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Interview mit Renzo Ambrosetti vom 08.03.2017 (Nicole Peter und Anna Luisa Ferro Mäder), Teil 1/3 (weitere Unterlagen sind vorhanden: Inhaltsverzeichnis des Interviews [PDF] und Fotos des Interviewten - kontakt@sozialarchiv.ch) Das gesamte Interview ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs abrufbar.


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-300A_preview
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

Copyright
Schlagwörter
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Sozialpartner
  6. Gewerkschaft
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
Personen
  1. Ambrosetti, Renzo (1953-
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. digitale Tonaufnahme
  3. WAV
Sprache
  1. deutsch
Detailinformation

00:00:49
Vielen Dank, dass Sie an diesem Gespräch teilnehmen. […] Mich interessiert gleich zu Beginn, wo sie geboren wurden und wie sie aufgewachsen sind.
 Erste Lebensjahre in der Deutschschweiz und im Tessin
 Erinnerungen an das Elternhaus
 Erste Bezüge zur Gewerkschaft durch den Vater (Mitglied beim SEV)
 Bezug zur Bergregion Bellinzona
 Politisierung im Lyzeum

00:06:45
Sie haben von Ihrem Vater erzählt, wie war Ihre Beziehung zur Mutter?
 Herkunft der Mutter
 Verwandtschaftliche Bezüge zur Deutschschweiz, Zweisprachigkeit

00:11:15
Wenn Sie an Ihre Kindheit zurückdenken, gab es prägende Erfahrungen?
 Keine Besonderen Erinnerungen
 Religionszugehörigkeit und Verhältnis zu Kirche und Religion
 Konfessionen im Tessin

00:14:49
Wie haben Sie Ihre Schulzeit erlebt?
 Besuchte Schulen im Tessin
 Schulische Interessen und Neigungen
 Studium in der Deutschschweiz (Jus)
 Bezug zum Tessin während des Studiums in Zürich, Tessiner StudentInnen an der Universität Zürich, Netzwerke

00:25:10
Den Alpenclub haben Sie nun schon mehrfach erwähnt. Wann sind Sie Mitglied geworden?
 Mitgliedschaft und Laufbahn im Alpenclub
 Alpenclub als Netzwerkgenerator

00:28:47
Wir sind stehen geblieben beim Jus-Studium in Zürich. Wie ging es dann weiter?
 Studium in Zürich, Bezug zur Studentenbewegung
 Überlegungen zur Berufswahl und beruflicher Einstieg als Gewerkschaftssekretär beim SMUV im Tessin (Alfredo Bernasconi)
1973-1978
1978

00:35:18
Ihre Politisierung ist heute schon verschiedentlich zur Sprache gekommen. Was war ausschlaggebend für Ihre Politisierung?
 Soziale Grundwerte
 Bedeutung des Alpenclubs und des Elternhauses für die Politisierung
 Haltung gegenüber der 1968er-Bewegung
 Beginn politische Laufbahn in der Sozialdemokratischen Partei der Schweiz (SPS)
Seite 2 von 2

00:50:28
Welche Ämter hatten Sie in der SP Tessin inne?
 Ämter in kommunalen und kantonalen Gremien ab Ende der 1970er Jahre
 Politische Konflikte zwischen linken und rechten Strömungen (PSA und PSD) in der SP des Kantons Tessin in den 1980er, 1990er Jahre
 Wandel der politischen Kultur und Debatte im Tessin (Populismus)

01:03:30
Gehen wir wieder zurück zum Thema Gewerkschaft. Welchen Stellenwert hat die Gewerkschaft in Ihrem Leben?
 Vergleich Familie /Gewerkschaft
 Gewerkschaftsarbeit als Berufung, gesellschaftliche Macht

01:09:47
Sie sind 1978 Gewerkschaftssekretär geworden. Was hat Sie dazu bewogen, für den SMUV zu arbeiten? Wie unterscheidet sich der SMUV von andern Gewerkschaften?
 Zufall und Abgrenzung von christlichen Gewerkschaften
 Zuspitzung politischer Konflikte innerhalb der Gewerkschaftsbewegung in den 1980er Jahren, Konkurrenz SMUV und GBI

01:17:52
Schildern Sie bitte die Etappen Ihrer gewerkschaftlichen Laufbahn.
 Aufzählung der Etappen und Anekdoten zu seiner gewerkschaftlichen Laufbahn
 Bedeutung der Mehrsprachigkeit in der Laufbahnentwicklung
 Anekdote Anfrage Präsidium SMUV aufgrund der Bundesratskandidatur von Christiane Brunner
 Engagements in internationalen Gremien ab Mitte der 1990er Jahre (Bsp.:IndustriAll Europe)
 Stellenwert der Mitarbeitenden
1993

01:31:22
Wie war in all diesen Jahren Ihrer gewerkschaftlichen Tätigkeit Ihr Verhältnis zur Arbeitgeberseite?
 Haltung gegenüber Arbeitgebern; Haltung in der Konfliktlösung (Sozialer Dialog)
 Wandel auf Seiten der Arbeitgeber (vom „Patron“ zum „Manager“), Wandel in der Zusammenarbeit mit den Vertragspartnern

01:33:37
Sie waren ja auch in politischen Ämtern aktiv. Wie haben Sie als Gewerkschafter die Zusammenarbeit mit der Politik erlebt?
 Jeweilige Rolle und Funktion von Gewerkschaft und Politik im gesellschaftlichen Gefüge

01:38:33
Sie haben geschildert, wie Netzwerke (Alpenclub) Sie vorangebracht haben. Welche Rolle spielte das Militär?
 Bedeutung persönlicher Bekanntschaften in Bezug auf Netzwerke und Verhandlungen
 Gleichgewicht im Resultat von Verhandlungen

01:41:48
Ende

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