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Interview mit Renzo Ambrosetti vom 13.04.2017 (Nicole Peter und Anna Luisa Ferro Mäder), Teil 3/3 (weitere Unterlagen sind vorhanden: Inhaltsverzeichnis des Interviews [PDF] und Fotos des Interviewten - kontakt@sozialarchiv.ch) Das gesamte Interview ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs abrufbar.


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-300C_preview
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

Copyright
Schlagwörter
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Sozialpartner
  6. Gewerkschaft
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
Personen
  1. Ambrosetti, Renzo (1953-
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. digitale Tonaufnahme
  3. WAV
Sprache
  1. deutsch
Detailinformation

00:00:52
Ab 1996 verstärkte sich die Kooperation von SMUV und GBI […]. 2004 erfolgte zusammen noch mit andern die Fusion zur UNIA. Wie sehen Sie Ihre eigene Rolle in diesem Fusionsprozess?
 Bemühung um breite Abstützung des Fusionsprojekts
 Integration unterschiedlicher Gewerkschaftskulturen
 Tradierung gewerkschaftlicher Werte des SMUV
 Personalpolitik

00:07:20
Wie haben Sie ab 1996 die Annäherung der beiden Gewerkschaften SMUV und GBI erlebt?
 Transparenz im Fusionsprozess (Beispiel „kleine UNIA“)
 Verhältnis/Beziehung SMUV/GBI im Tessin (Konflikte in den 1980er Jahren, Annäherung in der „kleinen UNIA“)
 Persönliche Haltung im Fusionsprozess
00:19:
Sie wurden im Jahr 2000 […] statt André Daguet zum Präsidenten des SMUV gewählt. Wie interpretieren Sie diese Wahl?
 Richtungswahl: Politiker vs. Gewerkschafter
 RA als Integrationsfigur

00:22:42
Sie haben erwähnt, dass Sie die Fusion mit einem „Ja, aber“ begrüsst haben, können Sie das ausführen?
 Fusion als demokratischer Prozess
 Notwendigkeit gewerkschaftlicher Weiterentwicklung aufgrund wirtschaftlichen Wandels und beruflicher Mobilität

00:29:14
Die Fusion wurde von zwei Tessiner Gewerkschaftern vorangetrieben (Vasco Pedrina und Renzo Ambrosetti). Welche Bedeutung hatte dies in Bezug auf den Fusionierungsprozess?
 Zusammenarbeit mit und Beziehung zu Vasco Pedrina
 Schwierige Situationen in der Zusammenarbeit (Bsp. Ende 2003 anfangs 2004 Konflikt um den Name der neuen Gewerkschaft)

00:37:04
Was waren Ihrer Meinung nach die Hürden, die es für eine Fusion zu überwinden galt?
 Aufbau von Vertrauen
 Verbindlichkeit
 demokratisches Vorgehen
Seite 2 von 2

00:38:46
Was haben Sie von der Fusion erwartet?
 Gewerkschaft als Machtfaktor
 Mitgliederentwicklung

00:41:06
Mit der Fusionierung ist auch eine Professionalisierung einhergegangen. Wie schätzen Sie die positiven und negativen Seiten der Professionalisierung ein?
 Umgang mit der Komplexität einer Grossorganisation
 Nachteile der Bürokratie
 Lernen aus Fehlern

00:45:36
Das Stichwort „Demokratie“ ist schon mehrfach gefallen. Was ist darunter zu verstehen?
 Rolle von Mitglieder und Kader in der Gewerkschaft
 Haltung gegenüber demokratischen Entscheiden
 Projekt „UNIA Forte“

00:53:23
Wie schätzen Sie heute die Rolle und Stellung der UNIA in der Gewerkschaftsbewegung ein?
 Stellung innerhalb der schweizerischen Gewerkschaften
 Politischer Machtfaktor
 Rolle im schweizerischen Gewerkschaftsbund

00:55:48
Und wie ist der Stellenwert der UNIA in der Gesellschaft?
 Ansehen der UNIA in der Bevölkerung
 Stellung der Arbeitgeber und Arbeitgeberverbände
 Gefährdete Sozialpartnerschaft
 UNIA in den Medien
 Rekrutierung von Gewerkschaftskadern

01:06:20
Sie haben vorhin gesagt, die UNIA sei eine Erfolgsgeschichte. Worin messen sich die Erfolge von Gewerkschaften?
 Bekanntheit
 Mitgliederzahl
 Politische Intervention

01:09:52
Gewerkschaftliche Arbeit findet vorab im regionalen und nationalen Rahmen statt. Inwiefern müsste gewerkschaftliche Arbeit international ausgerichtet sein
 Koordination gewerkschaftlicher Ziele auf internationaler Ebene (Beispiel Konzept Lohnentwicklung in Europa; Berufsbildung)
 Koordination Europäischer Betriebsräte
 internationale Gewerkschaftskarriere von Renzo Ambrosetti
 Gewerkschaftliche Arbeit vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Globalisierung

01:26:56
Wir kommen zum Ende dieses Gesprächs. Was würden Sie heutigen Gewerkschaftern raten?
 Gewerkschafter als Beruf und Berufung

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