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Interview mit Hans Schäppi vom 24.01.2015 (Nicole Peter), Teil 2/2; (weitere Unterlagen sind vorhanden: Inhaltsverzeichnis des Interviews [PDF] und Fotos der Interviewten - kontakt@sozialarchiv.ch) Das gesamte Interview ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs abrufbar.


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-205B_preview
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

Serientitel
  1. Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt
Urheber
  1. Gewerkschaft UNIA
Copyright
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
Personen
  1. Schäppi, Hans (1942-
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. digitale Tonaufnahme
  3. MP3
Sprache
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:15
Wie funktionierte die Zusammenarbeit mit Deinen Kolleginnen und Kollegen in der Gewerkschaft?
 Kurse für GTCP Vertrauensleute und AK-Leute
 Beitritt zur Gewerkschaft
 Beziehungen zu Vertrauensleuten
 monatliche Sitzungen mit Vertrauensleuten und Vorstand
 Konflikte zwischen technischen Angestellten (darunter POCH-Mitglieder) und Arbeiterkommissionen
 Ewald Käser
 GTCP als kleine Gewerkschaft; egalitäre Strukturen und Löhne
 GTCP innerhalb des SGB («eingeschworene Gemeinschaft»)

00:05:00
Weshalb war Ewald Käser eine wichtige Figur für Dich?
 Tradition der Chemie-Gewerkschaft seit 2. Weltkrieg:
 Mobilisierung der Chemie-ArbeiterInnen während des 2. Weltkrieges,
 erster GAV in der Industrie (Ablehnung des Friedensabkommens)
 GTCP und politische Ämter
 Basisorganisation
 Abneigung gegenüber SP-Politik
 Ewald Käser als Vorbild

00:07:28
War dies auch der Grund, das Angebot der GTCP anzunehmen und für die GTCP tätig zu werden?
 Klima innerhalb der GTCP...
 ...im Vergleich zum Vpod
Seite 2 von 7

00:08:41
Gab es in Deiner Zeit als Gewerkschaftsfunktionär Situationen, in denen Du anders gehandelt hast wie es von Dir erwartet wurde?
 Zuwachs jüngerer Gewerkschaftsmitglieder: Verena Bürcher, Rita Schiavi
 Konflikte und Diskussionen im Zentralvorstand
 Diskussionskultur in der GTCP
 keine Intellektuellenfeindlichkeit

00:11:06
Gibt es Arbeitskämpfe, die Dir in besonderer Erinnerung geblieben sind? Wenn ja, was war Deine Rolle darin?
 Erste Vertragsverhandlung Schäppis als Gewerkschaftspräsident:
 Kampf um Teuerungsausgleich (Demonstration, Diskussionen um Streikmöglichkeit)
 Ergebnisse aus Arbeitskampf: Teuerungsausgleich bei Krisenzeiten Verhandlungssache plus punktuelle Aufhebung der Friedensplicht, sofern keine Einigung gefunden werde (Entscheid gegen Schiedsgericht)
  Ergebnis führte auch innerhalb der Gewerkschaft zu Spannungen
 Erfahrung aus IG Chemie (Deutschland) 1971: Arbeitskampf, der zu neuer Gewerkschaftspolitik führte («Rechtswende»)
 Arbeitskämpfe in der Westschweiz
 Auseinandersetzungen mit Gasser (Textil): Streik und Betriebsschliessung in Kollbrunn (Spinnerei Bühler), ZH
 Streik in Murg (Textilindustrie)
 Kampf um Verbot der Frauennachtarbeit in der Textilindustrie
 geringe Streikaktivitäten in der Schweiz in 1980er-Jahren; Kollbrunn als einer der längsten Streiks nach dem 2. Weltkrieg
 Überlegungen der GTCP zu Betriebsbesetzung und -übernahmen bei Spinnerei Bühler (Kollbrunn), Firestone (Pratteln), Stöckli
1983/84
1970er
1980er

00:21:08
Wie lief die Zusammenarbeit mit der Romandie und dem Tessin?
 Tessin: v.a. Bekleidungsindustrie, GTCP «nicht sehr stark» in Bekleidungsindustrie
 Westschweiz: verschiedene grosse Chemiebetriebe
 gute Kontaktpflege zur Romandie, keine Spannungen zwischen Deutsch- und Westschweiz bei GTCP
 («im Gegensatz zur GBI)
 Verhältnis der Mitgliederstärke Deutsch-/Westschweiz
 Rolle der Romands im Zentralvorstand

