
| Signatur | F 5234-Fb-010 |
| Bestand | F_5234 Schweizerischer Arbeitersänger-Verband |
| Bestandesbeschrieb | Auf Initiative der Sänger des Arbeiterbildungsvereins „Eintracht“, Zürich, und speziell von Jos. Baumann, wurde am 4.3.1888 ein Rundschreiben an die Sängersektionen der allgemeinen Arbeitervereine in der Schweiz zur Abhaltung eines Gesangsfestes verschickt. Am 2. September 1888 wurde das Gesangsfest auf der Bürgli-Terasse (heute Kirche Enge) unter Beteiligung von sieben Vereinen abgehalten. Am 3. September fand eine Vorstände- und Direktorensitzung statt, an der die Gründung des Arbeiter-Sängerbundes der Schweiz beschlossen wurde. 1917 fusionierte der Arbeiter-Sängerbund mit dem Zentralverband der Grütli-Männerchöre zum Schweizerischen Arbeiter- und Grütlisänger-Verband, nachdem frühere Fusionierungsbestrebungen gescheitert waren. Mit dem veränderten Statut von 1920 erfolgte eine Namensänderung in Schweizerischer Arbeiter-Sängerverband (SAS). Der SAS umfasste damals 126 Sektionen mit rund 6’500 Mitgliedern. Im Jahre 1928 trat der SAS der Internationale der Arbeiter-Sänger (IDAS) bei. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs gehörte der Schweizerische Arbeiter-Sängerverband zu den Gründungsmitgliedern der IDOCO (Internationale des Organisations Culturelles Ouvrières). Der Schweizerische Arbeitersänger-Verband (SAS) wurde im Sommer 2001 aufgelöst. Auf Initiative der Sänger des Arbeiterbildungsvereins „Eintracht“, Zürich, und speziell von Jos. Baumann, wurde am 4.3.1888 ein Rundschreiben an die Sängersektionen der allgemeinen Arbeitervereine in der Schweiz zur Abhaltung eines Gesangsfestes… — mehr... |
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| Zitationsvorschlag | Bild: Urheber:in unbekannt/F 5234-Fb-010 |