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"Sieht es so aus in deinem Keller? Wahrscheinlich nicht. Und in vielen Kellern sieht es noch nicht so aus. Aber die fünf Kartoffeln, der kleine Krautkopf und die leeren Gläser stehen gleichwohl irgendwo in ..." Fast leeres Vorratsregal in einem Keller

SignaturF 5061-Fb-113
BestandF_5061 Winterhilfe Schweiz
Bestandesbeschrieb

Der fotografische Bestand der Winterhilfe dokumentiert eindrücklich die Unterstützungsaktionen in den Bereichen der Kleider- und Nahrungsmittelhilfe. Zeitlich liegt der Schwerpunkt auf den 1940er- und 1950er-Jahre. Dank dem langjährigen Auftragsverhältnis mit Theo Frey gehört der Bestand auch künstlerisch zu bedeutendsten im Schweizerischen Sozialarchiv. Die Aufnahmen (meist ländlicher) Angewiesenheit auf materielle und finanzielle Unterstützung sind auch insofern interessant, als sie noch nicht vom Missbrauchsdiskurs kontaminiert sind. Porträtiert werden in der Regel Menschen, die es in arbeitsreicher Umgebung einfach nicht schaffen, (finanziell) auf einen grünen Zweig zu kommen. Ebenfalls breiten Raum nehmen die Dokumentationen zur Abzeichenherstellung, zur Birnel- und Apfelringproduktion der Winterhilfe ein. Äusserst reichhaltiger Bestand mit Fotos, Objekten (Winterhilfeabzeichen) und Plakaten.

Der fotografische Bestand der Winterhilfe dokumentiert eindrücklich die Unterstützungsaktionen in den Bereichen der Kleider- und Nahrungsmittelhilfe. Zeitlich liegt der Schwerpunkt auf den 1940er- und 1950er-Jahre. Dank dem langjährigen Auftragsverhältnis… — mehr...

Urheber
  1. Staub, Hans Emil: Zürich
Copyright
Schlagwörter
  1. soziale Fragen
  2. Gesundheit
  3. Ernährung
  4. Nahrungsmittelknappheit
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1901-1950
  4. 1941-1950
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1951-1960
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1961-1970
Objektträger
  1. stehendes Bild
  2. Fotografie
  3. Positiv
  4. Papierabzug
Detailinformation"... einem Keller. Dieses "irgendwo" ist beängstigend. "Irgendwo in der Schweiz" - wir kennen den Ort aus unseren Feldpostbriefen. Und überall dort, in jedem Dorf, in allen Städten, gibt es in vielen Kellern jetzt die leeren Gestelle. Man muss nicht nur die leeren Gestelle sehen; man müsste in die Stuben sehen können. Dann wird jeder, der nicht selber ein leeres Gestell hat, dafür besorgt sein, dass einmal in diesem Winter der Tisch eines ärmeren Mitbürgers von ihm gedeckt sein wird."
ArchivbezugWinterhilfe Schweiz
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