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"Hinterhöfe / Wohnliche Stadt" - Tonbildschau (vorhanden: Dias, Ton, Text), 1977


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 5146-Dx-020
BestandF_5146 Pro Juventute
Bestandesbeschrieb

Die Stiftung Pro Juventute (PJ) wurde 1912 von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft gegründet. Sie bündelte die Arbeiten verschiedener privater Hilfsorganisationen für die Jugend. In der Anfangsphase stand die Hilfe für tuberkulöse Kinder im Vordergrund, später unterstützte sie Kinder aus Berggebieten, während des Zweiten Weltkriegs kriegsgeschädigte Kinder, vermittelte Ferienplätze und Kuraufenthalte sowie Ausbildungsstipendien. 1926 gründete die PJ das «Hilfswerk Kinder der Landstrasse», welche systematisch jenischen, fahrenden Familien die Kinder wegnahm und diese zu einer «sesshaften» Lebensweise zwang. 1973 wurde das Hilfswerk aufgrund medialen Drucks aufgelöst; die Akten befinden sich seit 1986 im Bundesarchiv in Bern. In der 2. Hälfte des 20. Jahrhunderts verlagerte sich der Tätigkeitsschwerpunkt der Organisation hin zum Aufbau von Freizeit-, Spiel- und Ferieneinrichtungen. Seit den 1990er-Jahren betreibt die PJ telefonische Beratungsangebote. Nach 2000 trugen ihre Kampagnen verstärkt dem medialen Wandel Rechnung. Das audiovisuelle Archiv der Pro Juventute besteht aus verschiedenen Teilbeständen: 1. Fotografisches Material: Umfangreiches Material zu fast allen wichtigen Tätigkeitsgebieten der Pro Juventute: Spielplätze, Freizeitanlagen, Kinderzirkus, Ferien- und Freizeitgestaltung, Ferienheime, Wohnstrassen, Pflegekinder, Säuglingspflege, Tagesmütter, Briefmarkenverkauf, Kinderheilstätten, Lesen, Bibliotheken, Zahnhygiene, Gesundheitspflege, Tuberkulosebekämpfung, Praktikantinnenhilfe, Aktion 7. - Zum Thema "Kinder der Landstrasse" sind keine Fotos vorhanden. (Signaturgruppen: Sozarch_F_5146-F*, Sozarch_F_5146-Da, Sozarch_F_5146-G*) 2. Plakate: Teilbestand; weitere Plakate der Pro Juventute sind in der Plakatsammlung des Museums für Gestaltung der Zürcher Hochschule der Künste archiviert (Signaturgruppe: Sozarch_F_5146-P*) 3. Tonbildschauen: Die Tonbildschauen aus den 1970er und 1980er Jahren behandeln Verkehrsfragen, Medikamentenmissbrauch, Elternschulung und Wohnstrassen. (Signaturgruppe: Sozarch_F_5146-Dx) 4. Filme und Videos: siehe https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_9073 und https://www.bild-video-ton.ch/bestand/signatur/F_9074 5. Tonaufnahmen: Bearbeitung im Gang, Publikation im Verlauf 2021.

Die Stiftung Pro Juventute (PJ) wurde 1912 von der Schweizerischen Gemeinnützigen Gesellschaft gegründet. Sie bündelte die Arbeiten verschiedener privater Hilfsorganisationen für die Jugend. In der Anfangsphase stand die Hilfe für tuberkulöse… — mehr...

AbstractDas Hochbauamt der Stadt betreibt eine Beratungsstelle für Hinterhofsanierung, um die Innenbereich von (meist älteren) Wohnsiedlungen attraktiver zu gestalten. Damit will man die Attraktivität des Wohnens in der Stadt fördern – in den 1970er Jahren verloren viele innerstädtische Quartiere teilweise massiv Bewohner. Die für gewerbliche Einbauten und Parkplätze genutzten Hinterhöfe können mit geringem Aufwand zur „kleinen, grünen Stadtoase“ umfunktioniert werden. Am Beispiel des Goldbrunnenhofs im zürcherischen Quartier Wiedikon wird aufgezeigt, wie das abläuft. Hausbesitzer, Bewohner und Hochbauamt arbeiten gemeinsam ein Projekt aus.
Urheber
  1. Hochbauamt der Stadt Zürich, Beratungsstelle für Hinterhofsanierung
Copyright
Schlagwörter
  1. soziale Fragen
  2. Raumplanung und Wohnungswesen
  3. Ortschaft
  4. Quartier
  1. soziale Fragen
  2. Raumplanung und Wohnungswesen
  3. Raumplanung
  4. Stadtplanung
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1971-1980
  5. 1977
Verleger
  1. V* Vistasonor Zürich
Objektträger
  1. Tonbildschau
  2. Dias und Tonaufnahme
Sprache
  1. deutsch
  1. schweizerdeutsch
ZitationsvorschlagTonbildschau: Hochbauamt der Stadt Zürich, Beratungsstelle für Hinterhofsanierung/F 5146-Dx-020
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