00:24:35
Gibt es Enttäuschungen / Niederlagen, an die Du Dich erinnerst?
 Versuch des Verbandes der Basler Chemieindustriellen zur Einführung des dreistufigen Verhandlungsmodells (wie Maschinenindustrie)....
 ...während Industrielle gleichzeitig (geheime) Verhandlungen zur Fusion zwischen Ciba und Sandoz zu Novartis führten
1996
Seite 3 von 7
 Dreistufenmodell von Industriellen durchgesetzt
 Bedeutung des Dreistufenmodells für ArbeitnehmerInnen und Gewerkschaft
 Reaktionen der Medien auf diese «Niederlage» in der Chemie
 Rücktrittsgedanken und Diskussionen
 Novartis-Fusion und Restrukturierungen in der Chemiebranche
  Aufbau neuer Vertrauensleutekörper und Betriebskommissionen
 Fusionen und Restrukturierungen «ein Anlass, um Gewerkschaften zu schwächen»
 Ende 1990er-Jahre als «schwierige Zeit»
Ende 1990er-Jahre

00:33:04
Was hätte ein Rücktritt bedeutet?
 «Chemiefreundlichere Politik» der Nachfolger
 Aufrechterhalten der «härteren Linie»
Ende 1990er-Jahre

00:33:57
Wie würdest Du aus heutiger Sicht Deine Arbeit als Gewerkschaftsfunktionär beurteilen?
 Mühe um Organisation der Angestellten
 GAV-ArbeiterInnen vs. Angestellte
  «neuralgischer Punkt, die Achillesferse in der Chemie»
 steter Bedeutungsverlust der Chemiegewerkschaften nach 2. Weltkrieg
 Erinnerung an Begegnung mit einem Schüler in Gewerkschaftsbüro
 Problemlage heute in der Schweizer Gewerkschaftslandschaft
 Vergleich mit Deutschland, wo politische Polarisierung unter den Gewerkschaften stärker war
Ende 1970er-Jahre

00:39:20
Weshalb ist es der GTCP nicht gelungen, die Angestellten in der Chemie zu gewinnen?
 Fördern der Haus- (und später der Berufsverbände) seitens der Chemieindustriellen  «bewusste Politik der Industriellen, zu spalten»
 Einheits-GAV daher bei Industriellen keine Chance
 Angestelltenverbände als «Instrument» der Industriellen
 Einschüchterung und Entlassungen von organisierten Angestellten seitens der Industriellen
 Politische Einstellung der Angestellten für Organisation wichtig

00:42:34
Denkst Du, dass Du einer bestimmten Generation von GewerkschafterInnen angehörst?
 1968er-Generation
 Ziele: «Gewerkschaften zu verändern»: Weg von Sozialpartnerschaft, «kampffähiger werden», «Gewerkschaft als soziale Bewegung», «Strukturen zu verändern»
 Selbsteinschätzung zu Ziel und getaner Arbeit
 Fusion GBH und GTCP zu GBI
 Zusammenarbeit unter linken Gewerkschaftern

Seite 4 von 7
Was unterscheidet Deine Generation von jener vor – bzw. jener nach Euch?
 Sozialpartnerschaft; Verhandlungspolitik
 Partei- und gewerkschaftspolitische Lage um 1968
 linke Gewerkschaftssekretäre von damals (Ewald Käser, Ezio Canonica, Wullschleger, Schiwow, Walter Renschler)
 Vergleich der Arbeit der alten Generation mit jener von Schäppis Generation

00:48:30
Inwiefern hat Dein Leben als Gewerkschafter auch Dein Privatleben beeinflusst?
 «nicht irgendein Job»
 Engagement
 Partnerin Rita Schiavi ebenfalls Gewerkschafterin

