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Interview mit Traugott Hasslauer vom 07.06.1982 (Rita Schiavi), Teil 1/4


Objekt nur auf Anfrage verfügbar
SignaturF 1021-903A
BestandF_1021 Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen - UNIA Oral History Projekt [TON]
Bestandesbeschrieb

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17 Interviews. Die ausführlichen Gespräche geben Auskunft über Herkunft, politische Sozialisierung und die praktische Gewerkschaftsarbeit. Ebenfalls diesem Bestand zugeordnet sind 6 Interviews, die Rita Schiavi 1982 und 1983 mit wichtigen Gewerkschaftsexponenten geführt hat, und das Interview, das Fredi Lerch 2011-2012 quasi als Pilot mit Roland Roost geführt hat. - Online sind aus vertraglichen Gründen nur kurze Ausschnitte zugänglich. Die Interviews können aber im Lesesaal des Schweizerischen Sozialarchivs konsultiert werden. Für publizistische Zwecke (Ausstrahlung - auch nur von Teilen des Gesprächs - in elektronischen Medien, Verbreitung von Tonträgern, Publikation von Transkriptionen etc.) ist die Einwilligung der interviewten Person einzuholen. Übersicht über die interviewten Personen: Serie 1 (16 Interviews): Yolanda Cadalbert, Henri Chanson, Heinz Dreyer, Rita Gassmann, Fernando Gianferrari; Marijan Gruden, Peter Küng, Dario Marioli, Peter Nabolz, Josiane Pasquier, Fritz Reimann, Roland Roost, Pierre Schmid , Vincenzo Sisto, Gilbert Tschumi , Max Zuberbühler. Serie 2 (9 Interviews): Christiane Brunner, Bruno Cannellotto, François Favre, Ruth Jäggi Ernst Jordi, Raffaelle Maffei, Martin Meyer, Hans Schäppi, Claude Vaucher. Serie 3 (17 Interviews): Renzo Ambrosetti, Peter Baumann, Manuel Beja, Franz Cahannes, Antonio de Bastiani, Daniel Heizmann, Francine Humbert-Droz, Bernd Körner, Fabienne Kühn, Beda Moor, Alfiero Nicolini, Vasco Pedrina, Andreas Rieger, Jacques Robert, Rita Schiavi, Fabio Tarchini, Vreny Vogt. Interviews von Rita Schiavi aus den 1980er Jahren (7 Interviews): Eduard Blank, Männi Gloor, Elsi Hasler, Walter Kobi, Elsi Hasler, Traugott Hasslauer, Ewald Käser. Interview von Fredi Lerch, 2011-2012 (1 Interview): Roland Roost.

Die Gewerkschaft UNIA hat 2013 das Projekt "Gewerkschafter und Gewerkschafterinnen erzählen" lanciert. Serie 1 (entstanden 2013) umfasst 16 Interviews, Serie 2 (entstanden 2015) umfasst 8 Interviews, Serie 3 (entstanden 2016/2017) umfasst 17… — mehr...

AbstractTraugott Hasslauer war bereits im Gymnasium politisch aktiv, absolvierte eine Buchhändlerlehre, arbeitete bis 1945 in einer Buchdruckerei und danach in einem Verlag und war von 1946 bis 1965 Sektionsverwalter und Kassier in der Gewerkschaft Textil Chemie Papier (GTCP). Er war ausserdem Mitglied der KP Zürich. Hasslauer berichtet über Mechanismen bei der Gründung der Gewerkschaft, den Status der Gewerkschaft in ihren Anfängen, die Verbindung der Gewerkschaft zu verwandten Organisationen, die Kommunikationspolitik innerhalb der Gewerkschaft, die Errungenschaften, die aussenpolitischen Einflüsse, die Unterschlagungsaffäre Leo Loew und die Person Bobby Stohler. Er nennt ausserdem Gründe für den zunehmenden Bedeutungsverlust der Gewerkschaft.
Copyright
Schlagwörter
  1. Wirtschaft
  2. Beschäftigung und Arbeit
  3. Arbeitsrecht und Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  4. Beziehungen zwischen den Sozialpartnern
  5. Sozialpartner
  6. Gewerkschaft
Geopolitik
  1. Europa
  2. Schweiz
  3. Baselstadt
Periode
  1. Neuzeit
  2. 20. Jh.
  3. 1951-2000
  4. 1981-1990
  5. 1982
Personen
  1. Bodenmann, Marino (1893-1964)
  1. Hasslauer, Traugott
  1. Loew, Leo
  1. Stohler, Martin (?-1966)
Objektträger
  1. Tonaufnahme
  2. Magnetband
  3. Kompaktkassette
Sprache
  1. schweizerdeutsch
Detailinformation

00:00:00 Biographische Stationen: Schule in Zürich, politische Aktivitäten im Gymnasium, Buchhändlerlehre, Arbeit in Buchdruckerei (bis 1945), Arbeit im Verlag, Sektionsverwalter und Kassier in der Gewerkschaft Textil Chemie Papier GTCP (1946 – 1965)

00:04:50 Beginn des gewerkschaftlichen Engagements: Mitglied der KP in Zürich und der SP Zürich, z.T. illegale Aktivitäten, Kontaktaufnahme mit Mitgliedern der KP (u.a. mit Marino Bodenmann und Leo Loew)

00:09:10 Gründung der Gewerkschaft (1940/41): sukzessive Gruppenbildung innerhalb des Betriebs, Konzeptausarbeitung, Öffentlichkeitsarbeit, Sitzungen wurden im Geheimen abgehalten, Rekrutierung von Leuten aus anderen Betrieben

00:12:30 Status der Gewerkschaft: Gewerkschaft wurde durch Arbeiterkommission zu unterlaufen versucht

00:14:30 Aussenpolitische Einflüsse auf den Erfolg der Gewerkschaftsbildung: neues Selbstbewusstsein der Arbeiterschaft durch Stalingrad (1942)

00:21:00 Bedingungen für die gewerkschaftliche Organisation

00:23:40 Leo Loew: Unterschlagungsaffäre, Engagement

00:28:50 Ende

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