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Interview mit Rita Schiavi vom 31.05.2017 (Nicole Peter), Teil 1/2 (weitere Unterlagen sind vorhanden: Inhaltsverzeichnis des Interviews [PDF] und Fotos des Interviewten - kontakt@sozialarchiv.ch) Das gesamte Interview ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs abrufbar.


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-314A_preview
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

Copyright
Schlagwörter
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Sozialpartner
  6. Gewerkschaft
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
Personen
  1. Schiavi, Rita (1955-
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. digitale Tonaufnahme
  3. WAV
Sprache
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:28
Wo und in welchen Verhältnissen bist Du aufgewachsen?
• Herkunft
• Beziehung zur Mutter
• Diskriminierungserfahrungen in der Kindheit

00:11:25
Wie war das soziale Umfeld deiner Familie?
• Soziales Netz, kulturpolitisches Engagement Vater
• Soziale Isolierung der Mutter

00:23:32
Du hast die Primarschule besucht, warst Klassenbeste. War es daher für deine Eltern selbstverständlich, dass Du das Gymnasium besuchen wirst?
• Bildungserwartungen in der Familie
• soziale Beziehungen in der Schulzeit
• Bezug zu Lehrpersonen
• Einfluss der 68er-Bewegung

00:35:45
Was waren Deine Leidenschaften in Bezug auf die Schule?
• Breites Interessegebiet
• Kulturelle Bildung durch die Eltern

00:39:56
Wie ging es nach dem Gymnasium weiter mit Deiner Ausbildung?
• Studienwahl nach Ausschlussverfahren
• politisches Engagement an der Universität

00:44:31
Nach dem Studium, bevor Du für die Gewerkschaften tätig wurdest, hast Du Weiterbildungen absolviert?
• Politisches Engagement bei den Progressiven Organisationen der Schweiz (POCH)
• Aktivistin im Verband Handel Transport Lebensmittel (VHTL) 1975-1976
• Stellenantritt bei Gewerkschaft Textil, Chemie, Papier (GTCP) 1979

00:47:47
Du hast erwähnt, dass Du schon früh politisch interessiert und aktiv gewesen bist. Welche Erfahrungen und Ereignisse haben dazu geführt, dass Du Dich politisch links positioniert hast?
• Politisierung in der katholischen Jugendgruppe
• Politisches Engagement und weitere Politisierung am Gymnasium und in der Universität im Kontext der 68er-Bewegung
• Wohngemeinschaft als Ort der Politisierung

01:06:16
Gab es Vorbilder oder Persönlichkeiten, die Dich hinsichtlich Deiner Politisierung besonders geprägt haben?
• Liebesbeziehung
• Kubanische Revolution
• Exponenten/innen und Theoretiker/innen der kommunistischen Bewegungen und Strömungen
Seite 2 von 3

01:08:30
Damals warst Du noch nicht Schweizerin, Du konntest Dich im etablierten Parteiensystem nicht aktiv betätigen. Hast Du Dir damals aus politischen Gründen überlegt Schweizerin zu werden?
• Möglichkeiten der politischen Partizipation
• Erlangung der Staatsbürgerschaft

01:11:45
Bist Du in (weiteren) politischen Parteien aktiv gewesen?
• Auflösung POCH
• Gründungsmitglied von BASTA! in Basel
• Gewerkschaft als Parteiersatz

01:14:52
Welchen Stellenwert hat die Gewerkschaft in Deinem Leben?
• politische Bewegung (K-Gruppen) und Gewerkschaft
• "Rietberg-Tagungen"

01:20:09
Warum bist Du Gewerkschafterin geworden?
• Familiärer Bezug (Grossvater und Vater)
• Rolle der POCH

01:23:46
Wie ist es dazu gekommen, dass du beruflich Gewerkschafterin geworden bist.
• Projektstelle-GTCP (Mitglieder-Werbung), Zusammenarbeit mit Peter Vonlanthen
• Einstieg in die Geschäftsleitung der GTCP, Generationenwechsel
• Geschäftsleitung GBI nach Unterbruch von 13 Jahren
• Fusion GTCP und der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH) zur Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI)

01:35:50
Was waren Deine Funktionen und Aufgabenfelder in der GTCP?
• Schulung
• Vertragsverhandlungen
• Übersetzungsarbeit
• Vertrauensleute

01:37:45
Wie kam es dazu, dass Du nach 13 Jahren Unterbruch wieder zu den Gewerkschaften gekommen bist?
• Quotenregelung in der Geschäftsleitung der GBI
• Frauen in der Geschäftsleitung von Gewerkschaften
• Wahl in die Geschäftsleitung der GBI

01:44:30
Was waren Deine Aufgaben in der GBI?
• Abteilung Interessengruppen Migration, Frauen, Jugendgruppen
• Politik in der Migrationsabteilung: Spezialisten vs. Allrounder Zusammenarbeit mit Vania Aleva, Manuel Beja

01:51:58
Nach einem kurzen Unterbruch machen wir weiter. Du hast mehrere Jahrzehnte Gewerkschaftsleben hinter Dir, warst in verschiedenen Gewerkschaften aktiv. Wenn Du Sie miteinander vergleichst, worin liegen ihre Unterschiede?
• Gewerkschaftsgenerationen
• Auswirkungen von strukturellen Änderungen in der Chemiebranche auf die GTCP
• Rolle der Migration in der GBH/GBI im Vergleich mit andern Gewerkschaften

02:00:13
Du hast in diesem Gespräch mal erwähnt, dass für Dich die Gewerkschaft ein Parteisatz gewesen sei. Wie war insgesamt die Zusammenarbeit mit der Politik?
• Situation als Migrantin
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