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Interview mit Peter Küng vom 11.02.2013 (Nicole Peter und Anja Suter), Teil 1/2 (weitere Unterlagen sind vorhanden: Inhaltsverzeichnis des Interviews [PDF] und Fotos des Interviewten - kontakt@sozialarchiv.ch) Das gesamte Interview ist im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs abrufbar.


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-007A_preview
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

Serientitel
  1. Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt
Urheber
  1. Gewerkschaft UNIA
Copyright
Schlagwörter
  1. politischer Rahmen
  2. politische Partei (allgemein)
  3. politische Partei (speziell)
  4. SPS
  1. politischer Rahmen
  2. politisches Leben (allgemein)
  3. politische Bewegung
  4. Arbeiterbewegung
  1. soziale Fragen
  2. Leben in der Gesellschaft (allgemein)
  3. Freizeit
  4. Spiel
  1. soziale Fragen
  2. Leben in der Gesellschaft (allgemein)
  3. Freizeit
  4. Sport
  1. soziale Fragen
  2. Leben in der Gesellschaft (allgemein)
  3. Freizeit
  4. Tourismus
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Arbeitskampf
  6. Streik
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Sozialpartner
  6. Gewerkschaft
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
Personen
  1. Bringolf, Walther (1895-1981)
  1. Graf, Gertrud
  1. Küng, Peter W. (1939-2017)
  1. Tschudi, Hans-Peter (1913-2002)
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. digitale Tonaufnahme
  3. MP3
Sprache
  1. deutsch
Detailinformation

00:00:15
Wo und wie sind Sie aufgewachsen?
• Geboren und aufgewachsen in Zürich-Wiedikon
• Primarschule, Sekundarschule.
• Geschwister: Ein Bruder, Bildungsweg des Bruders.

00:03:00
Erste Kontakte mit der ArbeiterInnenbewegung
• Eintritt und Zeit bei den Naturfreunden: Von Kinder- zur Jugendgruppe
• Gruppenabende im Café Boy und Schulhaus Triemli
• Präsident der Jugendgruppe
• Präsident des Jugendrings Zürich
• Rekrutenschule
• [Zeigt Fotos aus einer Festschrift der Naturfreunde: «40 Jahre Naturfreude Albisrieden, 1948–1988»]
• Vier-Säulen-Prinzip der ArbeiterInnenbewegung
• Naturfreunde als Teil der ArbeiterInnenbewegung
• Parteispaltung SP und Auswirkungen auf Naturfreundebewegung

00:07:20
Beitritt SP und Gewerkschaft
• Eintritt in die SP und in die Gewerkschaft
• ArbeiterInnenbewegung und die verschiedenen Organisationen

00:09:10
Waren Ihre Eltern auch in der ArbeiterInnenbewegung aktiv? Was waren Ihre Eltern von Beruf?
• Arbeit der Eltern
• Politische Gesinnung/Aktivitäten der Eltern
• Mitwirken des Vaters im Streik der Zürcher Bankangestellten 1918

00:11:30
Haben Sie sich mit Ihren Eltern auch über politische Themen unterhalten?
• Konsum von Medien: «Die Tat», «Das Volksrecht», «Die Nation»

00:12:29
Gab es Ereignisse, die Sie in Ihrer Kindheit oder Jugendzeit besonders prägten?
• Kinder- und Jugendzeit
• Einstieg in ArbeiterInnenbewegung durch Beitritt zu den Naturfreunden
• Angst der Mutter vor kommunistischem Einfluss
• Mitglieder der Partei der Arbeit bei den Naturfreunden

00:15:18
Schulzeit: Gab es etwas, wofür Sie sich im Schulunterricht besonders interessierten?
• Erfahrungen mit Lehrern in der Mittel- und Oberstufe
• Schule als Pflicht
• Engagement bei den Naturfreunden

00:17:56
Aktivitäten mit den Naturfreunden
• Gruppenabende zu verschiedenen Themen
• diverse Ausflüge
• Zeltlager am Greifensee
• Liederabende
• Gitarrenunterricht bei Trudi Graf
• Musikzirkel der Naturfreunde unter Leitung von Ernst Litscher
• Aktivitäten in der Genossenschaft Friesenberg, in der PK wohnt
• Treffpunkt Café Boy
• Lieblingslieder aus der Jugendzeit

00:24:20
Wie ging es nach der obligatorischen Schulzeit weiter?
• Möglichkeit des Gymnasiums
• Alter der Eltern als ein Grund für die Wahl einer Lehre
• Kaufmännische Lehre bei der internationalen Transportfirma Hans im Obersteg & Co. [heute: Panalpina]
• Vielseitige Arbeitserfahrung bei der Transportfirma
• Einsätze auch am Flughafen und Güterbahnhof

00:28:27
Zeit als Bankangestellter
• Rekrutenschule
• Rolle des Vaters bei Berufswahl
• Motivation für die Arbeit als Bankangestellter
• Arbeit als Bankangestellter

