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Interview mit Vreny Vogt vom 12.01.2017 (Nicole Peter), Teil 2/2 (weitere Unterlagen sind vorhanden: Inhaltsverzeichnis des Interviews [PDF] und Fotos des Interviewten - kontakt@sozialarchiv.ch) Das gesamte Interview ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs abrufbar.


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-316B_preview
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

Copyright
Schlagwörter
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Sozialpartner
  6. Gewerkschaft
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
Personen
  1. Vogt, Vreny (1946-2019)
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. digitale Tonaufnahme
  3. WAV
Sprache
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:47
Vreny Vogt, Du warst ja im VHTL und in der Unia tätig. Wie war da Deine Zusammenarbeit mit Deinen Kolleginnen und Kollegen?
 Zusammenarbeit politische Sekretäre und Administration
 Bezug zu den Basismitgliedern, Tätigkeitsfelder

00:03:11
Du warst ja hauptsächlich in der Region Bern tätig. Gab es auch Kontakte in andere Regionen, in die Romandie oder ins Tessin?
 Austausch innerhalb des VHTL

00:04:39
Gab es in Deiner Arbeit Situationen, in welchen Du nicht so gehandelt hast, wie es von dir erwartet worden wäre, sei es in Bezug auf die Basis, sei es in Bezug auf die Leitung des VHTL?
 Zusammenarbeit mit Rita Gassmann (Zentralpräsidentin VHTL a.I. 1995-1997)

00:07:28
Gibt es aus der Zeit, als Du als politische Sekretärin tätig warst, Arbeitskämpfe, die Dir besonders in Erinnerung geblieben sind?
 Vorstellungen über „Gewerkschaftskulturen“, Bsp. Konflikt mit GBI

00:12:08
Du hast in Deiner Arbeit auch Enttäuschungen und Niederlagen erlebt. Wie bist Du damit umgegangen?
 Akzeptanz und Beharrlichkeit

00:13:38
Wie würdest Du aus heutiger Sicht deine Arbeit beurteilen?
 Interesse an der Arbeit
 Als Frau Verhandlungen führen

00:19:24
Könntest du von Dir sagen, dass Du einer bestimmten Generation von Gewerkschafterinnen angehörst?
 Positionierung als gemässigte Gewerkschafterin
 Unterschiede zu gegenwärtigen Gewerkschafterinnen und Gewerkschaftern
 Rolle des VHTL in der Unia
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00:22:58
Inwiefern hat Dein Engagement für die Gewerkschaften Dein Privatleben beeinflusst?
 Vereinbarkeit von Familie und gewerkschaftlicher Arbeit

00:26:15
Hat es in Deiner Arbeit als politische Sekretärin einen Leitsatz oder einen roten Faden gegeben?
 Zentrale Arbeitsfelder
 Präsenz bei den Mitgliedern

00:28:33
Was war für Dich besonders wichtig in deiner Rolle als politische Sekretärin?
 Zur Zufriedenheit am Arbeitsplatz beitragen
 Eingehen auf die Anliegen der Leute am Arbeitsplatz

00:30:10
Welche Eigenschaft braucht Deiner Meinung nach jemand in einer Funktion als politische Sekretärin?
 Vermittlerrolle

00:34:20
Was denkst Du, welche deiner Qualifikationen haben dazu beigetragen, dass Du die Stelle, für die Du Dich 1995 beworben, auch bekommen hast?
 Geschlecht, politisches Engagement, Alter
 Berufsbildung

00:36:26
Denkst Du, dass gewerkschaftliche FunktionärInnen zu einer gesellschaftlichen Elite gehören?
 Wahrnehmung der Funktionäre
 Graben zwischen den Klassen

00:37:40
Droht man als GewerkschaftsfunktionärIn den Bezug zur Basis zu verlieren?
 Mitgliederbindung bzw. Mitgliederbetreuung in Bezug auf die UNIA

00:41:18
Was waren in dieser Zeit, in der Du aktiv warst bei der Gewerkschaft die grössten gesellschaftlichen Herausforderungen?
 Liberalisierung der Ladenöffnungszeiten

00:43:30
Wie hast Du die Wirtschaftskrise der 90er-Jahre erlebt?
 Gesellschaftliche Stellung/Position des VHTL

00:45:53
Hast Du Dir damals schon Gedanken gemacht über die Zukunft des VHTL?
 Alltagsgeschäft im Vordergrund
 Bezug und Zusammenarbeit „kleinen Unia“

00:48:30
Du hast vorhin erwähnt, dass Du in Deiner Position als politische Sekretärin einige der wenigen Frauen warst im VHTL. Was war überhaupt die Stellung der Frauen im VHTL?
 Zusammenarbeit mit männlichen Kollegen
 Persönlich Haltung
 Frauengruppe im VHTL

00:53:11
Wie waren migrantische Arbeitskräfte integriert in den VHTL, gab es bestimmte Fördermassnahmen?
 Keine gesonderten Gremien

00:54:30
Ab 1996 hat sich die Kooperation der Gewerkschaften von SMUV und GBI verstärkt, es kam 2004 zur Fusion von
 Rolle von Martin Meyer (1999-2004 Co-Zentralpräsident VHTL)
 Konflikte im Fusionsprozess
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VHTL und der „kleinen Unia“ zur Fusion. Was war Deine Rolle in diesem Prozess?

00:56:34
Du hast vorhin von der „kleinen unia“ erzählt, da habe es Kooperationen gegeben. Wie hast Du diese Annäherungsprozesse erlebt?
 Frauenspezifische Projekte

00:58:03
Welche Hürden galt es in dieser Zeit der Annäherung zu nehmen?
 Arbeitsmethoden

00:59:41
Wie schätzt Du aus heutiger Sicht diese Fusion ein?
 Zusammenarbeit mit neuen KollegInnen
 Ängste und Befürchtungen im Vorfeld der Fusion

01:04:19
Was hast Du von dieser Fusion erwartet?
 Breitere Relevanz
 Kritik am Auftritt der UNIA

01:05:25
Durch die Fusion ist die gewerkschaftliche Arbeit professioneller geworden. Wie schätzt Du die positiven und negativen Seiten der Professionalisierung ein?
 Kritik am Gewerkschaftsapparat

01:07:17
Wie schätzt Du die heutige Stellung der Unia in der Gesellschaft ein?
 Negativschlagzeilen (Konflikt um Roman Burger 2016)
 Personalpolitik der UNIA

01:11:54
Du denkst, das Bild der Unia in der Gesellschaft sei eher negativ. Wie ist die Stellung der Unia innerhalb der Gewerkschaftsbewegung?
 Keine Einschätzung

01:13:02
Worin messen sich denn eigentlich die Erfolge von Gewerkschaften?
 Vertragsabschlüsse
 Leute zu Arbeitskämpfen motivieren
 Verbesserungen von Arbeitsbedingungen

01:15:30
Ein Thema, was in den letzten Jahren auch immer wieder zur Sprache kam, ist die Demokratisierung innerhalb der Gewerkschaft. Wie ist das in der Unia eingelöst?
 Graben zwischen Geschäftsleitung und SekretärInnen
 Umgang mit Personal
 Vorteile der Einzelgewerkschaften

01:21:37
Heute findet gewerkschaftliche Arbeit hauptsächlich im nationalen Rahmen statt. Müssten sich die Gewerkschaften stärker international orientieren.
 Internationale und nationale Betätigung

01:23:27
Wir kommen zur letzten Frage. Was würdest du heutigen Gewerkschafterinnen und
 Fokussieren
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Gewerkschaftern raten

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