| Signatur | F 5146-Dx-040_fr |
| Bestand | F_5146 Pro Juventute |
| Bestandesbeschrieb | Die Stiftung Pro Juventute (PJ) wurde 1912 von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft gegründet. Sie bündelte die Arbeiten verschiedener privater Hilfsorganisationen für die Jugend. In der Anfangsphase stand die Hilfe für tuberkulöse Kinder im Vordergrund, später unterstützte sie Kinder aus Berggebieten, während des Zweiten Weltkriegs kriegsgeschädigte Kinder, vermittelte Ferienplätze und Kuraufenthalte sowie Ausbildungsstipendien. 1926 gründete die PJ das «Hilfswerk Kinder der Landstrasse», welche systematisch jenischen, fahrenden Familien die Kinder wegnahm und diese zu einer «sesshaften» Lebensweise zwang. 1973 wurde das Hilfswerk aufgrund medialen Drucks aufgelöst; die Akten befinden sich seit 1986 im Bundesarchiv in Bern. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts verlagerte sich der Tätigkeitsschwerpunkt der Organisation hin zum Aufbau von Freizeit-, Spiel- und Ferieneinrichtungen. Seit den 1990er-Jahren betreibt die PJ telefonische Beratungsangebote. Nach 2000 trugen ihre Kampagnen verstärkt dem medialen Wandel Rechnung. Das audiovisuelle Archiv der Pro Juventute besteht aus verschiedenen Teilbeständen: 1. Fotografisches Material: Umfangreiches Material zu fast allen wichtigen Tätigkeitsgebieten der Pro Juventute: Spielplätze, Freizeitanlagen, Kinderzirkus, Ferien- und Freizeitgestaltung, Ferienheime, Wohnstrassen, Pflegekinder, Säuglingspflege, Tagesmütter, Briefmarkenverkauf, Kinderheilstätten, Lesen, Bibliotheken, Zahnhygiene, Gesundheitspflege, Tuberkulosebekämpfung, Praktikantinnenhilfe, Aktion 7. - Zum Thema "Kinder der Landstrasse" sind keine Fotos vorhanden. (Signaturgruppen: Sozarch_F_5146-F*, Sozarch_F_5146-Da, Sozarch_F_5146-G*) 2. Plakate: Teilbestand; weitere Plakate der Pro Juventute sind in der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung der Zürcher Hochschule der Künste archiviert (Signaturgruppe: Sozarch_F_5146-P*) 3. Tonbildschauen: Die Tonbildschauen aus den 1970er und 1980er Jahren behandeln Verkehrsfragen, Medikamentenmissbrauch, Elternschulung und Wohnstrassen. (Signaturgruppe: Sozarch_F_5146-Dx) 4. Filme und Videos: siehe https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_9073 und https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_9074 5. Tonaufnahmen: Bearbeitung im Gang, Publikation im Verlauf 2021. Die Stiftung Pro Juventute (PJ) wurde 1912 von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft gegründet. Sie bündelte die Arbeiten verschiedener privater Hilfsorganisationen für die Jugend. In der Anfangsphase stand die Hilfe für tuberkulöse… — mehr... |
| Abstract | In der Schweiz stirbt alle drei Tage ein Kind an den Folgen eines Strassenverkehrsunfalls. Jede Woche werden zudem 70 Kinder im Verkehr verletzt. Die meisten Unfälle geschehen innerorts an Durchgangsstrassen. Damit ist das Risiko für Schweizer Kinder, an einem Unfall zu sterben, um 70% höher als in England oder Schweden. Grund dafür ist die mangelnde Unfallverhütung und zu hohe Tempolimiten. Mit einer Reduktion der Höchstgeschwindigkeit innerorts könnte das Risiko von schweren Verletzungen massiv reduziert werden. Weitere Massnahmen wären verkehrsberuhigende Einrichtungen wie Wohnstrassen oder Schwellen. Bislang sträubte sich der Bundesrat allerdings, flächendeckend Tempo 50 innerorts einzuführen. Es darf nicht nur von Automobilisten für Automobilsten geplant werden! |
| Urheber | |
| Schlagwörter | |
| Geopolitik | |
| Periode | |
| Objektträger | |
| Sprache | |
| Zitationsvorschlag | Tonbildschau: unbekannt/F 5146-Dx-040_fr |