00:50:25
Gab es einen roten Faden/Leitsatz in Deiner Arbeit als Gewerkschafter?
 Raus aus der «Junior-Rolle» (Sozialpartnerschaft)
 Gewerkschaft als «kampffähige Organisation», «soziale Bewegung» statt «bürokratischer Apparat»
 Zusammenarbeit mit Vertrauensleuten, mit Basis
 gewerkschaftliche Strukturen verändern; «Kräfte bündeln»
 Betreuungsstruktur verbessern
 Fusion mit GBH
 Verbandsübergreifende Zusammenarbeit der «68er» unter GewerkschafterInnen
 Zeitung Diskussion als «gewerkschaftliche Oppositionszeitung»
 Feier 50 Jahre Arbeitsfrieden des SMUV
 Fritz Reimann als SGB-Präsident
 Fusion GBH GTCP zur GBI
 Diskussionen um Polarisierung zwischen GBI und SMUV
 zunehmende Zusammenarbeit mit SMUV
 Neues Präsidium SMUV: Christiane Brunner
 Gründung «Gewerkschaftshaus»
1980er
1987
1990er-Jahre

01:00:23
Was war Deine Rolle in diesem Prozess?
 Gegen Polarisierung zwischen GBI und SMUV innerhalb des SGB
 Schäppi als »Konstrukteur« des SGB-Co-Präsidiums Pedrina/Brunner
 Veränderungen im SMUV: André Daguet als Sekretär
 Gründung der «kleinen unia»
 Grossfusion zur Unia
Anfang 1990er

01:03:17
Welche Eigenschaften braucht ein/e GewerkschaftsfunktionärIn?
 politische Überzeugung
 «Interesse an Leuten»
 Arbeit als Lehrer am Gymnasium im Vergleich zur Gewerkschaftsarbeit:
 «Flexibilität» für Situationen
Seite 5 von 7
 «kein Einzelkämpfer»
 Interesse an kollektiven Prozessen

01:06:54
Was denkst Du, welche Qualifikationen haben bei Dir eine Rolle gespielt?
 «politische Einstellung»
 «guter Umgang mit den Leuten»
 Wichtig-Nehmen der Leute
 Diskussionsbereitschaft

01:08:19
In den Jahrzehnten, in denen Du für die Gewerkschaft aktiv warst, haben einige wichtige wirtschaftliche und politische Entwicklungen stattgefunden, die auch grossen Einfluss hatten auf die Gewerkschaftsarbeit. Was war Deiner Meinung nach in der Zeit Deiner Arbeit als Gewerkschafter die grösste Herausforderung für Deinen Verband?
 1979 als »Wendepunkt«: Neoliberaler Durchbruch (in GB und USA)
 neue Ausgangslage für Gewerkschaftspolitik
 Ziel: «eine Gegenmacht» entwickeln zum neoliberalen Projekt
 Krise der 1990er-Jahre in der Schweiz
 Fusion zur GBI
 Kampf gegen neoliberale Politik
 heutige Rolle der Gewerkschaften
 Unia im Vergleich zu Gewerkschaften in anderen Ländern
 Bilanz über diesen Kampf
 Neoliberalismus als «Projekt, die Hegemonie des Bürgertums wieder herzustellen»
 Bilanz bezüglich der gesteckten Zielsetzungen der 68er-Generation in Gewerkschaften
 Unia als gewerkschaftliche Kraft
Ende 1970er;
1990er-Jahre

01:17:19
Inwiefern ist die Unia zu einer sozialen Bewegung geworden?
 Organisationsstruktur der Unia heute
 Organisation im Tertiärsektor
 Ungelöste Probleme: Organisation der Angestellten

01:19:50
Wie beurteilst Du die Haltung Deiner Gewerkschaft gegenüber migrantischen Arbeitskräften?
 Rolle der Migrationssekretäre in der GTCP und GBI
 Strukturen der Unia heute
 eigene Arbeit (H. Schäppis) für MigrantInnen in der Gewerkschaft
 Diskussion um Interessengruppen in GTCP und Unia
 GBI und Kampf gegen das Saisonnier-Statut

01:23:15
Rolle der MigrantInnen in der Gewerkschaft
 Movendo-Filme über erste ItalienerInnen, die in die Schweiz kamen
 Einfluss der Migration auf die Gesellschaft in der Schweiz
 politischer und kultureller Einfluss auf die Gewerkschaften
 Unia-Kochbuch
 Vielfalt innerhalb der Gewerkschaft
Seite 6 von 7