00:30:14
Arbeit beim Lebensmittelverein Zürich
• Nach Rekrutenschule Wechsel zum Lebensmittelverein Zürich [heute Coop Zürich], politisch motiviert
• Arbeit als Buchhalter
• Besuch eines Jahreskurses für Verkauf des genossenschaftlichen Seminars
• Arbeit im Verkauf: Assistenz des Verkaufsdirektors, Marktbeobachtung
• Verband Schweizerischer Konsumvereine (VSK), Dachverband der Lebensmittelgenossenschaften
• Arbeit rund um die Fusionen der Genossenschaften

00:36:50
Arbeit bei Coop Schweiz
• Wechsel vom Lebensmittelverein Zürich zum VSK in Basel resp. Coop Schweiz
• Arbeit in der Verkaufsstellenplanung während der Boom-Zeit der 1970er-Jahre
• Diskussion um Zuwanderung/EinwohnerInnenzahl in der Schweiz heute versus Vorstellungen und Hochrechnungen von damals

00:40:46
Wie haben Sie die Rekrutenschule erlebt?
• Einstellung zum Militär
• Rekruten- und Unteroffiziersschule
• Dienst als Furier
• Einsatz für faire und klare Dienstzeiten

00:45:02
Erinnern Sie sich an gesellschaftliche/politische Ereignisse, die für Sie prägend waren?
• Frauenstimmrecht: Abstimmung 1959, Rede von PK im Volkshaus
• Dank des Frauenstimmrechtsvereins
• Wiedereinzug der SP in den Bundesrat: Wahl Hans-Peter Tschudis
• Fall der Berliner Mauer

00:48:46
Welche Erfahrungen waren ausschlaggebend für Ihre Politisierung?
• Früher Kontakt mit den Naturfreunden
• Café Boy in Zürich-Aussersihl als politische Drehscheibe

00:50:12
Hatten Sie bestimmte Vorbilder?
• Walther Bringolf und Willy Brandt als Vorbilder
• Bekanntschaft mit Walther Bringolf (durch Naturfreunde)

00:55:10
Zeit als Gewerkschafter:
Welchen Stellenwert hat die Gewerkschaft in Ihrem Leben?
• Bedeutung und Aufgaben der Gewerkschaft
• Verhandlungspraxis: Aushandeln von Arbeitsbedingungen

00:56:27
Weshalb sind Sie Gewerkschafter geworden?
• Interesse an der ArbeiterInnenbewegung
• Zeit beim Kaufmännischen Verband (KV)
• Eintritt in die Gewerkschaft VHTL
• Lebensmittelverein Zürich: Präsident der Angestelltengruppe (Personalorganisation)
• Zusammenarbeit VHTL und KV
• Wahl zum Präsidenten der Geschäfts- und Rechnungsprüfungskommission des VHTL

01:00:41
Weg zum Zentralsekretär und Zentralpräsidenten der VHTL
• Anfrage des VHTL Zentralsekretariats
• Eintritt ins Zentralsekretariat
• Aufgaben als Zentralsekretär
• VHTL-Kongress 1975: Wahl zum Zentralpräsidenten
• Arbeit als Zentralpräsident bis 1995
• Arbeit als Zentralsekretär bis 1999 (Pension)

01:04:54
Weshalb wurden Sie für den Posten des Zentralsekretärs angeworben? Hatten Sie selber Aspirationen auf einen solchen Posten?
• Arbeit in den verschiedenen Gremien des VHTL
• Nochmals zum Eintritt in den VHTL
• Organisation/Rekrutierung von Angestellten in den Schweizer Gewerkschaften

01:08:04
Was hat die Gewerkschaft VHTL von anderen unterschieden?
• Breite Zusammensetzung des VHTL: «Kleiner Gewerkschaftsbund»
• Ausbildung, Berufe und Lohnklassen der Mitglieder
• Beispiel aus der Gewerkschaftspraxis: Durchsetzen einer BIGA-Anerkannten Berufslehre für Chauffeure
• Zur Geschichte des VHTL
• Vertragspolitik des VHTL und des SMUV versus Politik der GBI

01:14:23
Was waren Ihre Aufgaben als Zentralsekretär/-präsident?
• Arbeit als Zentralsekretär bei der VHTL, national und international
• Arbeit und Funktion des Zentralpräsidenten

01:20:48
Wie war Ihr Verhältnis zur ArbeitgeberInnenseite?
• Entwicklung des Verhältnisses zur ArbeitgeberInnenseite:
• Anfang der 1970er-Jahre bis Ende 1990er-Jahre: Familienbetriebe werden von Grossunternehmen übernommen
• Personelle und strukturelle Veränderungen des Managements und deren
• Auswirkungen auf Vertragsverhandlungen

01:26:03
Wie verlief Ihre Zusammenarbeit mit der Politik?
• Eigene politische Aktivitäten vor Gewerkschaftszeit
• SP Kreis 4
• Kontaktpflege zu Bundesräten, ParlamentarierInnen und Bundesämtern während Gewerkschaftszeit
• Resultate aus diesen Kontakten


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