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Interview mit Vasco Pedrina vom 07.06.2017 (Nicole Peter), Teil 1/2 (weitere Unterlagen sind vorhanden: Inhaltsverzeichnis des Interviews [PDF] und Fotos des Interviewten - kontakt@sozialarchiv.ch) Das gesamte Interview ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs abrufbar.


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-311A_preview
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

Copyright
Schlagwörter
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Sozialpartner
  6. Gewerkschaft
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
Personen
  1. Pedrina, Vasco (1950-
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. digitale Tonaufnahme
  3. WAV
Sprache
  1. deutsch
Detailinformation

00:00:33 […] In diesem ersten Gespräch geht
es um die Herkunft und die
Sozialisierung. […] Wo und wie sind
Sie aufgewachsen?
 Bäckerfamilie in Airolo
 Beziehung zu den Geschwistern
 Soziale Beziehungen und Vereinsleben im Dorf

00:10:08 Wie war die Stellung ihrer Familie im
Dorf?
 Politisches Engagement des Vaters im Dorf
 Beziehung zum Vater, Bedeutung der Bildung
 Beziehung zur Mutter, Namensgebung

00:25:17 Welche Rolle spielte die Religion in
Ihrer Familie?
 Rolle der Grossmutter in der religiösen Erziehung
 Beziehung

00:28:08 Gibt es prägende Erfahrungen in Ihrer
Kindheit oder Jugend?
 Politische Ereignisse im Kalten Krieg

00:29:54 Gab es nebst Ihrer Grossmutter
weitere Bezugspersonen, die Sie
geprägt haben?
 Beziehung zum Dorfpfarrer

00:32:28 Wie haben Sie Ihre Schulzeit erlebt?  Junge, moderne Lehrperson in den 1960er-Jahren
 Wochenaufenthalter in Bellinzona während der Handelsschule
 Mitbegründung eines Jugendtreff im Dorf, Aktivitäten im Jugendtreff
 Schulbildung der Geschwister

00:44:26 Nach dem Sie von den Plänen des
Vaters, die Bäckerei zu übernehmen,
abgerückt sind, wie ist dann Ihre
Ausbildung weiterverlaufen?
 Studentenvereinigung
 Schülerstreik und Politisierung an der Handelsschule im Zusammenhang von 1968
 Studium der Volkswirtschaft an der Universität in Freiburg
 Anstellung bei der SBB

00:50:00 Sie haben erzählt, dass Sie schon als
Schüler politisierten. Was denken Sie,
was war ausschlaggebend, dass Sie
 Prägend das Leben im Dorf
 Aushilfe in der Bäckerei des Vaters
 Brieffreundschaft mit einem Häftling eines Gefängnisses auf der Insel Elba (IT)
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sich engagierten?

00:59:24 Gibt es weitere Begegnungen in Ihren
Jugendjahren, die wichtig waren für
Ihre Politisierung?
 Politische, ökonomische, philosophische und psychologische Literatur
 Partizipation in politischen Bewegung
 Ligue Marxiste Révolutionnaire (LMR)
 Mitbegründung der Federazione Colonie Libere Italiane in Freiburg
 Politische Bewegung vs. Partei
 Beitritt zur Sozialdemokratischen Partei Schweiz (SPS)
ca. 1969
1998

01:17:28 Ihr gewerkschaftliches Engagement
wurde nun schon verschiedentlich
angesprochen. Welchen Stellenwert
hat die Gewerkschaft in Ihrem Leben?
 Entwicklung der Überzeugung
 Seismographischer Stellenwert der Gewerkschaft in der Demokratie

01:20:51 Wie ist es dazu gekommen, dass Sie
eine Anstellung bei den
Gewerkschaften bekommen haben?
 Mitglied des Eisenbahnerverbands
 Vernetzung der Linken in den Gewerkschaften/Rolle der LMR/RML
 Anstellung Bildungszentrale im Gewerkschaftsbund
 Bedeutung der Kampagne zum Verbot von Asbest für die Gewerkschaftsbewegung
 Strategische Überlegung hinsichtlich des Beitritts/Stellenantritts als „Ausländer-
Zentralsekretär“ in der Gewerkschaft Bau und Holz (GBH)
 gesellschaftspolitischer Kontext für die Wahl zum GBH-Präsidenten
 Lehrstück Fusion GBH und Gewerkschaft Textil, Chemie, Papier (GTCP) für die
Gewerkschaftsbewegung
1974
ca. 1980
1984/85
1988
1991

01:45:46 Wir sind immer noch bei den Etappen
Ihrer Gewerkschaftslaufbahn. Sie
waren dann von 1992 bis 1996
Zentralsekretär der GBI. Was waren
da Ihre zentralen Aufgaben?
 Neue Ausrichtung der Gewerkschaft Bau und Industrie (GBI)
 Auswirkungen der Krise der 1990er Jahre auf die Gewerkschaftsentwicklung
 Weichenstellung anlässlich Kongress Schweizerischer Gewerkschaftsbund (SGB) von
1991 (Wahlnachfolge Fritz Reimann)
 Entwicklung hin zum Co-Präsidium Vasco Pedrina und Christiane Brunner im SGB
1991
1994-1998

02:02:53 Wie haben Sie die Zusammenarbeit
mit Christiane Brunner im SGB erlebt?
 Arbeitsteilung bzw. Ergänzung in der Zusammenarbeit
 Erreichtes im Co-Präsidium

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