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«Hören – Verstehen, das unsichtbare Leiden» 1980


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1036-001
BestandF_1036 Pro Audito
Bestandesbeschrieb

Am 25. Oktober 1912 gründete die schwerhörige Diakonissin Anna Eidenbenz zusammen mit fünf Gleichgesinnten den Hephata-Verein Zürich als Selbsthilfe-Organisation für Gehörlose. Inspiriert wurde Eidenbenz durch ihr Zusammentreffen mit der «Mutter der Tauben», Margaretha von Witzleben, der Begründerin der deutschen Hephata-Vereine. Im Gegensatz zum klar evangelisch ausgerichteten deutschen Vorbild sah sich Hephata Zürich stets als überkonfessionelle Gemeinschaft. Der Verein begann mit monatlichen Bibelstunden und Kursen im Lippenlesen. Zudem betrieb er eine eigene Bibliothek. Ab 1920 führte Hephata Zürich eine Wandergruppe, ab 1923 Strickstuben in mehreren Stadtzürcher Quartieren. 1926 gründete die mittlerweile in Schwerhörigenverein Zürich umbenannte Organisation eine eigene Hörmittelzentrale. Dank Verkaufsprovision konnte diese günstig Hörapparate abgeben. Zu Beginn waren im Vorstand nur Gehörlose erlaubt, als Schutz vor unerwünschter Beeinflussung durch Hörende. Aufgrund der Wirtschaftskrise in den 1930er-Jahren richtete sich die Organisation als Fürsorgeverein für Schwerhörige stärker auf Sozialberatung und Arbeitsvermittlung aus. Diese Umstellung auf Fürsorge statt Selbstorganisation brachte auch Konflikte mit sich, da sich Gehörlose bevormundet fühlten. 1962 erfolgte die Rückbenennung in Schwerhörigen-Verein Zürich. Zwischen 1929 und 2006 präsidierten ausschliesslich Ohrenärzte den Verein. Seinen Zenit erreichte der Schwerhörigen-Verein 1977 mit 1459 Mitgliedern, davon 1360 Gehörlose. Seit 1999 in pro audito zürich umbenannt, bietet die Organisation ihren Mitgliedern heute kulturelle Veranstaltungen, Unterricht für Gehörlose und Sozialberatung. Sie ist eines von 55 Kollektivmitgliedern des Dachverbandes pro audito schweiz. Der Tonbestand von Pro Audito Zürich umfasst wenige Eigenproduktionen des Verbandes.

Am 25. Oktober 1912 gründete die schwerhörige Diakonissin Anna Eidenbenz zusammen mit fünf Gleichgesinnten den Hephata-Verein Zürich als Selbsthilfe-Organisation für Gehörlose. Inspiriert wurde Eidenbenz durch ihr Zusammentreffen mit der «Mutter… — mehr...

AbstractDie beiden Spezialisten Hans Petersen und Hans Knöpfel informieren über die Ursachen der Schwerhörigkeit und über Therapiemöglichkeiten. Ein Betroffener berichtet von seiner Schulzeit und von seinen Erfahrungen mit Guthörenden.
Copyright
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. Magnetband
  3. Kompaktkassette
Sprache
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:00 Dr. Hans Petersen über «Hören und verstehen»

00:02:50 Ulbert (?) Timmermann über seine Hörbehinderung

00:04:56 Hans Knöpfel, Leiter Zürcher Hörmittelzentrale

00:06:44 Erklärung Akustik

00:07:43 Hans Knöpfel: Infos zur Hörmittelzentrale

00:11:30 Anpassung der Hörgeräte aufgrund von Audiogrammen

00:14:51 Schule Landenhof

00:16:22 sprachliche Einzeltherapie

00:17:22 Beispiel Lautschulung; was tun bei Gehörschädigung? Welche Therapieformen gibt es?

00:21:04 Möglichkeit der Selbstkontrolle von Schwerhörigen

00:23:45 Tipps für Guthörende im Umgang im Schwerhörigen

00:25:48 Verständigungstraining

00:27:32 Erfahrungen mit Guthörenden

00:28:33 Sekundarschule im Landenhof

00:31:11 Ende

ArchivbezugAr600
ZitationsvorschlagTonaufnahme: Urheber:in unbekannt/F 1036-001
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