01:26:20
Zur Kritik seitens der Frauen: Worin haben die Forderungen der Frauen an die Gewerkschaften bestanden?
 Redaktion der Zeitschrift «Diskussion» zur Hälfte aus Frauen bestanden
 Ausgaben der «Diskussion» zu migrations- und frauenspezifischen Themen
 Frauenstreik 1991
 Christiane Brunner

01:28:12
Was sind Deiner Meinung nach die wichtigsten Aufgaben von Gewerkschaften heute?
 Verbesserung der Arbeitsbedingungen auf gesetzlicher und Vertragsebene
 Diskussionen um gesetzliche oder vertragliche Forderungen
 politische Aufgabe der Gewerkschaften
 politisches (Un-)Vermögen des SGB in 1970er-Jahren
 Referendumsfähigkeit der Gewerkschaften
 Kampffähigkeit der Gewerkschaft
 Höhere Gewichtung politischer Schulung / Bildung
 Einbezug von Jugendlichen
 Förderung von untervertretenen Gruppen

01:33:57
Worin lassen sich die Erfolge einer Gewerkschaft messen?
 Durchsetzungsvermögen

01:34:17
Inwiefern hat sich die Funktion von Gewerkschaften in den vergangenen 40 Jahren verändert?
 Früher: Arbeitsteilung zwischen Gewerkschaften und Partei (SP)
 Heute: Gewerkschaft auch eigenständige politische Funktionen (z.B. Referendumsfähigkeit)
 Aber: Kein «Anhängsel» einer politischen Partei
 Vergleich mit anderen Ländern
 politische Möglichkeiten der Unia im Vergleich zur GTCP
 Problem der Gewerkschaft als Dienstleistungsorganisation

01:38:54
Denkst Du, dass die Gewerkschaft in den Grenzen des Nationalstaates noch zeitgemäss ist?
 Schwieriges Unterfangen der internationalen Organisierung
 Mobilität des Kapitals vs. Mobilität der Arbeitskräfte
 Notwendigkeit eines neuen Internationalismus
 H. Schäppis Kritik an heutigen Gewerkschaften: Internationalismus keine Priorität

01:40:15
Weshalb glaubst Du, dass der Internationalismus keine Priorität hat?
 National-Bezug der Gewerkschaften
 Beispiel Deutschland
 «auch ein Ideologisches Problem»
 Selbstkritik: Zu wenig Gewicht darauf gelegt
 Rat (Vorschläge) an Unia heute: Organisation von Reisen für junge Aktive
Seite 7 von 7
 1968-Stossrichung verflogen
 Zur gewerkschaftlichen Politik im Bundeshaus («ein Leerlauf»)
 «Man müsste ein ganz bewusstes Gegengewicht setzen»

01:44:35
Und woher könnte ein solcher Impuls für eine Veränderung kommen?
 Rolle jüngerer, politisierter GewerkschafterInnen
 Basel: Arbeitsgruppe von MultiWatch zu Syngenta
 Interesse von jungen Leuten
 «es braucht nochmals eine Bewegung – und die wird kommen»

01:46:52
Wie beurteilst Du aus heutiger Sicht die Fusion zur Grossgewerkschaft Unia?
 Zielsetzungen des linken Gewerkschaftsflügels bei Fusion zur GBI: kampffähige Organisation
 gleiche Zielsetzungen bei Fusion zur Unia
 Neue Schwierigkeiten der Unia als Grossorganisation
 Kritik an Unia heute: Spielraum «Regionsfürsten»
 Beispiel Zürich
 Hoffnung auf stärkeres Durchsetzungsvermögen der Führung
 Demokratie und Führungsstärke

01:50:53
Wie kam es denn zu diesem Regionalismus?
 Kultur bei Vorläufergewerkschaften: GBH und GBI
 strukturelles Problem der Gewerkschaften
 Identifikation / Identität innerhalb der Unia
 Vielfältige Regionen in der Schweiz, Wunsch nach Gewerkschaftsstrukturen, die «nahe bei den Leuten sind»
 Fragen der Regionalisierung versus Zentralisierung
 SMUV als zentralistisch organisierte Gewerkschaft
 Stärke der Unia heute

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