist der anwaltschaftliche Film, der explizit Missstände anklagt und Verantwortlichkeiten benennt. Und filmisch fast inexistent sind leider die Tätigkeiten des WWF Schweiz im Zusammenhang mit Kampagnen.

Tier- und Naturfilme gehören erfreuen sich über einem halben Jahrhundert dem ungebrochenen Zuspruch von Film- und Fernsehproduzenten wie auch der Fernsehzuschauer. In der Nachkriegszeit verschaffte Bernhard Grzimek dem Genre 1959 mit „Serengeti… — mehr...

AbstractDer zweite Teil dieses Film zeigt ausführlich, wie Wildtiere (hier Nashörner) eingefangen werden, um nachher in einem Nationalpark in Uganda wieder ausgesetzt zu werden. Er befasst sich mit der gesamten Fauna der afrikanischen Savanne, indem die Nahrungsmittelkette von den Insekten bis hin zu den Raubtieren gezeigt wird. Prinz Philip ruft am Schluss zu gemeinsamen, weltumspannenden Aktivitäten auf, um bedrohte Tiere und ihre Lebensräume zu retten.
Urheber
  1. Joseph, Stanley (Regie)
Copyright
Schlagwörter
  1. Umwelt
  2. natürliche Umgebung
  3. natürliche Umwelt
  4. Tierwelt
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutz der Tierwelt
  5. Tierschutz
  1. Umwelt
  2. Umweltpolitik (allgemein)
  3. Bekämpfung der Umweltbelastungen
  4. Schutzgebiet
  5. Nationalpark
Geopolitik
  1. Afrika
  2. Uganda
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1961-1970
  5. 1963
Personen
  1. Prince Philip, Duke of Edinburgh (1921-
Verleger
  1. Survival Anglia LDT
weitere Beteiligte
  1. Buxton, John (Kamera)
  1. Dankworth, Johnny (Musik)
  1. Margach, Chiels (Kamera)
  1. Parsons, David (Kamera)
  1. Root, Alan (Kamera)
  1. Willock, Colin (Drehbuch)
Objektträger
  1. bewegtes Bild
  2. Film
  3. 16mm
  4. 16mm Azetat
Sprache
  1. englisch
Detailinformation

00:00:00 „The New Ark – Part Two“

00:10:00 Vorbereitungen für das Einfangen von 20 lebenden Nashörnern, u.a. mit Kim Randall und Peter O’Connell; Käfig, Fahrzeug und Lasso werden vorbereitet

00:01:48 Die Jagd beginnt, Fahrzeuge fahren durch die Savanne

00:03:06 Erste Nashörner werden gesehen und dann mit den Fahrzeugen gejagt

00:04:04 Erstes Nashorn wird mit Lasso gefangen

00:05:20 Das Jungtier wird gefesselt

00:05:45 Die Jagd auf das Muttertier wird in Angriff genommen, die Jäger sind erfolgreich

00:08:30 Vorbereitungen zum Transport des drei Tonnen schweren Tiers

00:10:26 Rückfahrt zum Camp

00:11:00 Nashorn wird von Fahrzeug entladen

00:12:07 Vorbereitungen, um die Tiere zum Nationalpark zu transportieren

00:13:28 Transport der Nashörner mit Lastwagen zum Nationalparkt, wo die Tiere sicher sind

00:15:00 Die Tiere werden entladen und laufen in den Busch

00:16:04 Savanne in Brand, Landschaft

00:16:50 Insektenwelt die in der Graslandschaft lebt, z.B. Mistkäfer

00:17:58 Chamäleons auf Ästen

00:19:00 Chamäleon auf der Jagd

00:20:00 Krokodile liegen unter einem Baum an einem Fluss

00:20:50 grosse Eidechse frisst Krokodileier

00:21:09 Herdentiere (Grasfresser) in der Savanne

00:21:57 Löwen vervollständigen die Nahrungskette; dann folgen die Geier und Hyänen

00:23:39 Wasser als wichtigstes Gut in Afrika; rares Gut

00:25:48 Wasserloch im Kruger-Nationalpark; verschiedene Tiere beim Trinken

00:27:03 Löwe auf der Jagd, ohne Erfolg

00:28:12 Prinz Philip spricht über die Schwierigkeiten des Naturschutzes, die nicht nur Afrika betreffen

00:29:49 Schluss

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